Komplettlösung - Stronghold : So meistert ihr die Burgensimulation!

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Mission 10: Schlangenjagd

Aufgaben: 1. Stockt die Bevölkerung auf: 100
2. Gesegnete %: 75

Zeitrahmen: ca. 25 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Schwierigkeitsstufe: Sehr Schwer

Stronghold

Die Einnahme der gegnerischen Stellung zu Beginn ist kein Problem. Entsendet einfach alle Lanzenträger zuerst auf die beiden Bogenschützen (direkter Angriff) auf dem Aussenturm und anschließend auf den Bergfried, um die dortigen Streitkolbenkämpfer zu besiegen. Eure Bogenschützen lasst ihr bei diesem ersten Angriff aussen vor, d.h. ihr beteiligt sie daran nicht! Danach geht's los, und zwar wie folgt: Erweitert euer Vorratslager um eine Einheit und errichtet jeweils zwei weitere Holzfällerhütten bei P1 und P2, zwei Jägerstände und zwei weitere Getreidefarmen bei P3, einen zusätzlichen Steinbruch und vier weitere Ochsenjoche bei P4 sowie eine weitere Hütte bei P5. Eure Lanzenträger teilt ihr in zwei Gruppen auf und schickt die erste Gruppe zunächst zu P2 wegen des dortigen 'Bärenproblems' (Angriffshaltung!) und anschließend zu P4, um die dortigen Wolfsübergriffe abzuwehren. Die andere Lanzenträgergruppe geht - zusammen mit den Bogenschützen - zu P3 und erwehrt sich dort der Übergriffe durch die Wölfe. Diese Aufgabe kann recht heftig werden und wundert euch nicht, wenn eure gesamte Lanzenträgergruppe dabei verloren geht. Die Bogenschützen postiert ihr so, dass diese auch automatisch bei P2 erneut auftauchende Bären unter Feuer nehmen (Angriffshaltung!). Setzt anschließend euren Aufbau fort, indem ihr eine Mühle bei P6, vier Bäckereien bei P7 und eine weitere Hütte bei P5 baut. Den Steinwall und die Türme bei P8 reisst ihr komplett ab (Funktion 'Löschen')! Zudem erhebt ihr den Steuersatz 'Niedrige Steuern'.

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Anschließend mauert ihr euch ein, indem ihr unten im Tal einen Steinwall errichtet, der euch einerseits vor gegnerischen Einheiten schützt und der euch andererseits auch die Wölfe vom Leib hält. Zusätzlich entledigt ihr euch des 'Hasenproblems', wenn ihr mit dem Wall den 'Hasenwald' und eure Getreideframen trennt. Ein Tor baut ihr in diesen Wall nicht ein - ihr habt auf eurer Seite des Walls alles was ihr braucht! Ein Ausfall mit eigenen Einheiten wird auch nicht nötig sein. Wichtig ist die nach Süden, d.h. zum Wegweiser, ausgerichtete 'Ausbuchtung' bei P1 (siehe Abbildung), die ihr in der Folge stark befestigen werdet und an der sich der Gegner die Zähne ausbeißen soll. Baut diese Ausbuchtung jedoch nicht zu weit nach vorn, bzw. baut nicht im Bereich von P2, da Wälle an dieser Position beim Erscheinen der gegnerischen Einheiten automatisch zerstört werden! In dieser Phase setzt ihr zudem auch euren Ausbau weiter fort, und zwar wie folgt: zwei weitere Hütten, zwei Käsereien, vier Pfeilmachereien, eine Pikenmacherei und eine Waffenkammer.

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Bis zum ersten Angriff im April 1153 baut ihr noch einen dritten Steinbruch sowie drei weitere Ochsenjoche, so dass ihr danach insgesamt acht Ochsen mit dem Steintransport zum Vorratslager beschäftigt habt. Steine in diesen Mengen werdet ihr auch dringend benötigen, da ihr euren Wall weiter befestigen müsst. In dieser Phase errichtet ihr deshalb erst einmal Zinnenwälle vor dem Wall bei der Ausbuchtung und vor dem Wall nahe des Steinbruchs. Zudem baut ihr zwei Stufenaufgänge an euren Wall und schickt alle Bogenschützen auf den Wall bei der Ausbuchtung (siehe Abbildung). Die Lanzenträger postiert ihr hinter dem Wall beim Steinbruch. Natürlich rekrutiert ihr fleißig neue Bogenschützen und Lanzenträger und postiert sie ebenfalls an den genannten Positionen. Zum Zeitpunkt des Angriffs solltet ihr ca. 25 Bogenschützen und ein paar Lanzenträger vorweisen können. Mit dieser Armeestärke wird dem Gegner der Walldurchbruch nicht gelingen, wenn ihr die Wälle an den genannten Positionen mit Zinnen befestigt habt.

