Test

Street Fighter X Tekken

Wenn Welten kollidieren

  • PC

Vorzugsweise für die derzeitige Konsolengeneration entwickelt, erschien Street Fighter X Tekken bereits vor zwei Monaten für die Xbox 360 und die PlayStation 3. Wie schon bei Street Fighter IV und Super Street Fighter IV zuvor mussten sich PC-Spieler etwas länger gedulden, ehe sie virtuell losprügeln konnten. Lautet das Motto für die PC-Version also: Das Beste kommt zum Schluss? Wir haben getestet, wie sich das Cross-over auf den heimischen Computern schlägt.

Zwei der revolutionärsten und erfolgreichsten Serien in der Geschichte der Videospiele treffen aufeinander: Ling Xiaoyu gegen Chun Li, Ogre gegen Akuma, Ken gegen Hwoarang, Ryu gegen Jin - all diese Duelle sind jetzt möglich. Ein Aufeinandertreffen der Titanen der Beat-'em-up-Szene. Warum genau sich die Kampfkünstler beider Universen gegenüberstehen, ist im Grunde nicht so wichtig. Ein außerirdisches Artefakt namens Pandora ist in die Antarktis gekracht und hat die Kraft, aus ordinären Gestalten Kämpfer mit Superkräften zu machen. Plötzlich ist alle Welt hinter diesem Doping-Mittel aus dem Weltall her und es beginnt ein Wettrennen darum.

Krachende Kauleisten, gebrochene Nasen

Die Spielbedingungen sind auch in der PC-Version gleich geblieben: Gekämpft wird mit Street-Fighter-Mechanik und ausschließlich in Zweier-Teams. Ist einer eurer Kämpfer k. o., ist die Runde verloren. Durch diese Besonderheit entwickelt Street Fighter X Tekken natürlich seine eigene Dynamik. Will heißen, der Schwerpunkt liegt auf Teamplay. Neben den bekannten Spezialangriffen, wie die Super-Art- oder EX-Attacken, gibt es deshalb jetzt auch Cross-Arts-Moves, die im Tag-Team durchgeführt werden.

Hier startet ihr eine Kombo mit eurem Kämpfer, die dann euer Partner beendet. Das sieht fetzig aus, ergibt viel Schaden und führt gleichzeitig zu einem Wechsel der Kameraden.

Street Fighter X Tekken - TV-Spot

Die Krönung sind allerdings richtige Team-Angriffe, die sogenannten Cross-Assaults. Wenn Ryu beispielsweise euren Gegner mit Hadoukens eindeckt, könnt ihr währenddessen Ken steuern und so auf euren Gegner einschlagen. Mit dem Pandora-Modus hat man außerdem noch ein letztes Aufbäumen eingebaut. Habt ihr nämlich nur noch ein Viertel eurer Lebensenergie, könnt ihr eure Kraft auf euren Partner übertragen. Wie ein sterbender Stern pulvert ihr jetzt noch mal alles an Energie heraus und richtet erheblich mehr Schaden an. Jedoch seid ihr nach Ablauf einer gewissen Zeit auch am Ende und sterbt.

Gems are a fighters best friend

Auch das Gem-System ist in der PC-Version mit an Bord. Kleine Edelsteine geben euch gewisse Boni, beispielsweise auf Schnelligkeit oder die Fähigkeit zu blocken. So könnt ihr vor einem Gefecht eure Kämpfer individualisieren. Per Quick-Kombo ruft ihr außerdem vorher festgelegte Schlagserien ab. Ihr habt aber noch weitere Möglichkeiten, den Kämpfern einen persönlichen Anstrich zu geben. So könnt ihr das Aussehen von Ryu, Jin und Co. in einem Editor verändern, wenn auch nur begrenzt. Ein kurzes Tutorial erklärt euch netterweise, wie ihr dabei vorzugehen habt, und auch alle anderen Moves, die ihr zum Überleben braucht.

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