Test - Time Crisis 2 : Time Crisis 2

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Mit 'Time Crisis 2' präsentiert uns Sony den ersten Lightgun-Shooter für die PlayStation 2. Ihr schlüpft dabei in die Rolle eines Geheimagenten und sollt einem größenwahnsinnigen Kriminellen das Handwerk legen. Spielerisch bietet der zweite 'Time Crisis'-Teil zwar keine großen Neuerungen, dafür wird allen Konsoleros aber eine lupenreine Umsetzung vom Spielautomaten auf die Konsole geliefert. In Kombination mit dem neuen Schiesseisen aus dem Hause Namco, der GunCon 2, werden alle Fans grundsolider Action, die sich an der mickrigen Spielzeit nicht stören, voll auf ihre Kosten kommen!

Time Crisis 2
In den Engen Gassen wird scharf geschossen.

Von Gangstern und Ganoven
Als Agent der Spezialeinheit VSSE müsst ihr das Verschwinden einer Kollegin Namens Christy Ryan untersuchen, die laut eurem Arbeitgeber vom Feind in einer geheimen Basis gegen ihren Willen festgehalten wird. Die junge Schönheit sollte vor Ort eine Organisation namens Neodyne Industries überwachen, deren Machenschaften der VSSE nicht geheuer sind. Die besagte Organisation hat unter dem Namen Starline Network ein vermeintlich nützliches Projekt gestartet, bei dem ein neuer Kommunikations-Satellit ins Weltall befördert werden soll. Laut Insiderberichten der VSSE verfolgt die Organisation jedoch ganz andere Ziele und möchte mit dem riesigen Satelliten die Weltherrschaft an sich reißen.

In Sachen Story verwöhnt uns Sony mit leicht verdaulicher Kost, denn wie oft durften Konsoleros rund um den Globus die Welt vor dem Untergang bewahren? 'Time Crisis 2' bietet eine leicht zu durchschauende Story, die in ihrem Verlauf sehr vorhersehbar ist, was aber nicht weiter stört, da diese eher zweitrangig ist.

Time Crisis 2
Einer der Endgegner.

Superagenten im Einsatz
Zusammen mit eurem Partner zieht ihr aus, um die Welt und außerdem natürlich auch Christy Ryan zu retten, die in den Fängen des fiesen Oberbösewichts Ernesto Diaz sicher nicht allzu gut aufgehoben ist. Je nachdem ob ihr euch für das erste oder das zweite Gamepad entscheidet, schlüpft ihr entweder in die Rolle des Blondschopfs Keith Martin oder in die es Ex-Navy Seals-Agenten Robert Baxter. Die beiden toughen Kerle sehen jedoch nicht nur unterschiedlich aus, sie spielen sich auch unterschiedlich, denn je nachdem für welchen der beiden ihr euch entscheidet, startet ihr eure Missionen von verschiedenen Ausgangspunkten aus. Daher empfiehlt es sich auch, 'Time Crisis 2' mehr als nur einmal durchzuspielen. Schon 1998 konnten die Zocker dieser Welt sich an Namcos jüngstem Arcade-Shooter versuchen, denn neben der PS2-Variante gibt es auch noch eine Automaten-Version, von der die hier getestete Version abstammt. Grafisch wie auch spielerisch hat sich im Vergleich zur Spielhallen-Variante nicht viel getan. Wieder kommt es auf einen möglichst schnellen Abzugsfinger an. Mit der R1-Taste begibt sich der Spieler in Deckung und mit der X-Taste wird geballert. Doch 'Time Crisis' wäre nicht 'Time Crisis' ohne die obligatorische Waffe. Extra für das Spiel entwickelte die japanische Spieleschmiede eine überarbeitete Version der GunCon, die GunCon 2. Die blaue Wumme erhaltet ihr wahlweise im Bundle samt 'Time Crisis 2' oder auch einzeln. Natürlich kann die schon seit einigen Jahren erhältliche GunCon 1 auch weiterhin benutzt werden, die neue Variante ist jedoch etwas leichter und benutzerfreundlicher. Wenn ihr also schlappe 70 DM übrig habt, solltet ihr diese getrost investieren, denn auch spätere Namco-Titel wie zum Beispiel 'Vampire Night' werden die Lightgun unterstützen. Außerdem spielt es sich mit der coolen Knarre gleich doppelt gut. Auf die Dauer wird das Einhämmern auf das Gamepad nicht nur schädlich für die Hände, sondern auch überaus nervig. Erstmals gibt es nun auch die Möglichkeit, zwei 'Pistolen' an die Sony-Konsole anzuschließen.

Time Crisis 2
Feuergefechte auf dem Marktplatz.

In den ersten Szenen sind die ausschließlich menschlichen Gegner keine große Bedrohung. Bei euren Feinden handelt es sich um Soldaten des Neodyne-Konzerns, die euch meist von mehreren Seiten gleichzeitig auf den Pelz rücken wollen. Den blauen Soldaten solltet ihr während des gesamten Spiels keine große Beachtung schenken, denn diese zielen langsam und schießen sehr ungenau. Die roten Soldaten hingegen zielen sehr genau und feuern aus allen Rohren auf euch. Des weiteren werdet ihr hin und wieder auf gelbe Soldaten treffen, die extra viele Punkte bringen, da sie nur sehr schwer zu treffen sind. Mehr Gegner bietet uns Sony allerdings nicht, jedoch trefft ihr am Ende jeder Stage auf einen besonders starken Boss, bei dem es immer darauf ankommt, möglichst in Deckung zu bleiben und nur dann zu feuern, wenn er sich gerade mit eurem Kollegen beschäftigt. Ob dieser Kollege menschlicher Natur ist oder vom Computer gesteuert wird, bleibt ganz euch überlassen. Spielt ihr mit einem eurer Freunde, ist dies wahlweise per iLink oder Splitscreen-Modus möglich. Der Splitscreen-Modus ist allerdings nicht empfehlenswert, da es sehr schwierig ist, bei dem horizontal geteilten Bildschirm einen Gegner richtig aufs Korn zu nehmen. Im Verlauf des Spiels bekommt ihr an zwei verschiedenen Stellen ein Maschinengewehr, das ihr allerdings in der nächsten Szene automatisch wieder ablegt. Den Rest des Spiels kämpft ihr euch mit einer normalen Pistole durch das fiese Fußvolk des Ernesto Diaz.

 

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