Test - Star Trek - Deep Space Nine: Dominion Wars : Star Trek - Deep Space Nine: Dominion Wars

  • PC
Von Kommentieren

Der Weltraum, unendliche Weiten, dies sind die Abenteuer des Captain Psycho_Napp auf der Suche nach dem Spielspass in Simon & Schuster Interactives Weltraum-Taktik-Spiel 'Dominion Wars - Star Trek: Deep Space Nine'. Cardassia hat sich mit den Gründern aus dem Dominion verbündet und kämpft Seite an Seite mit den Formwandlern und ihren grausamen und willenlosen Kampfmaschinen, den Jem Hadar. Schauplatz des Ganzen ist die berühmte Raumstation Deep Space Nine, am Rande des neu entdeckten Wurmlochs in den Gamma-Quadranten, der Heimat der Gründer. Verteidigt die letzte Bastion um dem Dominion den Eintritt in den Alpha-Quadranten und den wichtigsten Aussenposten in der Geschichte der Menschheit zu verwehren. Oder helft mit eurem taktischen Geschick den Gründern im Alpha-Quadranten Fuss zu fassen und die Menschheit zu unterjochen. 'Dominion Wars' hat für jeden Geschmack das passende.

Star Trek - Deep Space Nine: Dominion Wars
Die Übersichtskarte des Alpha-Quadranten.

Anders als der Titel des von Gizmo Games entwickelten Spiels vermuten lässt, übernehmt ihr nicht die Rolle des Captain Sisko, der die Raumstation in der TV-Serie befehligt, sondern ihr seid sozusagen ein Flottenkommandeur, welcher bis zu sechs Schiffe unter seinem Joch hat, ausrüstet und besetzt. Mit diesen Schiffen gilt es dann den Raum rund um Deep Space Nine zu verteidigen. Ab und zu erhaltet ihr auch Eskort-Aufgaben oder startet zu Aufklärungsflügen - in der Regel sind es aber durchweg 'Seek and Destroy'-Operationen, die es erfolgreich durchzuführen gilt.

Erfreulicherweise seid ihr nicht auf die 'gute' Seite beschränkt, sondern könnt in der zweiten Kampagne auch auf Seiten Cardassias die verschiedensten Schiffe der Jem Haddar und die berühmten Kampfkreuzer der Cardassianer befehligen. Auf das bekannte Okular-Interface der Cardassianischen Kampfschiffe müsst ihr allerdings verzichten, vielleicht bringt Simon & Schusters ja mal eine entsprechende Hardware-Erweiterung heraus.

Der Ablauf einer Mission gestaltet sich immer recht gleich: zunächst kommt ihr den Briefing Schirm, welcher euch kurz und knapp die Primär- und Sekundärziele erläutert - übrigens ist die gesamte Aufmachung im Sternenflottendesign gehalten und ermöglicht euch, falls ihr Fan der Serie seid, eine schnelle Identifikation mit dem Spiel und ihr versinkt regelrecht in die Story um die alte bajoranische Raumstation. Auf Videos und ähnliches, ausser zu Beginn des Spiels, müsst ihr leider verzichten - schade, hier hätte ich gerade von Simon & Schusters mehr erwartet.

Star Trek - Deep Space Nine: Dominion Wars
Das Missionsbriefing ist orginalgetreu.

Nach dem Briefing könnt ihr eure Flotte zusammenstellen, welche wie bereits gesagt aus maximal sechs Schiffen besteht. Gesteuert wird eure Auswahl durch die vorhandenen Goldcredits, welche sorgfältig eingesetzt werden wollen. Denn ein Superhammerschiff nützt euch wenig, wenn euch dann das Geld fehlt, um es entsprechend mit verbesserten Schilden, Waffen und einem befähigten Captain auszurüsten. Dieser Teil des Spiels macht ungeheuren Spass, denn es gilt für jede Mission das optimale Preis-/Leistungsverhältnis herauszubaldowern.

Während des Testens hat sich ein gut ausgerüstetes, hoch bewaffnetes Schiff oftmals als vorteilhafter gegenüber mehreren schwächeren Schiffen erwiesen, zumal ihr mit einem Gleiter wesentlich weniger Probleme bei der Befehligung desselben haben dürftet. Der Reiz des Ganzen liegt natürlich darin, durch die erfolgreiche Beendigung einer Mission, möglichst inklusive des Sekundärziels, die dafür erhaltenen Credits in besser Schiffe, Mannschaften und Waffen zu investieren. Dass eure Captains, unter denen auch die Berühmtheiten aus der Serie nicht fehlen, mit der Zeit an Erfahrung gewinnen und ihr so diesen auch für höherwertige Schiffsklassen verwenden könnt, trägt ebenfalls zur Motivation im Spiels ungeheuer bei. Auf der offiziellen Webseite wird das ziemlich ärmliche Handbuch durch zahlreiche Storyelemente und Hintergrundgeschichten zu den Captains ergänzt. Ein Besuch dieser Seite vor, während und nach dem Spiel kann ich euch also nur empfehlen.

Star Trek - Deep Space Nine: Dominion Wars
Wir stellen die Flotte zusammen.

Das Spielgeschehen selbst präsentiert sich in vollem 3D-Gewand, ähnlich dem Online-Weltaum-Strategiespiel 'Homeworld' ihr dürft also nach Herzenslust die Ansicht drehen und zoomen was das Zeug hält. Durch die gut durchdachte Benutzeroberfläche behaltet ihr zudem einen Überblick über eure Schiffe - seid ihr im Kampf mit gegnerischen Kreuzern, werden diese regelmässig gescannt und ihr über deren Schäden informiert.

 

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel