17.10.2011 - Andreas Philipp
Ein paar Dinge entgehen uns allerdings, denn die angespielte Version hat schon ein paar Wochen auf dem Buckel und verzichtet auf einige Bestandteile, wie zum Beispiel den Beginn des Spiels oder die vollständige Charaktererstellung. Bethesda will uns noch nicht alles verraten. Sei's drum. Wir finden uns jedenfalls in einer Höhle wieder und können unserem Helden Gestalt geben. Dabei fällt uns gleich auf, dass die Gesichtsdarstellung gegenüber Oblivion mächtige Fortschritte gemacht hat. Schon mal gut, denn die verwaschenen Gummigesichter von damals wollen wir wirklich nicht wiedersehen.
Im Inventar wartet freundlicherweise schon etwas Ausrüstung auf uns, die wir sogleich anlegen. Was erst mal ein bisschen Einarbeitung erfordert, denn das Inventar gibt sich recht ungewöhnlich und verschachtelt, aber offenbar angepasst an die eingeschränkten Möglichkeiten der Konsolensteuerung (wir spielten auf Xbox 360). Statt auf Anziehpuppe und Symbole blicken wir auf schlichte Textmenüs. Wir legen Rüstungsteile wie Helm, Brustschutz, Handschuhe und Stiefel an, aus schlichtem Eisen, noch ziemlich verranzt, aber besser als im Feinripp auf Monsterjagd zu gehen. Praktisch ist auf jeden Fall, dass uns im Inventar bei jedem Gegenstand angezeigt wird, wie er unsere Werte verändert, wenn wir ihn anlegen.
Als Waffen entdecken wir Dolch, Schwert, Axt und Pfeil und Bogen. Selbige können wir nicht nur anlegen, sondern auch als Favoriten markieren. Das hat den Vorteil, dass ihr mithilfe des Steuerkreuzes besagte Waffen später im Kampf als Schnellauswahl zur Verfügung habt. Das Spiel pausiert bei der Waffenwahl mittels Steuerkreuz und ihr könnt fix mal zwischen Axt und Schild oder Pfeil und Bogen wechseln, ohne extra im Inventar herumkramen zu müssen. Gleiches könnt ihr übrigens auch mit den Magiefähigkeiten machen. Schwert in der rechten und Feuerball in der linken Hand ist somit kein Problem. Insgesamt ist das Inventar etwas gewöhnungsbedürftig, aber dank der sinnvollen Aufteilung in Kategorien kommt man ganz gut damit klar.
Also ab in die Bergwelt von Skyrim. Beim Verlassen unseres Startorts gehen uns gleich ein wenig die Augen über. Vor uns erstreckt sich eine weite Berglandschaft mit Tälern und Nadelwäldern, hübsch verschneit mit hohen Bergketten im Hintergrund. Von der Gestaltung her ein echter Aha-Effekt, die Landschaft sieht wirklich sehr authentisch aus. Erst nach und nach entdecken wir, dass Bethesda zur flüssigen Gestaltung der absolut offenen Spielwelt hier und da getrickst hat. So sehen die Hintergründe eher wie gemalt aus, was gut kaschiert, dass hier mächtig an Texturen und Polygonen gespart wurde, um die Performance zu halten. Und die Texturen, die mit einigem Abstand hinreißend wirken, sehen bei näherer Betrachtung gar nicht mehr so hübsch aus. Aber nun gut, es ist halt eine Konsolenversion und ebenso ist es ein Open-World-Spiel, da kommt man ohne Abstriche nicht aus. Wir sind gespannt, was uns da die PC-Version bieten wird. weiter...
