Test - Space Channel 5 : Space Channel 5

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Die ausgeflippte Weltraumreporterin Ulala feiert ihr Comeback. Mit 'Space Channel 5 Part 2' bekommt das etwas andere Musikspiel rund um tanzende Bösewichter und steigende Einschaltquoten, das sein Debüt noch auf Segas Dreamcast hatte, nun einen würdigen Nachfolger. Ob das Sequel dadurch allerdings auch nur für Fans des Vorgängers wirklich interessant ist und welche Neuerungen es zu verbuchen gibt, erfahrt ihr in diesem Review.

Space Channel 5
Ulala meldet sich zurück.

Auch wenn der erste Teil von 'Space Channel 5' nicht gerade ein Massenerfolg war, so hat das den Mannen von Sega anscheinend nur wenig die Motivation geraubt, dem ausgeflippten Musiktitel einen Nachfolger zu spendieren. Und auch wenn sich die sexy Weltraumreporterin Ulala diesmal nicht gegen bunte Außerirdische verteidigen muss, sondern gegen die nicht minder gefährlichen, tanzenden Roboter der 'Rhythm Rogues'-Gang antritt, hat sich am Spielprinzip eigentlich wenig verändert.

Coole Tänze in mehreren Variationen
Nach wie vor seid ihr also im Namen des beliebten fünften Weltraumkanals, also 'Space Channel 5', unterwegs, um als Ulala direkt vor Ort vom Geschehen zu berichten, wenn einmal mehr von gefährlichen Situationen zu berichten ist. Zumindest im Hauptteil des Spiels, bei dem ihr neben flotten Tanzeinlagen auch die Story von 'Space Channel 5 Part 2' erlebt. Wem das aber nicht gefällt, der kann wahlweise auf den 'Ulalas Tanz'-Modus ausweichen, bei dem ihr ohne Story eine Folge von insgesamt hundert Tanzschritten perfekt darbieten müsst. Ziel des Ganzen ist es dabei natürlich, möglichst weit zu kommen, um zahlreiche versteckte Extras und Goodies freizuspielen. Neben diversen Profilen von allen wichtigen Charakteren des gesamten Spiels winken dabei auch Dutzende flippige Outfits, die ihr für Ulala freispielen könnt, um dann per 'Umkleidekabine' eines davon im Spiel zu verwenden.

Space Channel 5
Diese bösen Tanzroboter gilt es zu besiegen.

Simpel aber nicht immer einfach
Mittlerweile dürften sich viele von euch fragen, wie denn 'Space Channel 5 Part 2' nun eigentlich gespielt wird. Nun, die Antwort ist simpel, wie auch das eigentliche Konzept hinter dem Spiel: Nachdem ihr in kurzen Sequenzen seht, wie Ulala durch diverse Schauplätze wandert und die Story vorangetrieben wird, tauchen in der Regel einzelne oder gleich Gruppen von bösen Tanzrobotern auf, die euch das Leben schwer machen. Als nächstes wird euch dann eine ganz bestimmte Folge von Eingaben gezeigt, die ihr danach nicht nur in der richtigen Reihenfolge, sondern auch im richtigen Takt nachmachen müsst. Gebraucht werden dabei insgesamt sechs verschiedene Aktionen: Neben dem Steuerkreuz, das mit den grundlegenden vier Richtungen vertreten ist, gibt es noch zwei Aktionsknöpfe, nämlich die X- und die Kreis-Taste. Eine spezielle Tanzmatte wird von 'Space Channel 5 Part 2' also weder gebraucht noch überhaupt unterstützt.

Space Channel 5
Tanzen pur: der 'Ulalas Tanz'-Modus.

Ein Beispiel für eine solche Folge von Eingaben wäre 'Up, Up, Down, Chu'. Sobald nun also die Kamera auf Ulala, also euch, umschaltet und ein spezielles Geräusch erklingt, gilt es diese Folge zu imitieren. 'Chu' steht dabei für die X-Taste, während 'Hey' die Kreis-Taste ist. Was jetzt nicht nur einfach klingt, sondern zu Beginn des Spiels auch alles andere als schwierig ist, steigert sich aber natürlich im Laufe der insgesamt sechs Levels des Spiels. So werden die zu bewältigenden Tanzschritte nicht nur um einiges länger, sondern warten auch mal entweder mit sehr schnellen oder gar unregelmäßigen oder mit nicht mit der Hintergrundmusik übereinstimmenden Takten auf. Besonders durch die letzteren beiden Situationen wird 'Space Channel 5 Part 2' wohl von keinem Spieler auf Anhieb durchgespielt werden, so dass der an sich recht magere Umfang des Spiels wieder etwas ausgeglichen wird, zumal die verschiedenen Abschnitte auch immer mal wieder zum erneuten Spielen einladen.

 

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