15.10.2012 - Andreas Rothenbusch
Zu Beginn wählt ihr zwischen drei Charakterklassen: Spezialist, Aufklärer und Stoßtrupp. Alle drei Klassen unterscheiden sich bezüglich der Waffen, Perks und Ausrüstung. Auch wenn ihr euch anfänglich für eine Klasse entscheiden müsst, ist es jederzeit möglich, diese zu wechseln.
Leicht ist der Einstieg in Ghost Recon Online nicht. Ihr beginnt zunächst mit äußerst schwachen Waffen und ohne zusätzliche Perks. Wie in Call of Duty erhaltet ihr für spezielle Aktionen, wie Abschüsse, Assists sowie eroberte Basen, Erfahrungspunkte. Je nach Erfahrung schaltet ihr neue Waffen, Perks und Granaten frei. Bemerkenswert: Diese müssen nicht nur freigeschaltet, sondern auch gekauft werden. Neben den Erfahrungspunkten bekommt ihr zusätzliche Credits, genannt Ghost-Coins. Diese dienen als Währung und können gegen neue Waffen und Rüstungen eingetauscht werden.
Auch Granaten müssen extra gekauft werden. Allerdings gilt das nur für eine Runde. Sobald ihr die gekaufte Anzahl aufgebraucht habt, müsst ihr im Shop wieder welche erwerben. Das kann auf Dauer etwas nervig sein, da eure hart verdienten Ghost-Coins immer wieder für die Granaten draufgehen. Ganz oben auf der Einkaufsliste sollte allerdings die Ausrüstung stehen. Mit dem schwachen Helm, den ihr zu Beginn erhaltet, steht ihr kaum mehr als zwei Treffer durch. Daher empfiehlt es sich, direkt nach einen Level-up sofort die neueste Weste sowie den neuesten Helm zu kaufen.
Die freigespielten Gegenstände gelten allerdings nur für einen Charakter. So muss jede Klasse einzeln hochgelevelt werden, was allerdings den Wiederspielwert angenehm in die Höhe treibt. Als Einsteiger muss man sich zudem in Geduld üben. In den ersten Runden wird man beinahe im Sekundentakt getötet, was vor allem an den guten Waffen der meisten Spieler liegt. Ihr solltet euch deshalb zu Beginn an geübte Spieler hängen und diesen den Rücken decken. Mit dieser Taktik kommt ihr relativ zügig voran.
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Kommentare zu Tom Clancy's Ghost Recon Online
Team Fortress 2 ist für mich immer noch das beste F2P Game wenn man nichts bezahlen will muss man auch nicht die balance wird nicht zerstört durch die käufe im shop das spiel wird gut supportet
TF 4 ever
Und da wundert man sich bei Gameswelt das sooft über das Bewertungssystem diskutiert wurde.
Meine Devise lautet nach wie vor: "Pay 2 Play".
Für ein anständiges Spiel zahle ich auch gerne aber diese Mikrotransaktionen gefallen mir absolut nicht.
Wenn DAS die Zukunft von "F2P" wird dann Gute Nacht. Und dank der heutigen Generation an Spielern die anscheinend wirklich für ALLES zahlen (siehe CoD Elite oder BF3 Premium) könnte sowas tatsächlich Erfolg haben. Erschreckender Gedanke....
Man kann sich auch mit Werbungen und XP-Boosts finanzieren, welche nicht an der Spielbalance kratzen.
F2P Spiele müssen sich rentieren und das klappt nur wenn genug Spieler bezahlen. Und Spielvorteile sind für viele eher ein Anreiz als besonders schicke Outfits. Ich würde mein Geld im realen Leben auch eher in bessere Fußballschuhe oder einen besseren Tennis- oder Golfschläger investieren, statt in ein neues Trikot.
Free 2 Play und Pay to Win haben sowas von gar nix miteinander zu tun... diese free to play macher kommen wohl nie dahinter dass ein spiel nur spaß macht wenn die Spielmöglichkeiten erhalten bleiben.
Mfg Johannes
99€?
99€? Nur für virtuelle Ghost Coins? Für das Geld bekomm ich z.B. im Ubisoft Shop auch die Collector's Edition von Assassins Creed 3. Ein etwas besserer Deal...
Ich finde Pay2Win Titel sollten anderst bewertet werden als normale Spiele.
80% für pay to win? Hätte bei mir nicht einmal 50% bekommen, egal wie gut alles andere sein mag.
Finde auch das 80% etwas überzeugen sind. Habe das Spiel selber angespielt und muss sagen das es mich nicht so überzeugt hat. Dadurch das es in erster Linie kostenlos ist, kann es sich jeder angucken und sich selber ein Bild machen, doch wenn man einem F2P Spiel eine gute Wertung gibt weil es im Grunde Spaß macht und "kein Geld" kostet müssten ja eig. sehr viel mehr F2P Spiele bewertungen jenseits der 80% kriegen.
und dafür die eigentlich "sehr gute" wertung von 80%?! das review klingt eher nach maximal 70%, und auch nur dann, wenn einem der F2P-murks nicht auf die nerven geht. dann wären 60% eher angebracht.
wenn in einem kompetitiven multiplayershooter derjenige gewinnt, der sich ausrüstungen zusammengekauft hat, dann ist eigentlich jede spielbalance flöten gegangen. alleine dafür hätte das spiel schon eine wertung von 60% oder weniger verdient, denn dass es auch im F2P-bereich anders geht zeigen TF2 und Tribes: Ascension.