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Kommentare zu The Elder Scrolls V: Skyrim
wunderbare Welten
Jeder hat eine Meinung, das akzeptiert jeder Mensch... vorausgesetzt! Oblivion: Cyrodiil, was hab ich gerne diese Welt erkundet, vergisst die Hauptstory, alles nebensächtliche, die Welt war wunderbar... Quest die sich daraus ergaben die waren spannend.. so levelt man den Charakter hoch für den roten Faden und tja... man muss ja auch dabei nicht alle Attribute gleichzeitig leveln, eine Taktik ist hier angesagt! Und dass sogar wenn die Gegner aufleveln ist egal, Taktik ist das Zauberwort! Wer alle TES Teile zockte weiss worüber ich schreibe! Morrowind haute uns mit der offenen Spielewelt um, die Welt der Nord kennen wir aus Bloodmoon und die lieben wir! Oblivion war trotz der langweilligen Dungeons einfach nur "ich zock DICH jetzt weil ich net genug bekomme".... SKYRIM ich warte auf dich!!! 150€ für die Collector's Edition ade, es iss mir aber wert!!!!
Hui, endlich mal Leute, die meine Meinung teilen. Ich dachte immer, ich wäre der einzige, der die sterile Welt und das Mitleveln als totalen Atmosphäre-Killer gesehen hatte. Hinzu kommen die komplett belanglosen Charaktere und die furchtbar schlecht inszenierte Hauptstory.
An Morrowind mochte ich sehr die Architektur. Das wars aber auch - und selbst dies ist in Oblivion flöten gegangen. Micht mach Skyrim auch nicht an.
Nach The Witcher 2 mein zweites Highlight dieses Jahr. Ist schon vorbestellt und wird sehnlichst erwartet.

Die Texturen werden auf dem PC sicher besser sein und die Menüführung stört mich nicht, warum? Weil es sowieso alles umgemoddet wird, wie man es haben will. Und deshalb spielt man dieses Spiel als echter Fan nicht auf Konsole, sondern auf dem PC.
Also ich fand Oblivions Spielwelt völlig ok...Tiere durchstreiften die Wälder, die NPCs gingen ihrem Tageswerk nach, haben sich auch untereinander unterhalten (wenn auch oft ohne Sinn und Verstand) und das automatische Mitleveln - so unglaubwürdig es auch war - hat zumindest die Welt für den Spieler geöffnet. In fast allen anderen Open-World-RPGs, Gothic und Risen inklusive, latscht man ja doch nur wieder die vorgegebenen Pfade ab, weil auf den anderen Wegen viel zu starke Monster rumstehen, es da noch keine Quests gibt und man später in der Story da sowieso irgendwann hinkommt. Das ist weder eine "echte" offene Spielwelt, noch ist das realistischer als automatisches Level-Scaling der Gegner.

Ich hätte mir bei Oblivion lediglich mehr Abwechslung beim Scaling gewünscht - eben dass es trotz Mitleveln der Gegner mal leichte und mal schwere Gegenden gibt. Ist auch nicht schwer umzusetzen - in den "schweren" Gegenden lässt man die Gegner einfach immer zwei, drei Level über'm Spieler spawnen, solange bis der Spieler selbst einen gewissen Level erreicht und die Gegend dann als "leicht" deklariert wird (Gegner spawnen unterhalb des Spielerlevels) ... damit wird Erkundung möglich, ohne auf Herausforderungen zu verzichten oder plötzlich vor völlig unlösbaren Aufgaben zu stehen ... und dadurch, dass die Gegend irgendwann "leicht" wird, hält man den Spieler auch davon ab, immer dieselben Gegenden abzugrasen.
Ach ja, und mehr Realismus beim Mitleveln - Banditen in Glasrüstung wirkten etwas merkwürdig
Haha rofl
Ja, Gegner die mit aufleveln, das war mal wirklich....revulotionär!!Nee im ernst, das Bullshit!Warum?Ich hab z.b. erst Nebenaufgaben gemacht, dachte "ach Hauptquest, das geht später schon".Doof war das manche Stellen dann für meinen Char trotz bester verfügbarer Rüstung/Waffen kaum zu schaffen waren weil zum einen meine ursprünglichen Begleiter für diese Quest nicht mitgelevelt haben und zum anderen ich so IMMER in MASSIVER Unterzahl war weil 1 Schlag, alle Begleiter tot.Schonmal doof!Außerdem was ist das fürn Zickentheater?Das schwächste Hühnchen muß relativ auch immer das schwächste Hühnchen bleiben und nicht so einen Rotz das z.b. die Wächter auch mitleveln.Wenn es so einfach ist, ich aber die Welt retten soll aber alles relativ mitlevelt gibt das mir eher das Gefühl "wofür werde ich eigentlich gebraucht".Sorry, für mich ein dämmliches System!
