Special - They Are Billions : Chronik des Scheiterns: Tausende Zombies und ein riesiger Hype

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11. Januar 2018

Da das Layout der Karte mit jedem neuen Versuch immer wieder neu zusammengewürfelt wird, kann man mit dem Startpunkt extrem viel Glück, aber auch eine Menge Pech haben. Natürlich könnte ich mich an dieser Stelle der zusätzlichen Herausforderung stellen und auf offenem Feld meine Kolonie aufbauen, wo aus jeder Himmelsrichtung die Horden angreifen können. Dafür bin ich aber nicht bereit. Stattdessen starte ich lieber nochmal neu und hoffe auf etwas mehr Glück mit der Umgebung. Enge Schluchten und natürliche Barrieren sind wünschenswert, dann muss ich mich nicht darum kümmern.

Mittlerweile läuft die Kolonie immer besser, die ersten Minuten gestalten sich routinierter. Außerdem sind die Scharfschützen meine besten Freunde geworden. Zwar müssen sie zuvor erforscht werden, aber sie sind ihr Gold wert. Mit der Zeit klopfen nämlich neue Zombiegegner an die Tür, darunter dicke Wuchtbrummen, die eine Menge einstecken können, und abartige Untote, die ätzendes Zeug spucken. Aber wie so oft: Irgendwann kollabiert meine Verteidigung und ich stehe vor einem virtuellem Scherbenhaufen.

Tage überlebt: 70

Nach drei Tagen voller intensiver Runden mit They Are Billions bin ich dem kleinen Echtzeitstrategie-Spiel irgendwie verfallen. Dabei wird zwar keine Revolution vom Zaun gebrochen. Vielleicht ist es einfach ein Fall von „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was in den kommenden Monaten aus They Are Billions wird. Eine Kampagne wurde ja zum Beispiel schon von den Entwicklern bestätigt.

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