Test - Star Trek Voyager: Elite Force : Star Trek Voyager: Elite Force

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Während PC-Spieler schon vor Jahren in 'Star Trek Voyager: Elite Force' an der Seite der Voyager-Besatzung kämpfen durften, mussten sich PS2-Besitzer wieder einmal lange gedulden. Nun ist der lizenzstarke Ego-Shooter aber endlich auch für Konsolenspieler zu haben und verspricht neben spannender Action auch authentische Szenarien. Ob 'Star Trek Voyager: Elite Force' zum Pflichttitel geworden ist oder ob sogar 'Trekkies' probespielen sollten, erfahrt ihr in diesem Review.

Star Trek Voyager: Elite Force
Das Hauptmenü im Star Trek-Look.

Bereits im Hauptmenü kann 'Star Trek Voyager: Elite Force' punkten, zumindest bei den Fans der Serie. Die Menüs sind nämlich allesamt so aufgebaut, wie die der oft sichtbaren Bildschirme an Bord der Raumschiffe der Föderation, also beispielsweise der Voyager. So dürft ihr euch also über bunte Balken und passende Designs freuen, während ihr durch das recht voll gepackte Hauptmenü navigiert. Neben der Möglichkeit ein neues Spiel zu starten oder einen Spielstand zu laden, könnt ihr nämlich auch auf dem Holodeck im Splitscreen gegen eure Kameraden antreten, sowie euch nützliche Informationen über die Besatzung der Voyager aneignen.

Letzteres ist natürlich nicht nur eher ungewöhnlich sondern wohl auch nur für Fans der TV-Serie interessant, da ein detailliertes Hintergrundwissen über die Besatzung der Voyager nicht nötig ist, um seinen Spaß mit 'Star Trek Voyager: Elite Force' zu haben. Einen Blick wert sind auf jeden Fall die Steuerungsoptionen, in denen ihr euch nicht nur einen Überblick über die recht komplexe Steuerung verschaffen, sondern auch zwischen insgesamt acht Steuerungstypen wählen könnt. Ein freies Belegen der Knöpfe ist allerdings nicht möglich.

Star Trek Voyager: Elite Force
Auf einem Borg-Kubus beginnt euer Abenteuer.

Beim Standard-Steuerungstypen benutzt ihr den linken Analog-Stick um zu gehen, während der rechte für euer Blickfeld zuständig ist. Da der Daumen damit erstmal beschäftigt ist, hat man alle wirklich wichtigen Aktionen auf die Schultertasten gelegt. So benutzt ihr nicht nur die beiden R-Tasten, um die beiden verschiedenen Feuermodi eurer Waffe zu benutzen, sondern springt und duckt euch auch mit den L-Tasten. Nicht ganz so oft braucht ihr die Aktionen, die auf die Tasten an der Front des Controllers gelegt worden sind. Zwar müsst ihr immer mal wieder per X-Taste einen Schalter betätigen oder Ähnliches, das Umschalten vom Gehen auf das Laufen per Viereck- oder auch das Anzeigen der Einsatzziele per Kreis-Taste benötigt ihr aber eher selten. Nun wollen wir uns aber nicht länger mit der Steuerung aufhalten und zur Story von 'Star Trek Voyager: Elite Force' kommen.

Star Trek Voyager: Elite Force
Die Steuerung ist recht komplex.

Computerlogbuch. Sternzeit 53854,7
Hilfsbereit wie die Leute der Föderation nun mal sind, ging die U.S.S. Voyager einem dringenden Notruf nach. Das Ergebnis war, dass das zuvor scheinbar verlassene Schiff die Voyager samt ihrer ganzen Crew irgendwie an einen in keiner Karte verzeichneten Ort befördert hat, von dem es nun wieder wegzukommen gilt. Dies gestaltet sich aber gar nicht so einfach, da die Voyager nicht nur beschädigt ist, sondern auch von einem starken Gravitationsfeld festgehalten wird. Da die Sensoren der Voyager aber bereits feststellen konnten, dass dieses Gravitationsfeld von einem seltsamen Mechanismus aufrechterhalten wird, scheint ein Entkommen nicht ganz unmöglich. Das erst vor kurzem gegründete Hazard-Team der Voyager scheint wie geschaffen für solch gefährliche Einsätze, so dass es dann auch prompt damit beauftragt wird, die Situation aus nächster Nähe zu betrachten und zu versuchen, den Mechanismus zu deaktivieren. Ihr schlüpft dabei in die Rolle von Fähnrich Munro, der – oder die, da ihr das Geschlecht eures Helden frei wählen könnt – Mitglied des Hazard-Teams ist und natürlich eine entscheidende Rolle beim Gelingen dieser Mission spielt.

 

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