16.08.2012 - Nina Schild
Digital Extremes ist ja keine Anfänger, das wissen wir. Reichlich Mitarbeit an verschiedenen Unreal-Ablegern, der Mehrspielermodus von BioShock 2 und zuletzt The Darkness II belegen, dass die Kanadier durchaus was auf der Pfanne haben. Spielerisch lässt das schon mal auf einiges hoffen. Und die gute Umsetzung der Lizenz soll ebenfalls nicht zu kurz kommen. So arbeitet man mit Bad Robot zusammen, die für den neuen "Star-Trek"-Film verantwortlich waren, und man bedient sich reichlich aus deren Fundus in Sachen Sounds und Effekte.
Hinzu kommt noch der Soundtrack aus der Feder von Michael Giacchino, der nicht nur für den besagten Film komponierte, sondern auch für zahlreiche andere Projekte wie die Serie „Lost“ und etliche Videospiele, darunter Call of Duty und Medal of Honor. Sehr schick ist auch, dass in der englischen Version die Schauspieler des aktuellen Films den Charakteren ihre Stimmen leihen, darunter Chris Pine (Kirk) und Zachary Quinto (Spock).
Das Spiel selbst ist kein Spiel zum Film, sondern ist zwischen den beiden Filmen des Reboots angesiedelt. Darin geht es um den Aufbau der neuen Heimat der Vulkanier, wobei eine Apparatur namens Helios benutzt wird, die allerdings eine Menge unangenehmer Nebenwirkungen mit sich bringt. Das gute Stück erzeugt nämlich Risse im Universum, durch welche die Gorn eindringen und alles attackieren, was nicht bei drei auf einem Raumschiff ist. Und damit es nicht langweilig wird, haben die Schöpfer gleich satte zehn Arten der beliebten Aggressoren ins Spiel gebastelt. Die Geschichte selbst stammt aus der Feder von God-of-War-Autorin Marianne Krawczyk in Zusammenarbeit mit den Schreibern des neuen "Star-Trek"-Films.
Die Hauptrollen des Spiels übernehmen natürlich Kirk und Spock, wobei ihr euch zu Beginn entscheiden müsst, welchen der beiden Helden ihr spielen wollt. Zwar kann ein weiterer Mitspieler die Rolle des nicht gewählten Charakters übernehmen, ein Wechsel zwischen den beiden ist im Spiel aber nicht mehr möglich. Damit ist schon klar, dass Star Trek ein Koop-Titel wird, bei dem weitere Mehrspielervarianten außerhalb des Zwei-Mann-Koops keine Rolle spielen.
Für Solozocker lohnt sich damit ein zweites Durchspielen aber allemal, denn Kirk und Spock spielen sich extrem unterschiedlich. Während Kirk eher der Haudrauf ist, der mit Tempo und Phasern durch die Gegend flitzt, ist Spock der ruhigere Typ, der sich mit Stealth und dem Lösen von Umgebungsrätseln durch die Level arbeitet. Das Zusammenspiel der beiden doch recht gegensätzlichen Charaktere dürfte interessant werden, zumal das Spiel kein reiner Action-Titel wird, sondern durch besagte Rätseleinlagen auch ruhigere Passagen aufweist.
So wurde unter anderem eine kollabierende Raumstation gezeigt, auf der Kirk und Spock vor den Strahlen zweier Sonnen in Deckung gehen müssen. Dazu wird nicht nur bestehende Deckung verwendet, vielmehr muss der Spieler Objekte in der Umgebung nutzen, um sich selbst eine Deckung zu bauen. Die Rätselelemente hingegen wurden bei der Präsentation mit den Detektivaufgaben aus den beiden Batman-Titeln verglichen. Für den Waffeneinsatz wiederum wurden neben bekannten Schussgeräten aus den Filmen auch einige neue Vernichtungstechniken geschaffen.
Seit drei Jahren in Arbeit
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Kommentare zu Star Trek
Klar, weil die Schauspieler unsterblich sind...
Mag ja alles sein, aber glaubst du ernsthaft das ein Kinofilm, Serie oder Spiel jemals wieder im guten Universum spiel?
Mit Star Trek XI ist es zum Mainstream-Mist verkommen.
Erstens könnte die vorherigen Kinofilme und die Serien auchg als Mainstream bezeichnen, schließlich handelt es sich um eines der erfolgreichsten Science-Fiction Produkte, die es bisher gegeben hat.
Zweitens hat Abrams nichts ausgelöscht, sonder eine alternative Zeitlinie geschaffen. Star Trek geht nämlich davon aus, dass verschiedene Formen des Universums parralel existieren. Darauf verweist z.B. die Existenz des so genannten Spiegeluniversums, die ein wiederkehrendes Element seit der ersten Serie war.
Muss auch sagen ich fand den Film gut.
Aber es hat rein nichts mit Star Trek gemein. Der Film war einfach überaus amerikanisch/patriotistisch oder wie man es nennen mag. Hauptsache auf die Kacke hauen.
Das alte Star Trek hatte wenigstens noch versucht eine alternative Weltanschauung zu bieten und zu zeigen, wie der Mensch in Zukunft, frei von Gier und Egozentrik sich gegenüber fremden Kulturen verhalten kann (forschender bzw. diplomatischer Weg).
Ich hab viel Star Trek gesehen, Trekkie würd ich mich daher nicht nennen. Starwars hab ich auch alle Teile gesehen, bin trotzdem kein Anhänger.
Dennoch find ich das neue Star Trek einfach schlechter als das alte, da sämtliche Tugenden übern Haufen geworfen wurden. Ähnlich wie mit Resident Evil Film <> Spiel.
Sowohl als auch, ich hasse Abrams dafür das er 40 Jahre Star Trek ausgelöscht hat innerhalb von nur 2 Stunden.
Mit Star Trek XI ist es zum Mainstream-Mist verkommen.
@Lyk
Beziehst Du Dich auf das Spiel oder den Film ?. Ich bin zwar kein grosser Trekkiefan hab aber alle Filme und die meisten Serien geschaut. Also ich fand den Film sehr gut und freu mich auch auf den nächsten Teil der ja nächstes Jahr ins Kino kommen soll.
Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!Doof!
Entschuldigt meinen kleinen Anfall...aber als alter Trekkie stößt mir jede News das Abrams-Universum betreffend sauer auf...