Test - Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier : Taktische Gadget-Action

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Die Geschichte der streng geheimen Sondereinheit Ghosts aus der Feder von Tom Clancy geht in die nächste Runde. Herausgekommen ist ein Titel, der sich komplett anders als die vorigen Ghost-Recon-Advanced-Warfighter-Spiele präsentiert. Kluges Taktieren ist noch wichtiger geworden, Hauruck-Action ist weniger gefragt. Obwohl die Missionen von Ghost Recon: Future Soldier sowohl alleine als auch im kooperativen Modus die gleichen sind, unterscheiden sie sich ungemein voneinander. Die Geschichte bringt euch an viele verschiedene Schauplätze und gibt dem Ganzen eine neue Würze, was den Spielablauf nicht so linear wie in vorigen Teilen erscheinen lässt.

Es ist eine wirklich faszinierende Welt für viele Spieler: der Dienst in Spezialeinheiten. Unzählige Spiele befassen sich damit, sei es innerhalb von Polizeieinheiten oder eben – wie in diesem Fall – militärischen Spezialeinheiten. Die Ghosts sind dabei schon etwas ganz Besonderes, denn sie nutzen Militärtechnik, die es so noch nicht gibt, die aber entwickelt wird. Heraus kommt eine sehr andere Spielmechanik als beispielsweise bei den Special-Forces-Spielen, da euch schlichtweg mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen als einem einfachen Soldaten. Eigentlich untypisch, denn amerikanische Spezialeinheiten sind dafür bekannt, eher durch überlegene Feuerkraft denn subtiles Vorgehen zu glänzen.

Ein Schrank voller Technik

Wichtigstes neues Element im Arsenal der Ghosts sind die aktiven Tarnanzüge, die sie tragen. Wenn ihr irgendwo still verharrt, seid ihr praktisch unsichtbar. Je schneller ihr euch allerdings bewegt, desto schneller versagt die geniale Tarnung. Dennoch kann sie euch das Leben retten, wenn ihr Ruhe bewahrt und Feinde ins Leere laufen lasst. Generell ist es wichtig, jeden Schritt richtig abzuwägen, Gegner zu umgehen, sie ins Kreuzfeuer zu nehmen und dabei in Deckung zu bleiben. Der brachiale Weg durch die Mitte ist oftmals ein sicherer Weg zum Scheitern der Mission.

Außerdem müsst ihr auf Zivilisten aufpassen, denn sogenannter Kollateralschaden führt ebenfalls zum Scheitern einer Mission. Das macht Ghost Recon: Future Soldier noch spannender, denn in manchen Missionen kämpft ihr euch durch flüchtende Menschenansammlungen – und Menschen in Panik laufen nun mal gern ins Visier. Das ist ein wichtiger Aspekt, den das Entwickler-Team zeigen wollte: Die Ghosts sind keine schießwütigen Cowboys, sondern Profis, die gezielt töten, wenn es notwendig ist. Zivile Verluste sind nicht zu entschuldigen.

Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier - Thank You for Playing the Beta Trailer
Ubisoft bedankt sich mit diesem Video für die rege Teilnahme an der Beta und das daraus resultierte Feedback.

Ein wichtiges Element zum Vermeiden von Aufsehen und Verlusten ist das Waffen- und Zusatzarsenal der Ghosts. Neben dem Tarnanzug gibt es Drohnen, die für euch die Gegend erkunden und die ihr selbst steuern könnt, Granaten, die in einem gewissen Radius die Gegner markieren, und einen magnetischen Aufsatz für euer Helmvisier, der euch durch Wände schauen lässt.

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