Test - This is the Police 2 : Eins, zwei, Polizei

  • PC
  • PS4
  • One
  • NSw
Von Kommentieren
Greift zu, wenn...

… der Vorgänger euren moralischen Kompass nicht aus den Fugen gebracht hat und euch Rundenstrategie liegt.

Spart es euch, wenn...

… ihr moralisch zermürbende, schwere Adventures nicht mögt und ihr noch dazu bei Rundenstrategie Reißaus nehmt.

Fazit

Antonia Seitz - Portraitvon Antonia Seitz
Hart, aber nicht herzlich

Ich mochte den Vorgänger, gerade weil er mich oft an den Rand der Verzweiflung brachte mit seinen verschlungenen Intrigen. Die sind in This is the Police 2 nicht mehr ganz so verworren, aber Erpresser und Leistungsdruck treiben den Puls nicht minder in die Höhe. Ich finde es super, dass der zweite Teil eine bessere Balance zwischen Alltag, Story und Überraschungselementen findet und so unnötige Längen vermeidet.

Was mich persönlich allerdings stört, sind die Rundenstrategieelemente. Ich war in so etwas nie besonders gut und schon die ersten Trailer dazu schreckten mich ab. Da das Spiel den Fokus nicht auf den Strategieteil legt, dachte ich mir: „Was kann schon schiefgehen?“ Leider so ziemlich alles, was ich befürchtete. Mit dem insgesamt hohen Schwierigkeitsgrad der alltäglichen Polizeiarbeit und dem steten Risiko zu versagen steigt auch die Herausforderung für den Taktikmodus, der mit seinem Missionsdesign oft ohnehin extrem hohe Anforderungen stellt, selbst an geübte XCOM-Spieler.

Auch wenn ich trotzdem irgendwie durchs Spiel gekommen bin, stellt das für mich einen großen Wermutstropfen dar, denn Spieler, für die Handlung, Gewissensbisse und geschicktes Manövrieren des Personals im Zentrum stehen, könnte die ganz und gar nicht casual gehaltene Rundenstrategie abschrecken.

Überblick

Pro

  • bessere Balance zwischen Spiel und Story
  • zermürbende Entscheidungen
  • sehr gelungene englische Synchronisation
  • ein abgehalfterter Held
  • hoher, aber erträglicher Leistungsdruck

Contra

  • Rundenstrategiepassagen teilweise unfair schwer
  • Falllösungen immer noch unrund

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel