Komplettlösung - Stronghold : So meistert ihr die Burgensimulation!

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Mission 4: Eine wirksame Abschreckung

Aufgaben: 1. Schafft Güter heran: 700 Brot
2. Schafft Güter heran: 360 Steine
3. Schafft Güter heran: 80 Streitkolben
4. Vollendet die Burg
5. Schafft Güter heran: 80 Lederharnisch

Zeitrahmen: 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Schwer
Schwierigkeitsstufe: Sehr Schwer

Stronghold

Zu Missionsbeginn stellt ihr zunächst die Spielgeschwindigkeit wiederum auf den Minimalwert 10. Dann reisst ihr erst einmal alle Wälle, Türme, Tore und Ruinen in eurer Siedlung ab. Zwar besteht ein Missionsziel darin, die Burg zu vollenden, aber das könnt ihr später auch anders erledigen (siehe unten). Errichtet danach eine Unterkunft und eine Waffenkammer (bei P1) und rekrutiert sofort alle fünf Bogenschützen. Dann müsst ihr euch dem Bau eines Walls bei P2 widmen. Baut zuerst den Wall (wie abgebildet) mit den großen Steintor und setzt anschließend vor den Wall noch zwei Zinnenwälle. Sobald das Tor steht, könnt ihr bereits eure fünf Bogenschützen auf das Tor bewegen, bzw. dort postieren. Platziert danach schließlich noch zwei weitere Vorratslager-Elemente bei P3 und wartet den ersten Übergriff der Banditen. Lenkt eure fünf Bogenschützen zu der Wallposition des Angriffs und beseitigt drei der vier angreifenden Banditen, so dass der vierte Bandit die Flucht ergreift. Danach repariert ihr euren beschädigten Zinnenwall.

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Noch während der erste Angriff läuft, errichtet ihr schon einmal vier Holzfällerhütten bei P1, zwei weitere Holzfüllerhütten bei P2 sowie noch einmal vier Holzfällerhütten bei P3, so dass ihr anschließend insgesamt zehn Holzfällerhütten besitzt. Verwendet den restlichen Holzvorrat für drei Getreidefarmen (bei P4) und eine Hütte bei P5. Kurze Zeit später erhaltet ihr einen Hinweis von eurem Berater, der euch über die 'Feuergefahren' aufklärt, wenn ihr keine Brunnen in eurer Siedlung installiert. Nehmt diese Warnung sehr ernst! Plant ab sofort für ungefähr alle zwei Gebäude (außer den Hütten und den Holzfällerhütten) einen Brunnen mit ein, damit im Falle eines Feuers eure 'Feuerwehrmänner' kurze Wege haben. Zudem dürft ihr die Gebäude - insbesondere die Farmen - nicht direkt aneinander platzieren, damit ein eventuelles Feuer nicht auf die anderen Gebäude übergreift. Es werden euch im Spielverlauf einige Feuersbrünste erwarten! Setzt diese Strategie in dieser Phase um, indem ihr bei den Getreidefarmen direkt zwei Brunnen platziert (siehe eingekreiste Bereiche). Die Brunnen benötigen zwar jeweils einen Untertan als Arbeiter, kosten jedoch kein Holz, sondern 'nur' 30 Gold.

