Preview - The Evil Within 2 : Zwischen Licht und Schatten

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Fazit

Sascha Göddenhoff - Portraitvon Sascha Göddenhoff
Dichte Atmosphäre, aber etwas zäher Spielablauf

Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits fesselt mich die dichte Horrorstimmung von The Evil Within 2 vom Fleck weg, lässt mich unruhig um die Ecken lugen und angespannt auf dem Stuhl herumrutschen. Genauso intensiv ist die Akustik, die mich mit fiesen Effekten und einem variablen Soundtrack aus dem Konzept bringt. Außerdem will ich wissen, wie es mit der mysteriösen Geschichte rund um Sebastians verschwundene Tochter weitergeht. Die Erweiterung um Nebenmissionen finde ich grundsätzlich gut, allerdings sollten sie zur Geschichte beitragen und nicht nur das Spiel in die Länge ziehen.

Doch genau wie beim Vorgänger stoße ich mich an der spielerischen Ausrichtung. Ich habe nichts gegen ruhige Abläufe, die zur atmosphärischen Story passen, doch The Evil Within 2 wirkt über weite Strecken undynamisch und altbacken. Protagonist Sebastian schleppt sich selbst bei voller Gesundheit wie angeschossen durch die Gegend. Das steht im Gegensatz zu den oftmals ziemlich flinken und zahlreichen Monstern, denen ihr spätestens auf Stufe Schwer vornehmlich aus dem Weg gehen solltet – ansonsten seid ihr schneller tot, als ihr Panzersteuerung sagen könnt.

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