Test - Star Wars Starfighter : Star Wars Starfighter

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Endlich dürfen auch PlayStation 2 Besitzer in das 'Star Wars'-Universum eintauchen. Denn in 'Star Wars Starfighter' übernehmt ihr die Rolle eines kühnen Weltraumpiloten-Anfänger, der in so manchen Gefechten gegen die böse Handelsföderation beweisen darf, was er drauf hat. Ob dieser Action-Titel mehr überzeugen kann als die letzten Games mit 'Episode 1'-Hintergrund, erfahrt ihr im folgenden Review.

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...
Nach dem Start des Spiels erscheint schon bald traditionsgemäß die klassische gelbe Schrift, die von unten nach oben in den leeren Sternenhimmel entschwindet. Star Wars Fans werden allein schon bei diesem Anblick und der berühmten Titelmelodie im Hintergrund kalte Schauer den Rücken hinab laufen. Die Geschichte von 'Star Wars Starfighter' spielt nicht etwa während der Zeit von Luke Skywalker, Han Solo, Darth Vader und Co., sondern früher, parallel zur Handlung des neuesten Star Wars-Streifens 'Episode One'.

Star Wars Starfighter
Der bekannte 'Star Wars'-Anfang.

Die machthungrige Handelsföderation bedroht unzählige Planeten. Nun will sie das friedliche Königreich Naboo mit Hilfe einer gigantischen, geheimen Armee erobern - wir stehen kurz vor einem furchtbaren Krieg. Der junge Pilot Rhys Dallows tritt der königlichen Bravo-Staffel bei, hat aber noch so gut wie keine Erfahrung mit den Kampfjägern - dafür eine große Willenstärke und Eifer. Die Ausbilderin Essara Till nimmt sich seiner an und lehrt in alle Tricks, die man im Weltraum-Kampf braucht.

Doch schon bald geraten die beiden während sie die Königin von Naboo beschützen, in einen Hinterhalt und Rhys und Essara werden von einem geheimnisvollen Piloten der Handelsföderation abgeschossen. Die Ausbilderin überlebt diesen Kampf leider nicht, im Gegensatz zu Rhys, der von einem kleinen Gauner aufgelesen und zur Söldnerin Vana Sage gebracht wird. Sie bringt Rhys zurück, nimmt aber später einen Auftrag der Handelsföderation an, in dem sie neue Kampfflieger testen soll. Allerdings schnappt sie zufälligerweise einen kodierten Funkspruch ihres Arbeitgebers auf. Als die Föderation mitbekommt, dass Vana mitgehört hat, wird sie zum Freiwild erklärt und sofort angegriffen.

Star Wars Starfighter
Wählt die nächste Mission.

Die Söldnerin kann fliehen, wird aber von dem Piratenkapitän und Handelsföderations-Gegner Nym gefangen genommen, der mit ihr noch eine alte Rechnung offen hat. Nur mit Mühe kann Vana diesen überzeugen, sie nicht umzubringen - sie erzählt ihm, dass sie von einer großen Droidenfabrik der Handelsföderation Kenntnis hat. Nym beschließt, diese Anlage zu zerstören und die Föderation zu berauben - währenddessen plant diese schon den Angriff auf das Piratennest von Nym.

Vierzehn Missionen und drei Raumjäger
Während den insgesamt vierzehn Missionen wird diese komplexe Hintergrundgeschichte um Rhys Dallows, Nym und Vana Sage weitergesponnen. Manchmal trennen sich ihre Wege, dann sind sie wieder gemeinsam unterwegs immer im Kampf gegen die Handelsföderation. Ihr übernehmt immer die Steuerung von einem der drei Abenteurer und steuert auch stets deren persönlichen Raumjäger. Rhys Dallows bevorzugt den N-1-Raumjäger, ein weniges Raumschiff mit guter Panzerung und Laserwaffe - allerdings besitzt es nur eine sehr begrenzte Anzahl Raketen.

Star Wars Starfighter
In einem Kanyon wird Rhys ausgebildet.

Vana Sage steuert die Guardian Mantis, ein schneller Raumjäger mit einem Astromech-Borddroide, der die Schilde während des Kampfes reparieren kann. Gute Laser und Sensormarkierungen runden das Gefährt ab. Nym hingegen nimmt in seiner Havok platz, ein robuster, aber dafür etwas träger Bomber mit starkem Dreifach-Laser und Energiebomben. Letztere haben eine durchschlagende Wirkung, können aber nur nahe über dem Gegner abgeworfen werden - gerät Nym selbst in die Explosion, nimmt sein Flieger massiv Schaden. Das sind leider schon alle Weltraumflieger, die ihr im Laufe des Spiels steuern dürft. Auch weitere Waffensysteme sucht ihr vergebens - da haben vergleichbare Weltraum-Shooter meist mehr zu bieten.

Die vierzehn zu absolvierenden Missionen spielen auf drei Planeten und im Weltraum, wobei Bodeneinsätze und Weltraumkämpfe sich in etwa die Waage halten. Im Weltall müßt ihr meist mehrere Angriffe von Kampffliegern abwehren und vereinzelte große Transportkreuzer zerstören. In einer Mission müßt ihr sogar die Zentrale der Handelsföderation anfliegen, Satelliten zerstören und dann ins Innere der riesigen Raumstation fliegen, wo in mehreren Hallen Fähren gerade mit Armee-Einheiten beladen werden - sehr beeindruckend.

 

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