Preview - The Getaway 2: Black Monday : The Getaway 2: Black Monday

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Trotz eines großen Hypes, viel Lob und viel Potenzial war ’The Getaway’ seiner Zeit kein sehr großer qualitativer Wurf und wegen einiger schwerer Mankos musste der viel versprechende Titel viel Kritik einstecken. Nun versucht das Team Soho mit dem Nachfolger das etwas angekratzte Image des Spiels wieder reinzuwaschen und steht derzeit kurz vor der Vollendung des Nachfolgers. Die Entwickler haben sich die Kritiken zu Herzen genommen, bleiben ihrer Linie jedoch treu und setzen weiterhin auf das etwas ungewöhnliche, aber sehr reizende Spielkonzept des ersten Teils. Ob die Rechnung aufgeht und ’The Getaway 2: Black Monday’ den erhofften Treffer darstellt, erfahrt ihr in unserem Preview.

Verflixter Montag

’The Getaway 2: Black Monday’ spielt zwei Jahre nach dem ersten Teil und hat inhaltlich kaum etwas mit dem Prequel zu tun. Das Spiel erzählt die Story um einen Bankraub, welcher total in die Hose geht, und einen Montag, an dem für die Gangster Sam und Eddie einfach alles schief läuft, was überhaupt schief laufen kann. Dabei schildert ’The Getaway 2: Black Monday’ die Geschichte aus der Perspektive der beiden Gauner und lässt den Spieler auch noch in die Rolle eines Polizisten schlüpfen. Damit gewährt das Spiel einen ganz anderen Blick auf den komplexen Plot, dessen Inhalte sich im Spielverlauf zudem immer wieder überschneiden. Die Story verläuft vom Montag bis zum Mittwoch und reicht durch insgesamt 22 Kapitel mit je zwei bis vier Missionen. Die Spielzeit geben die Entwickler mit rund 10 bis 20 Stunden an.

Die drei Charaktere könnten übrigens nicht unterschiedlicher sein. So ist der Boxer Eddie ein richtiger Pfundskerl, der ziemlich alles an Gegenständen zu einer Waffe umfunktionieren und mit einem breiten Arsenal an Schießeisen umgehen kann. Steht mal keine Waffe zur Hand, kann Eddie die Gegner außerdem mit Tritten, Schlägen und verschiedenen Moves erledigen. Dabei reicht das Repertoire vom simplen KO-Schlag über einen Schubser übers Treppengeländer bis hin zum Wurf durchs Fenster. Der weibliche Charakter Sam steckt hingegen in einer sehr ungewöhnlichen Rolle. So lassen sich mit der Dame keine Waffen benutzen und auch sonst weder Schläge noch Tritte ausführen. Sam bekommt hierbei einen ganz besonderen Part und kann sich im Endeffekt nur verstecken oder an den Gegnern vorbeischleichen. Der letzte Charakter ist ein junger Polizist, der zusammen mit einem Sondereinsatzkommando die Bande einbuchten soll. Er ist von Anfang an neben seiner Körperpanzerung mit einem Maschinengewehr ausgestattet. Jedoch kann er keine anderen Waffen aufheben und nutzen, sondern ist auf seine Ausrüstung begrenzt.

London Underground

Die Geschichte führt die drei spielbaren Charaktere durch den Londoner Untergrund. Der frei befahr- und begehbare Stadtteil ist von der Fläche her nicht größer als beim Vorgänger. Jedoch haben die Entwickler von Team Soho den Detailgrad stark erhöht und viele Hinterhöfe, Alleen, zusätzliche Straßen und weitere Gebäude geschaffen. Der Spielbereich an sich ist somit viel größer und bietet auch deutlich mehr Möglichkeiten, der Polizei bei Verfolgungsjagden zu entkommen und bei den Fahrmissionen die Route beliebig abzukürzen.

Letzteres ist übrigens nicht mehr so nervig wie beim ersten Teil. So klappt die Navigation diesmal tadellos, da die Entwickler die lästigen Routen-Waypoints gekippt haben und jetzt auf eine Art Navigationssystem setzen, das die optimale Route permanent neu berechnet und auch den richtigen Weg anzeigt, wenn der Spieler mal einen anderen Weg wählt.

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