12.07.2012 - Nina Schild
Wie bereits im PSP-Beat-’em-up Dissida: Final Fantasy geht es in der Geschichte des musikalischen Spektakels um den Konflikt zwischen den Göttern Chaos und Cosmos. Auch die Cover-Illustrationen der beiden Handheld-Spin-offs ähneln einander stark: Man könnte das Logo von Theatrhythm nahezu als eine verniedlichte Version des Dissidia-Schriftzugs deuten. Sämtliche Spielfiguren, Gegnertypen und natürlich Chocobos kommen in einem ähnlich putzigen Gewand daher und wecken bereits optisch nostalgische Erinnerungen an die frühen Jahre der Serie. Die heitere bis bunte Optik macht bereits zu Anfang klar: Hier geht es lediglich musikalisch hart zur Sache. Hier setzt man statt auf scharfe Waffen auf gespitzte Ohren.
Zu Beginn des Spiels steht euch ausschließlich der Series-Modus zur Verfügung. Hier spielt ihr euch durch 13 verschiedene, den Hauptablegern zugeordnete Musikabfolgen. Ihr entscheidet frei, mit welchem Teil der Reihe ihr beginnen möchtet und aus welchen Helden sich eure vierköpfige Party zusammensetzen soll. Anfangs steht euch zu jedem Titel eine Hauptfigur, wie zum Beispiel Cloud Strife aus Final Fantasy VII oder Bartz Klauser aus Final Fantasy V, zur Verfügung. Im späteren Verlauf lassen sich jedoch noch weitere Charaktere freischalten. Grundlegend ist Theatrhythm sehr stark auf Freischaltprozesse ausgelegt und präsentiert sich erst nach einiger Spielzeit in seinem vollen Umfang.
Im Laufe des Spiels gilt es nämlich, magische Noten namens Rhythmia und ganz klassische Erfahrungspunkte einzuheimsen. Durch die Erfahrungspunkte entwickeln sich eure Charaktere stetig weiter, während ihr mit den gesammelten Rhythmia Spielmodi freischaltet. Je mehr Zeit und Mühe ihr investiert, desto mehr Video-Clips, Sammelkarten oder Musikstücke könnt ihr für euer Museum erstehen. Außerdem könnt ihr eine Vielzahl Trophäen für eure Statistik ergattern. Das rollenspielartige Aufleveln der Charaktere wirkt leider etwas aufgezwungen, zumal man rein spielerisch keinen Unterschied zwischen einem Anfängercharakter und einem eingefleischten Rhythmusmeister bemerkt. Der Level wirkt sich hauptsächlich auf die Punktzahl in der Statistik aus.
Das Spielprinzip ist aus ähnlichen Rhythmusspielen à la Elite Beat Agents bekannt und wurde recht simpel gehalten. Hier hat Square Enix das Rad definitiv nicht neu erfunden, auch wenn sich der Titel durch die oberflächlich integrierten Rollenspielelemente etwas abhebt. Passend zu den Melodien erscheinen bunte Notensymbole, die ihr, sobald sie sich auf einer Markierung befinden, antippen müsst. Diese lassen sich in drei verschiedene Arten untergliedern: rote Noten zum Antippen, gelbe Noten, die in eine von einem Pfeil angegebene Richtung gezogen werden, und grüne Noten, die wie bei Guitar Hero gehalten werden müssen. Das Tempo variiert je nach Schwierigkeitsgrad, sodass euch in anspruchsvolleren Levels die Noten regelrecht um die Ohren gehauen werden. Die Steuerung ist leicht zu erlernen und fühlt sich sehr präzise an. weiter...
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Kommentare zu Theatrhythm: Final Fantasy
Ich habe die Demo gespielt und naja - viele Lieder ok, aber das ewig gleiche Spielprinzip würde mich nicht lange bei Stange halten, auch wenn man viel freispielen kann. Wohl nur was für FF-Fans.
Also ich finde diesen "unnötigen RPG-Teil" ziemlich motivierend. Ich will unbedingt alle Charaktere freischalten und alle auf leveln. Dafür kann man sehr gut die DarkNotes benutzen, die extrem schwer, aber fesselnd sind. Die Spoiler finde ich jetzt nicht so gravierend, weil ich kein Japanisch beherrsche und nur 1-5 bei mir unbekannt sind. Außerdem bin ich FROH, dass es englische Texte hat. Vielleicht hätten die sonst die europäischen FF-Songs genommen, die ich weniger mag.
Aber generell mag ich das Spiel richtig. Bis auf diese dummen DLC's. Das finde ich frech.
LG