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Im folgenden baut ihr eure Siedlung und eure Befestigung beim Wegweiser weiter aus. Insbesondere Aussentürme sollten in den folgenden Minuten dort eure Wallmauern ergänzen. Bis zum zweiten Angriff sollten es drei Aussentürme sein, bis zum dritten Angriff dagegen schon sechs. Außerdem errichtet ihr mehr Zinnenwälle an den Mauern nahe des Wegweisers - bis zu vier Schichten Zinnenwälle sollten dort letztendlich für Stabilität, bzw. für eine uneinnehmbare Festung sorgen. Der zweite Angriff (ca. Mai 1154) erfolgt noch ohne Baumeister (allerdings mit wesentlich mehr Einheiten), der dritte Angriff (März 1156) beschert euch dagegen auch die Baumeister und in Folge dessen Katapulte und Schilde. Um dem Katapultbestand standzuhalten, müsst ihr zum einen erst einmal so viele Baumeister wie möglich davon abhalten, die Zelte zu erreichen und zweitens genügend starke Zinnenwälle errichtet haben, um dem Katapultbeschuss standzuhalten. Zudem solltet ihr hinter den Aussentürmen einen Wall ziehen (P1), der gegnerische Streitkolbenkämpfer aufhält, die eventuell doch einmal durch ein entstandenes Loch in eurer Mauer schlüpfen! Natürlich rekrutiert ihr weiterhin Bogenschützen und verfrachtet sie zu der Aussenturmstellung. Für den zweiten Angriff sollten dort 40 Bogenschützen bereit stehen, für den dritten Angriff ca. 60 Bogenschützen (siehe Abbildung).

Damit ihr in diesen Mengen Bogenschützen rekrutieren könnt, müsst ihr natürlich in der Zeit zwischen dem ersten und dem dritten Angriff eure Siedlung weiter ausbauen, und zwar wie folgt: Aufstockung auf insgesamt sechs Bäckereien, sechs Käsereien, acht Hütten und fünf Pfeilmachereien. Außerdem errichtet ihr zwei Hopfenfarmen, zwei Brauereien und zwei Schenken, um eure Untertanen bei Laune zu halten. Danach könnt ihr auch den Steuersatz anheben, um wieder Geld in eure Staatskasse zu schaffen. Regelt den Steuersatz so, dass ihr maximal eine aktuelle Beliebtheitsveränderung von -1 erhaltet.

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Nach dem zweiten und dritten Angriff repariert ihr eure Mauern und baut die Aussenturmstellung weiter aus - auf bis zu zehn Aussentürme. Auch die Zinnenwälle baut ihr weiter aus. Zum Zeitpunkt des vierten Angriffs werdet ihr ca. 100 Bogenschützen bei eurer Stellung nahe des Wegweisers haben und auch der vierte Angriff (März 1159) wird euch keine Probleme bereiten. Vor und nach dem vierten Angriff kümmert ihr euch abschließend um die Erfüllung der Siegbedingungen. Um auf über 100 Untertanen zu kommen, stockt ihr euren Hüttenbestand auf 12 Exemplare auf. Es genügt aber nicht, nur diese Zahl an Hütten zu besitzen! Ihr müsst eure Untertanen auch beschäftigen, denn die Kapazität rund um das Lagerfeuer ist begrenzt. Wenn dort ca. 20 bis 25 Bauern 'rumlümmeln', stockt das Bevölkerungswachstum. Das heißt, ihr müsst die Bauern mit Arbeit beschäftigen. Baut dazu solche Gebäude bzw. Arbeitsstätten, die ihr aktuell benötigt und die preiswert sind, also z.B. Holzfällerhütten, Jägerstände usw., bis eure Untertanenzahl 100 oder mehr beträgt Des weiteren könnt ihr mit den Priestern bzw. mit den Kapellen einige eurer Bauern beschäftigen und sorgt damit gleichzeitig für die Erfüllung des zweiten Missionsziels, der Segnung von 75% eurer Bevölkerung. Um diese Zahl zu erreichen, müsst ihr allerdings einige Kapellen in eurer Siedlung verteilen, ca. 10 bis 15 Stück! Verteilt die Kapellen aber gleichmäßig über eure Siedlung, damit die herumlaufenden Priester möglichst viele verschiedene Untertanen eurer Bevölkerung erreichen, bzw. segnen können.

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