Zum Spiel bzw. seinen Vorgänern:Morrowind und Oblivion hatte je eine tolle Welt(besonders Morrwoind hatte eine tolle Architektur) aber irgendwie wars so gammlig (wurde hier schon gesagt) steril und irgendwie leer, sah nach Fallout 3 aus(oder F3 wie Morrowin/Oblivion)!Bethesda hats nicht drauf eine Welt mit Leben zu füllen und ist in meinen Augen ein guter Bauer für Techdemos, mehr war Morrowind für mich nie.Spielerisch nervt das ganze System, allein schon in Oblivion das nötige Aufladen von magischen Waffen.Was für Quatsch!
Nee, nach 2 ganz mäßigen Vorgängern könnt ihr mich mit Skyrim echt jagen, sehe schon das Geheul das es ja sowieso nur wieder ein "dreckiger Konsolenport" geworden ist.
Ja, die Schattenseite daran war aber, dass es keine Herausforderung mehr gab, da *alles* betroffen war. Es gab keinen "schweren" Dungeon in dem tolle Schätze warteten, es gab keinen "leichten" Dungeon zum Aufleveln, es hatte überhaupt keinen Sinn aufzuleveln, weil man nicht stärker wurde.
"Oh die Gegner schaff ich nicht, ich komm später wieder, wenn ich stärker bin!" - ging nicht. Im Gegenteil, unter Umständen waren die Gegner nach dem Stufenaufstieg sogar noch stärker als vorher.
Danke!
Einen echtes (balanziertes) Levelscaling hätte ich aber trotzdem bevorzugt, ich fand Oblivion wegen dem Levelscaling revolutionär weil man plötzlich die Welt von Anfang an frei erkunden konnte als immer nur an die aktuell passenden Gebiete gefesselt zu sein.
Gibt Levelscaling, aber wieder im Stil von Morrowind, bzw Fallout 3.
D.h. jede Kreatur und jedes Gebiet hat ein Minimal- und ein Maximallevel an das es sich anpasst.
Gibt kein Levelscaling mehr.
Jeden Falls nicht im Sinne der Vorgänger.
Wie machen sie dann die offene Welt? Der große Vorteil vom Levelscaling (so schlecht es auch balanced war) das man von Anfang an überall hin konnte und auch auf hohen Stufen sich nicht langweilen musste.
Gibt kein Levelscaling mehr.
Jeden Falls nicht im Sinne der Vorgänger.
Bin eher nicht so der große Rollenspieler und kann phanta007 nur Recht geben. Oblivion wirkte sehr leblos und steril, trotz guter Grafik damals. Es war einfach kaum was los, in den Wäldern keine Tiere oder Geräusche oder sonst was, in den Städten kaum Menschen sondern nur die story-relevanten NPCs, vielleicht ein paar Maxerl mehr. Skyrim muss da einiges besser machen um mich lange an den Bildschirm fesseln zu können.
Ma sehn...
Auch die The Elder Scrolls Reihe und nicht Morrowind Reihe genannt.
ich hab noch keins aus der Reihe gespielt, aber bei dem schlag ich zu
ich hab noch keins aus der Reihe gespielt...das wird wohl das erste werden
Ich finde die Morrowind Reihe insgesamt immer gut. Es hat mich aber noch keins so bei der Stange gehalten, dass ich es durchgespielt habe. Zu belanglos wirkte immer alles.
Ma sehn...