Test - Titan Quest : Titan Quest

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Viel Brauchbares gab es seit 'Diablo 2' nicht im Bereich der Hack'n'Slay-Rollenspiele, sieht man mal vom etwas durchwachsenen 'Dungeon Siege' ab. 'AoE'-Macher Brian Sullivan beweist mit 'Titan Quest' Mut zur Lücke und wagt es, sich mit Blizzards Klassiker zu messen. Schon im Vorfeld konnten wir uns von den Qualitäten des Titels überzeugen und die finale Version des Spieles zeigt, dass auch in diesem Genre noch einiges möglich ist.

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Nach einem schicken Intro startet ihr euer Heldenleben in 'Titan Quest' als anfänglich noch unbedarfter männlicher oder weiblicher Recke im antiken Griechenland. Iron Lore hält sich dabei gar nicht erst mit Klassen- oder Fähigkeitenzuteilungen auf, sondern schickt euch direkt nach Namens- und Geschlechtsauswahl ohne große Schnörkel ins Spiel. Da wartet eine harte Aufgabe auf euch, denn die fiesen Telkin-Dämonen machen die antike Welt unsicher, überschütten das Land mit mythischen Wesen und Monstern aller Art und versuchen, die Titanen zu befreien, um mit deren Hilfe die Götter zu stürzen. Dort kommt ihr ins Spiel, denn natürlich liegt es an euch, durch Griechenland, Babylon, Ägypten und Asien zu ziehen, um den Telkin den Garaus zu machen.

Kampf und Sammelsucht in der Antike

Die Story des Spieles wird im Rahmen linearer Hauptquests erzählt. Iron Lore leistet dabei gute Arbeit, einen spannenden und interessanten Storyverlauf auf die Beine zu stellen. Ergänzt wird das Spektakel durch sporadische optionale Nebenquests, die ihr zumeist in den Städten erhaltet, ab und an aber auch mitten in der Landschaft. Sich mit den Nebenquests zu beschäftigen oder die Umgebungen genauer zu erkunden, statt nur stur der Hauptstory zu folgen, zahlt sich aus. Immerhin bringen die Nebenquests zusätzliche Erfahrungspunkte und ihr findet immer wieder mal wuchtige magische Gegenstände, die euch bei eurem Kampf helfen. Ein übersichtliches und recht informatives Quest-Journal sorgt dafür, dass ihr nicht den Überblick über eure Aufgaben verliert.

'Titan Quest' ist immens kampforientiert, abgesehen von gelegentlichen Besuchen in Städten und Siedlungen schnetzelt ihr euch fast ohne Pausen durch größere Gegnerscharen oder tretet gegen Bossgegner und Zwischenbosse an. Kaum habt ihr eine Gruppe niedergemacht, entdeckt ihr bereits die nächsten Feinde am Bildschirmrand, was dem Spiel ein enormes Tempo verleiht. Die Gegner entstammen sowohl der Mythologie, wie Hydras, Gorgonen oder Satyre, als auch dem Tierreich.

Zur Belohnung gibt es Erfahrungspunkte, Gold und natürlich zahllose Gegenstände, von simplen Billigwaffen über magische Objekte bis hin zu Set-Ausrüstungen, die natürlich die Sammlerleidenschaft antreiben und allein damit schon für Wiederspielbarkeit sorgen. 'Titan Quest' bietet drei Schwierigkeitsgrade – den mittleren schaltet ihr frei, nachdem ihr erfolgreich die Einstiegskampagne bestritten habt, den höchsten Grad entsprechend nach Absolvierung des mittleren, wobei der höchste Grad vor allem für das kooperative Spiel im Multiplayer-Modus ausgelegt ist.

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