Preview - The Getaway 2: Black Monday : The Getaway 2: Black Monday

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Die Fahrmissionen sind jetzt zudem auch wesentlich komplexer und bringen viele unterschiedliche Aufgaben mit sich. So kann man nun auch auf Motorräder umsteigen und auf diese Weise auch besser durch den dichten Verkehr kommen. Bei den Fahrzeugen wurde außerdem stark am Schadensmodell geschraubt. Laut Team Soho erscheinen die Schäden weitaus deutlicher und wirken sich auch viel stärker aus. Zerschießt die Polizei zum Beispiel die Reifen, zieht der Wagen erstmal entweder zur linken oder rechten Seite. Dabei fährt man auf der Felge weiter, bis sich auch diese verabschiedet und schließlich die Bremsscheibe ihre Spur in den Asphalt reißt.

The real life

Neben dem Schadensmodell der Fahrzeuge reagieren auch die Charaktere nun viel besser auf Verletzungen und Wunden. So signalisiert die Spielfigur selbst nach wie vor Verletzungen mittels ihrer Körperhaltung, wobei diesmal aber ein weicher Übergang vom aufrechten Gang bis hin zur gebeugten Haltung existiert. Zudem lassen sich nicht mehr alle Verletzungen durch das Anlehnen an der Wand auskurieren. Die Lebensenergie wird nur noch bis zu einem bestimmten Level aufgefrischt, für andere Wunden muss der Spieler auf Medipacks zurückgreifen. Diese liegen aber nicht verstreut in der Gegend herum, sondern sind nur dort zu finden, wo man sie auch im richtigen Leben vermuten würde. So liegen die Päckchen zum Beispiel in einem Badezimmerschrank, in der Küche oder im Drogerieladen. Das HUD wurde nebenbei wieder weggelassen, was das realistische Gameplay unterstützen soll. Wer sich aber mit dem Gameplay und den entsprechenden Indikatoren, also der Körperhaltung, angefreundet hat, kommt mit dem Titel bestens zurecht.

Auf der technischen Seite haben sich die Entwickler ebenfalls die Kritiken angehört und besonders bei den Texturen und Details nachgebessert. Dank der Ragdoll-Technik fallen zudem auch hier die Personen physikalisch korrekt an Treppen und Objekten hinab und lassen die Glieder dabei entsprechend baumeln. Weiterhin hat Team Soho ein Lighting-System integriert, bei dem alle möglichen Objekte ihre Schatten werfen. Außerdem ist die Framerate nun stabil und die oft kritisierten Slowdowns gehören endgültig der Vergangenheit an. Insgesamt ist der erste Eindruck der Grafik ziemlich gut und man sieht schnell, dass die Mankos allesamt beseitigt wurden. Auch die akustische Seite ist solide und in technischer Hinsicht gibt es an diesem Titel eigentlich gar nichts mehr zu bemängeln.

Fazit

von R Kwiecin
Die Entwickler haben sich die Kritik zu Herzen genommen und die groben Schnitzer des Vorgängers im Großen und Ganzen ausgebügelt. Sowohl die Mankos im Gameplay als auch die technischen Probleme des Vorgängers, wie zum Beispiel die Slowdowns, wurden gezielt überarbeitet und die Story lässt zudem auf einen erstklassigen Weihnachtshit hoffen. Bis zum Release im November dauert es auch nicht mehr lange und wir sind schon gespannt, was uns mit ’The Getaway 2: Black Monday’ erwartet. Nach den vielen Verbesserungen ist der erste Eindruck jedenfalls bereits recht viel versprechend.

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