Special - The Chronicles of Spellborn - Interview : The Chronicles of Spellborn - Interview

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Entwicklungen auf dem MMORPG-Sektor werden üblicherweise von amerikanischen Studios dominiert. Wir haben mit einer der wenigen europäischen Ausnahmen, nämlich den in den Niederlanden ansässigen Entwicklern von Spellborn International, über ihr Projekt ’The Chronicles of Spellborn’ gesprochen. In unserem Interview mit Lead-Designer Coen Neessen, Community-Manager Mathew Reuter und PR-Mann Barry Hoffmann erhaltet ihr einen Einblick in das ambitionierte Online-Rollenspiel.

GW: Hallo zusammen. Würdet ihr bitte unseren Lesern etwas darüber erzählen, wer hinter Spellborn International Ltd, dem Entwicklerstudio von ’The Chronicles of Spellborn’, steckt?

2004 wurde Spellborn International Ltd gegründet, um ’The Chronicles of Spellborn’ zu entwickeln. Die Leute hinter dem Entwicklerstudio sind Spieler wie du und ich – natürlich neben ihrer Tätigkeit als Entwickler. Unser Team besteht aus Mitgliedern vieler Richtungen, die Erfahrung zum Beispiel als Spielentwickler oder Industrieprogrammierer, als Musiker für Umgebungssounds oder gar als Comic-Zeichner gesammelt haben. In unserem Team sind verschiedene Nationalitäten vertreten, wie etwa Holländer, Belgier, Engländer und Franzosen. Vor kurzem schloss sich Andreas ’Thee Nailros’ Bettermann als Moderator des deutschen Forums unserem Team an.

GW: ’The Chronicles of Spellborn’ ist eines der sehr wenigen europäischen MMORPG-Projekte. Was glaubt ihr, was der Grund dafür sein könnte? Dabei stellt sich natürlich außerdem die Frage, warum ihr euch entschieden habt, ausgerechnet ein Online-Rollenspiel zu entwickeln?

Wir glauben, um in Europa erfolgreich zu sein, muss man den Titel in mehrere der europäischen Hauptsprachen lokalisieren. Das Spiel in die unterschiedlichen Sprachen zu übersetzen und diese [Anm.: lokalisierten Versionen] außerdem regelmäßig zu aktualisieren, ist eine Verpflichtung, die nicht jedes Entwicklerstudio einhalten will. Oder aus Budgetgründen oder wegen Termindruck dieser Aufgabe nicht nachkommen kann.

Wir haben uns dazu entschieden, das Spiel innerhalb Europas in drei Hauptsprachen zu veröffentlichen: Deutsch, Französisch und Englisch. Zukünftig planen wir noch weitere Lokalisierungen in andere wichtige Sprachen.

Um zum zweiten Teil deiner Frage zu kommen, warum gerade ein Online-Rollenspiel? Dazu die einfache Antwort: Online-Rollenspiele sind cool! Wir sind ja nicht nur Entwickler, sondern auch Spieler. Und auch wir genießen ein gutes MMORPG!

GW: Was könnt ihr uns über die Hintergrundstory und das Spiel-Universum erzählen. Werden wir etwas anderes als die gewöhnlichen Anleihen aus J.R.R. Tolkiens Fantasy-Epos zu sehen bekommen?

Ich glaube, wir haben in unserem Setting und dem Hintergrund von ’The Chronicles of Spellborn’ viele erkennbare Unterschiede. Der erste Unterschied im Setting ist, dass man über die Vergangenheit nicht nur lesen, sondern sie auch tatsächlich erleben kann. Genauso verhält es sich mit der Gegenwart. Es gibt nicht einen großen Planeten, der die zu entdeckenden oder zu erobernden Regionen beherbergt. Die gegenwärtige Welt besteht aus einem großen magischen Sturm, Deadspell genannt, durch den verschiedene Teile des Spiel-Universums (Shardrealms) treiben. Gegenwärtig sind nur einige dieser Shardrealms von Mitgliedern der Zivilisation, der so genannten The Enclave of the Five Sacrifices, bewohnt. Das Reisen durch die Shards ermöglichen die Shardships.

Ein überirdisches Wesen namens Oracle führt die Spieler-Charaktere und ihre Wohnstätten von der Gegenwart in die Vergangenheit, um diese für zukünftige Eroberungen neuer Shards vorzubereiten: ’Das Wissen um das, was hinter der Asche der Vergangenheit liegt, wird zur Errichtung neuer Macht führen.’

Wir haben zum Hintergrund von ’The Chronicles of Spellborn’ ein Welt-Preview auf unserer Website veröffentlicht, das einen tieferen Einblick in die Welt ermöglicht: www.spellborn.com

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