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In der Folge baut ihr von den eintreffenden Holzlieferungen nach und nach insgesamt 12 Obstgärten im südwestlichen und nordöstlichen Tal, sowie eine weitere (vierte) Getreidefarm (siehe Abbildung). Achtet darauf, die Obstgärten - wie bereits gesagt - nicht direkt aneinander zu bauen und jeweils für zwei Obstgärten einen Brunnen in die Nähe zu setzen. Wird ein solcher Obstgarten von einem Feuer erwischt, ist er in der Folge unbrauchbar (auch wenn erfolgreich gelöscht wird), da die abgebrannten Obstbäume nicht nachwachsen. Immer dann, wenn nicht mehr genügend Arbeiter vorhanden sind, baut ihr eine Hütte. Nach Abschluss dieser Bauphase müsst ihr Hütten für 38 Untertanen haben. Die Steuern lasst ihr übrigens unverändert auf 'keine Steuern' sowie die Nahrungsversorgung auf 'Volle Rationen', so dass sich insgesamt eine Beliebtheitsveränderung von +1 bis +3 ergibt (je nachdem, wie viele verschiedene Nahrungsmittel sich im Kornspeicher befinden. Diese positive Auffrischung der Beliebtheit braucht ihr zwischendurch immer wieder, da die vielen Ereignisse in dieser Mission (Banditenangriff, Wolfsangriff und Feuer) immer wieder einen negativen Beliebtheitsfaktor bedingen, unter der eure Beliebtheit leidet. Erst wenn die Beliebtheit bei einem Wert von etwa 80 - 85 ist, könnt ihr die Steuern auf 'Niedrige Steuern' setzen, bis der Beliebtheitswert 70 - 75 erreicht. Danach solltet ihr wieder auf 'Keine Steuern' gehen. Zudem gibt es noch ein paar Ereignisse (siehe unten), bei denen ihr kurzfristig höhere Steuern erheben könnt.

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Im weiteren Verlauf errichtet ihr dann auf der Anhöhe mit dem Bergfried insgesamt 12 Käsereien. Baut diese Einrichtungen so, wie auf der Abbildung zu sehen, d.h. lasst genügend Platz beim Kornspeicher (für die später zu errichtenden Bäckereien) und bei der Waffenkammer (für Schmieden und Gerbereien). Auch die Käsereien dürft ihr natürlich nicht direkt aneinander platzieren und ihr müsst für ungefähr je zwei Käsereien zusätzlich einen Brunnen platzieren. Um über genügend Arbeiter für alle Gebäude zu verfügen, müsst ihr so viele Hütten bauen, dass ihr eure mögliche maximale Untertanenzahl 62 beträgt. Mit den 12 Obstgärten und den 12 Käsereien ist eure Nahrungsversorgung komplett!

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In den weiteren Minuten errichtet ihr in dieser Reihenfolge zwei Eisenminen bei den Eisenvorkommen bei P1, einen Brunnen bei P1 zur Feuersicherung der beiden dortigen Minen, drei weitere Eisenminen auf den Eisenvorkommen bei P2 (ohne einen Brunnen), sowie drei Steinbrüche, insgesamt neun Ochsenjoche und zwei Brunnen bei P3. Um für alle diese neuen Gebäude genügend Arbeiter zu besitzen, müsst ihr außerdem drei neue Hütten errichten, so dass eure mögliche Untertanenzahl danach 86 beträgt. Da diese Baumassnahmen insgesamt über 230 Einheiten Holz benötigen, dauert diese Bauphase etwas länger. In dieser Phase werdet ihr wahrscheinlich zweimal mit Übergriffen durch Banditen konfrontiert. Achtet in dieser Phase darauf, dass ihr eure Steuern wieder auf 'Keine Steuern' setzt, sofern zum Zeitpunkt des Angriffs gerade der Steuersatz 'Niedrige Steuern' aktiv ist (da der Banditenangriff einen Beliebtheitsfaktor von -5 mit sich bringt!) und dass an eurem Ostwall nichts anbrennt. Die fünf Bogenschützen vom Beginn reichen aus, um die paar wenigen Streitkolbenkämpfer-Banditen abzuwehren. Eventuell müsst ihr aber eure Bogenschützen - wie gehabt - auf dem Wall ein wenig manövrieren, damit sie die den Wall attackierenden Banditen anvisieren können. Zudem solltet ihr nach jedem Angriff euren Wall an den beschädigten Positionen wieder reparieren!

