Test - Space Race : Space Race

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Sehr beliebt bei den Herstellern sind immer wieder Funracer im Cartoon-Stil. Infogrames bietet mit 'Space Race' für die PlayStation 2 jetzt Nachschub mit den bekannten Looney-Tunes. Ob sich der neue Titel in spielerischer Hinsicht von der Masse abheben kann, erfahrt ihr hier.

Space Race
Foghorn Leghorn ist der Reporter des Ereignisses.

Die Looney Tunes machen das Rennen
Die Firma ACME, Hersteller der begehrtesten Produkte im gesamten Universum, hat sich dazu entschlossen, das spektakulärste und renommierteste Rennen der Galaxis zu sponsern. Hier geht es darum, mit raketenbetriebenen Raumschiffen zum Meister zu avancieren. Als Hauptpreis winken lebenslang ACME-Produkte frei Haus. Logischerweise hält es bei solch einem Gewinn keinen Looney-Toon auf dem heimischen Sofa und so machen sich alle Charaktere auf den Weg, um beim 'Space Race' teilzunehmen. Gefahren wird durch die gesamte Galaxie, Regeln gibt es keine. Jeder tunt sein Fahrzeug und trainiert sich fiese Tricks an, um seine Chancen auf den Hauptpreis zu erhöhen.

Nach dem Spielstart begrüßt euch der Hahn Foghorn Leghorn via TV-Übertragung und kündigt das Rennen an. Es folgt das Hauptmenü, das euch fünf verschiedene Spielmodi bietet. Kenner der fast zwei Jahre alten Dreamcast-Version dürften sehr schnell erkennen, dass es sich bei der PS2-Version mehr als um eine reine Konvertierung handelt, da die Spielmodi verschieden ausgefallen sind. Anstatt der 'Herausforderung' gibt es nun diverse 'ACME Wettbewerbe'. Darüber hinaus bietet die PS2 grafisch eine bessere Darstellung. Doch zurück zu den verschiedenen Spielmodi.

Gib mir fünf
Angeboten werden euch folgende Möglichkeiten: 'Turnier', 'Rennen', 'Zeitrennen', 'ACME Wettbewerbe' und 'Multiplayer'. Die Option 'Rennen' bietet euch insgesamt sieben verschiedene Welten, in denen es darum geht, den ersten Platz zu erkämpfen. Die Bedingungen entsprechen in diesem Fall einfachen, klassischen Funracer-Regeln: Neben der reinen Fahrkunst und Streckenkenntnissen stehen euch unterwegs diverse Boxen mit allerlei Items zur Verfügung, mit denen ihr eure Gegenspieler von der Bahn pusten könnt.

Space Race
Insgesamt neun Charaktere wollen gewinnen.

Selbstredend stammen die Spielzeuge allesamt aus dem Hause ACME und dürften schon aus der Zeichentrickserie bekannt sein. Mit dabei sind vom Tresor, Klavier oder Ein-Tonnen-Gewicht - das auf führende Gegner fällt und sie damit ausbremst - über ein tragbares Loch, mit dessen Hilfe man Verfolger abschütteln kann, Regenschauer, Schutzschilde, Elefanten bis hin zu Lenk-Raketen eigentlich alles, was das Herz jedes Cartoon-Fans begehrt. Daneben sind allerlei Dosen verstreut, mit denen ihr euch Turbos zusammensammeln könnt. Fünf davon verschaffen euch einen Geschwindigkeitsvorteil. Nach einigen Rennen wird schnell klar, dass ein Grossteil der Wettbewerbe durch diese Turbos entschieden werden. So gewinnt man teilweise nur um einen Bruchteil einer Sekunde, weil man diesen Boost im letzten Moment noch aktiviert hat, oder verliert genau aus dem Grund, dass man eine Tonne verfehlte und den Turbo somit nicht rechtzeitig aktivieren konnte. Daher ist es empfehlenswert, seinen Boost bis zur letzten Kurve aufzuheben.

Solltet ihr ein Rennen gewinnen, bekommt ihr so genannte ACME-Münzen als Belohnung. Auch für spätere Turniere und Zeitrennen gibt es Münzen. Mit ihnen seid ihr in der Lage, neue Items zu erwerben oder neue Charaktere oder Konzept-Grafiken freizukaufen. Wie gesagt, sämtliche Rennen im gleichnamigen Spielmodus laufen unter normalen Wettbewerbbedingungen. Wollt ihr in Ruhe zocken, dann wählt ihr 'Zeitrennen', denn hier gibt es keinerlei Items oder Gegner. Lediglich die Turbos können aktiviert werden. In 999 Runden sollt ihr versuchen, die Bestzeit zu schlagen, beziehungsweise könnt einfach nur die Strecken trainieren.

Space Race
Fünf verschiedene Renntypen - vieles ähnelt sich.

Abwechslungsreicher wird's aber bei den neun verschiedenen 'ACME Wettbewerben'. Hier wechseln die Regeln ständig. Mal fallen ständig Gegenstände vom Himmel oder die Strecke ist voller Löcher. Ein anderes Mal ist die Wahl der Rundenzeiten zufällig oder die Items stark in der Auswahl eingeschränkt. Hier kommt also auch ein wenig Glück ins Spiel. Sämtliche 'ACME Wettbewerbe' sind im 'Turnier'-Modus inklusive. Es gibt vier große Turniere mit verschiedenen Pokalen, die wiederum in Einzelrennen aufgeteilt sind. Um an einen Pokal zu kommen, müssen vier bis zwölf Rennen gefahren werden. Für jede Position gibt es Rennpunkte, die aufaddiert werden. Gewinner ist logischerweise derjenige, der am Schluss die meisten Punkte abgestaubt hat. So ein Turnier ist eine Mischung aus normalen Rennen und 'ACME Wettbewerben' auf Zufallsstrecken mit Zufallsrundenanzahl. Immerhin dürft ihr nach dem Gewinnen eines Pokal euren Spielstand sichern und fette ACME-Münzen abkassieren.

Leider können alle bisherigen Spielmodi nur als Einzelspieler genossen werden. Für bis zu vier Spieler gibt es gesonderten Spielspass im 'Multiplayer'. Nach Wahl der Charaktere und der Strecke könnt ihr hier die Rundenanzahl einstellen, sowie Tricks, Turbos und Extra-Fahrer aktivieren. Anschließend geht im Splitscreen die Post ab, wobei bei zwei Spielern weniger Freude aufkommt, als mit vier.

 

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