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Test - Speedlink OMNIVI Core Gaming Mouse : Zockermäuschen im Aluminium-Gewand

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Die Omnivi von Speedlink sieht ein bisschen wie ein gepanzerter Käfer aus. Ihr wuchtiges Erscheinungsbild und die geschwungene Optik erwecken diesen Eindruck. Doch nicht nur äußerlich versucht sie sich zu beweisen. Im Inneren steckt ein 12.000-DPI-Sensor, der vor allem in hektischen Spielen zur Geltung kommen soll.

Der Name Omnivi soll wahrscheinlich den Eindruck erwecken, dass diese Maus alles kann. Zumindest, was digitale Nager angeht, bringt sie sämtliche Voraussetzungen mit: Einen der stärksten Sensoren, die es derzeit gibt, zehn programmierbare Tasten, via Software frei belegbar, einen Körper aus Aluminium und sieben verschiedene Beleuchtungsfarben. In der Praxis stellt sich die Frage, ob das wirklich alles vonnöten ist.

Einmal Maus mit allem bitte

Ein Problem, welches sich schon früh eingestellt hat: die gewöhnungsbedürftige Form des Nagers. Größere Hände finden keinen angenehmen Platz, ohne das Gefühl zu haben, dass sie zu klein ist. Hinzu kommen die beiden nach oben gebogenen Standardtasten, was sich anfangs ebenfalls befremdlich anfühlt. Die Seitentasten, insbesondere die, die für den Zeigefinger vorgesehen sind, unterstützen diesen Eindruck. Sie sind schwammig, es dauert zu lange, bis sie durchgedrückt sind. Während des Spielens somit störend und nicht wirklich zu gebrauchen. Die vier unteren Richtungstasten sind dafür mit dem Daumen leicht zu erreichen und verfügen über einen angenehmen Druckpunkt.

Das ist natürlich für die Meisten noch kein K.-O.-Kriterium, immerhin ist bei einer Maus am Wichtigsten, was unter der Haube zu finden ist. Und der verbaute Sensor weiß zu beeindrucken: Bewegungen setzt er ohne Zögern um – und egal, ob Strategie, Shooter oder Landwirtschaftssimulator, er arbeitet punktgenau. Die beiden Standardtasten sind ebenfalls leicht und schnell geklickt. Beim Spielen ist sie somit ein treuer Dienstleister.

Der Alltagstest ist jedoch nicht so einfach bestanden. Durch ihr eigenwilliges Design und die geschwungenen Tasten ist die Omnivi bei längeren Sitzungen nicht zu gebrauchen. Zeige- und Mittelfinger werden durch die gebogenen Tasten zügig belastet. Daran kann man sich entweder gewöhnen – oder doch lieber direkt zu einem anderen Nager greifen.

Sieben Farben

Statt der mittlerweile typischen RGB-Beleuchtung, können Teile der Maus in sieben verschiedenen Farben erstrahlen. Diese können über die Speedlink-Software für jedes Profil eingestellt werden. Sie signalisieren das ausgewählte Profil und die zugehörige Abtastrate. Darüber hinaus können alle Tasten eingestellt und anderen Funktionen zugewiesen werden, beispielsweise Makros. Gerade in MMOs wie Final Fantasy XIV: Stormblood ist dieses Feature äußerst nützlich. Die DPI-Einstellung des Sensors kann über die entsprechend beschriftete mittlere Taste unterhalb des Mausrads gewechselt werden. Die Beleuchtung des Rads signalisiert dabei die eingestellte Rate.

Das Kabel der Maus hat zudem eine Textilummantelung, um es vor Brüchen zu schützen und für eine gewisse Langlebigkeit zu sorgen. Zusammen mit dem Aluminiumkörper ergibt sich ein hochwertiger Eindruck. Dazu eine unverbindliche Preisempfehlung von ungefähr 70 Euro und man erhält einen Nager, der für das Gebotene ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist.

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