Test - Tenchu: Fatal Shadows : Tenchu: Fatal Shadows

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Zwei Jahre nach der dritten Episode geht die beliebte Stealth-Reihe nun in eine neue Runde. Ob ’Tenchu: Fatal Shadows’ für PlayStation 2 ähnlich überzeugen kann wie der Vorgänger und was das Ninja-Abenteuer Neues zu bieten hat, klären wir im folgenden Text.

Frauen-Power

Solid Snake? Sam Fisher? Nein, die männlichen und weiblichen Ninjas der ’Tenchu’-Reihe waren die Ersten, welche sich in typische Stealth-Abenteuer in 3D-Levels stürzten. Anfang 1998 erschien das erste ’Tenchu’ auf PSone, zwei Jahre später folgte die Fortsetzung. Erst 2003 durften sich dann die PS2-Jünger in ’Tenchu 3: Wrath of Heaven’ austoben – dieser Titel hat es mittlerweile übrigens auch auf die Xbox geschafft. Mit Sega als neuem Publisher ist der vierte Teil nun auch hierzulande erhältlich. Dieser geht in puncto Spielsystem keine Experimente ein und orientiert sich sehr stark an den vorigen Episoden – ’Tenchu’-Fans wird’s freuen.

Anders als in den bisherigen ’Tenchu’-Spielen kommt der aktuelle Teil ganz ohne männlichen Helden aus. Stattdessen stehen zwei weibliche Ninjas als Spielfiguren zur Verfügung. ’Tenchu: Fatal Shadows’ spielt nämlich zwischen der ersten und der zweiten Episode der Reihe – nach dem Ende des ersten ’Tenchu’ geriet der Held Rikkimaru in eine Falle und ist zum Zeitpunkt der aktuellen Folge verschollen. Seine Gefährtin Ayame muss sich also alleine durchschlagen. Dies ist zunächst allerdings kein Problem, zumal die kampferprobte Amazone während einer friedlichen Zeit als Bodyguard von Lord Goda wenig Gefahren ausgesetzt ist. Dies ändert sich schlagartig, als Ayame eines Tages auf ein verwüstetes Ninja-Dorf trifft. Alle Einwohner wurden getötet. Ayame macht sich auf herauszufinden, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Dabei wird sie von der jungen Auftragskillerin Rin unterstützt. Nach und nach müssen die beiden Ninjas feststellen, dass sie einem gefährlichen Komplott auf der Spur sind.

Gewohnte Kost mit Schwächen

Während die Story mittels etwas verwirrender Zwischensequenzen vorangetrieben wird, findet sich in den Levels selbst das gewohnte ’Tenchu’-Gameplay. Zunächst wählt ihr aus, mit welchen Items ihr in die Mission zieht, und schon kann es losgehen. Ihr steuert Rin oder Ayame wie gewohnt aus der 'Third Person'-Ansicht durch die frei erkundbaren Levels. In bester Stealth-Manier versteckt ihr euch vor Wachen und schlagt im besten Moment unbemerkt zu, was den sofortigen Tod des Gegners bedeutet. Ihr könnt in der Hocke schleichen, euch an Wände drücken und um Ecken herumspähen, wie man es von anderen Stealth-Vertretern kennt. Besonders praktisch ist aber der Fanghaken, mit dem ihr euch blitzschnell auf Dächer, Balkenkonstruktionen, Wälle, Höhlenvorsprünge, Ausguck-Plattformen oder was auch immer hochziehen könnt. Dieses Ninja-hafte Vorgehen ist eine der Stärken der ’Tenchu’-Reihe und macht auch im aktuellen Teil Spaß.

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