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Von den nächsten Holzlieferungen baut ihr nach und nach immer jeweils eine Schmiede und eine Gerberei, bis ihr insgesamt fünf Schmieden (jeweils bei X) und fünf Gerbereien (jeweils bei Y) besitzt . Denkt daran, dass ihr in den Schmieden die Produktion auf 'Streitkolben' umstellen müsst, da die Schmieden standardmäßig Schwerter produzieren! Um das für den Bau dieser Gebäude nötige Gold aufzutreiben (immerhin kosten euch diese Gebäude insgesamt 1500 Gold) setzt ihr die Nahrungsversorgung auf 'Extra Rationen' und die Steuern auf 'Moderate Steuern'. In dieser Phase werden allerdings im November 1394 Gaukler in eure Siedlung kommen. Dies zieht einen satten Beliebtheitsfaktor von +16 nach sich! Nutzt dies aus, indem ihr spätestens jetzt die 'Extra-Rationen' wieder auf 'Volle Rationen' zurücksetzt und gleichzeitig den höchsten Steuersatz 'Grausame Steuern' erhebt. Wenn die Gaukler und damit der Beliebtheitsfaktor wieder verschwindet, geht ihr wieder auf 'Keine Steuern'. Um die Gerbereien und Schmieden herum dürft ihr natürlich nicht diverse Brunnen vergessen! Zudem müsst ihr zwei weitere Hütten errichten, so dass eure maximale Untertanenzahl nun 102 beträgt.

Dies ist das Ende der Bevölkerungsentwicklung in dieser Mission, d.h. während der restlichen Mission baut ihr keine weiteren Hütten, ansonsten kommt ihr mit der Nahrungsversorgung nicht hin! Wenn die fünf Schmieden und fünf Gerbereien stehen, müsst ihr zudem (bei P1) das Waffenlager um drei Einheiten auf insgesamt vier Einheiten erweitern, damit die geforderten 80 Streitkolben und 80 Lederrüstungen eingelagert werden können! Der in dieser Phase ebenfalls einsetzende erstmalige Ausfall der Weizenernte sollte euch nicht weiter stören. Inzwischen dürftet ihr über 80 Einheiten Korn im Vorratslager gebunkert haben. Für die geforderten 700 Einheiten Brot benötigt ihr knapp 120 Einheiten Korn (da ein Bäcker aus einem Sack Mehl, was einer Einheit Korn entspricht, sechs Brote fertigt) und ihr habt noch genügend Zeit. Um schon einmal mit der Verarbeitung des angehäuften Korns zu beginnen, baut ihr jetzt außerdem abschließend noch eine Mühle bei P2. Wenn ihr dafür nicht mehr genügend Untertanen als Arbeiter zur Verfügung habt, reisst ihr Holzfällerhütten ab, bis die Mühle komplett besetzt ist.

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Anschließend könnt ihr die Dinge erst einmal einige Monate laufen lassen. Erhebt in dieser Zeit, wenn eure Beliebtheit über 80 liegt oder wenn der Barde erscheint kurzzeitig niedrige Steuern, übersteht diverse Feuersbrünste und erfreut euch ansonsten an dem Zuwachs in euren Lagern. Lasst die Beliebtheit dann im Laufe der Zeit auf 100 steigen - ihr werdet diese Beliebtheitshöhe noch brauchen. Das nächste entscheidende Datum ist März 1398. Zu diesem Zeitpunkt werden Diebe Lebensmittel aus eurem Kornspeicher entwenden. Das ist der Moment, in dem ihr erst einmal bei der Nahrungsversorgung auf 'Halbe Rationen' und bei den Steuern auf 'Kleine Spende' geht. Dann erweitert ihr den Kornspeicher um drei weitere Einheiten auf insgesamt vier Einheiten (P1) und ihr errichtet auf einen Schlag neun Bäckereien (bei P2). Um genügend Arbeiter für die Bäckereien zu erhalten, reisst ihr jetzt alle Holzfällerhütten ab - Holz sollte sich inzwischen genügend im Vorratslager angesammelt haben. Der Lebensmitteldiebstahl ist der Grund, das ihr erst jetzt mit der Brotproduktion in den Bäckereien beginnt. Hättet ihr vorher mit der Brotproduktion begonnen, wäre auch ein Großteil des bereits produzierten Brotes dem Diebstahl zum Opfer gefallen und ihr hättet Probleme bekommen, die geforderten 700 Einheiten Brot bis zum Ablauf des Zeitlimits herzustellen. Ganz wichtig ist es in der Folge auch, dass ihr im Kornspeicher das Brot für den Verbrauch sperrt! Das im folgenden produzierte Brot darf natürlich nicht in die Nahrungsversorgung eurer Untertanen einfließen!

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Kurz danach erhaltet ihr Verstärkung von insgesamt drei 'vogelfreien' Bogenschützen und einem Mönch aus den Wäldern. Die Bogenschützen postiert ihr auf dem Wall und ihr habt so die nächsten Banditenangriffe bei eurem Wall mit insgesamt acht Bogenschützen locker im Griff (Zinnenwälle danach reparieren!). Wenn die Nahrungsvorräte (ohne das Brot!) kurze Zeit später wieder auf 120 bis 130 Einheiten angestiegen sind, wechselt ihr zudem wieder auf 'Volle Rationen' und 'Keine Steuern'. Auch die 'Wolfsangriffe' übersteht ihr. Achtet aber ein wenig auf eure Beliebtheit in diesen 'Krisen'. Wenn diese unter 60 sinkt, solltet ihr wieder mit einer 'Kleinen Spende' dieser Entwicklung ein wenig entgegensteuern - für etwas anderes benötigt ihr euer Gold jetzt sowieso nicht mehr (später wieder auf 'Keine Steuern' wechseln). Anfang 1400 setzt das große Kuhsterben ein. In dieser Situation müsst ihr ein wenig auf eure Nahrungsreserven achten. Sollten sie unter 50 Einheiten sinken, wechselt ihr wieder auf 'Halbe Rationen' und 'Kleine Spende', bis das Kuhsterben nachlässt. Im April 1401 kommen noch einmal Gaukler in eure Siedlung, was ihr wiederum in der Hinsicht ausnutzt, für diesen Zeitraum 'Grausame Steuern' zu erheben - das dürfte eure Staatskasse wieder aufbessern (siehe Abbildung).

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Sobald ihr eines der Missionsziele erreicht habt, also entweder 700 Brot oder 80 Lederrüstungen, stellt ihr die betreffenden Produktionen ein, damit weitere Lieferungen nicht den Kornspeicher bzw. das Waffenlager 'verstopfen'. Die Streitkolbenproduktion wird zeitlich übrigens am engsten, da die Lieferungen aus den Eisenminen schleppend vorangehen. Lediglich die Steinproduktion lasst ihr weiter laufen, d.h. auch über den Vorrat an 360 Steinen hinaus. Zum Ende des Zeitlimits müsst ihr noch einmal mehrere Banditenattacken abwehren, allerdings geschieht dies ohne nennenswerte Probleme. Kurz bevor alle Missionsziele erfüllt sind, könnt ihr euch schon einmal daran machen, das letzte Missionsziel 'Vollendet die Burg' zu erfüllen. Dazu muss einfach nur ein Wall an zwei Seiten des Bergfrieds enden. Zieht also vom Vorratslager ausgehend einen Steinwall um das Vorratslager herum. Genügend Steine solltet ihr zu diesem Zeitpunkt über die 360 Einheiten hinaus haben. Baut dort noch ein Tor ein, damit das Vorratslager weiterhin beliefert werden kann. Reisst Schmieden, Gerbereien, die Mühle und Bäckereien ab, um den Wall vor dem Bergfried zu erweitern und zieht den Steinwall schließlich um die Kornspeicher herum wieder bis an den Bergfried (siehe Abbildung). Danach ist auch das letzte Missionsziel der Burgvollendung erfüllt.

 

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