02.08.2012 - Tobias Simon
Auch Sony hat nun den Finanzbericht für das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres vorgelegt und entsprechende Zahlen bekannt gegeben. Insgesamt war das Quartal für das Unternehmen demnach relativ enttäuschend. Der Umsatz konnte im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres lediglich um 1,4 Prozent auf nunmehr 19,18 Milliarden US-Dollar gesteigert werden.
Nicht besonders gut lief dabei vor allen Dingen die Spieleabteilung, deren Umsätze sogar rückläufig waren. Um satte 14,5 Prozent gingen diese im Jahresvergleich zurück und betragen nun nur noch 1,493 Milliarden US-Dollar; das führt auch zu einem operativen Verlust von 45 Millionen US-Dollar in dieser Division. Insgesamt verbuchte das Unternehmen als Ganzes gar einen Verlust von 312 Millionen US-Dollar.
Sony nennt im Spielesegment als Gründe vor allen Dingen geringere Abverkaufszahlen von Hard- und Software von und für PSP und PS3. Zu den Verkaufszahlen der PlayStation Vita äußerte man sich nicht konkret. Stattdessen fasste man die Verkäufe von Heimkonsolen und Handhelds jeweils zusammen. PS2 und PS3 verkauften sich zusammen demnach 2,8 Millionen Mal (Vorjahr: 3,2 Millionen), die verkaufte Software hierfür rutschte von 27,6 Millionen Stück auf 20,1 Millionen Stück ab.
PSP und Vita verkauften sich kombiniert 1,4 Millionen Mal (Vorjahr PSP: 1,8 Millionen); die Verkaufszahlen im Software-Segment belaufen sich hier auf 5,8 Millionen (Vorjahr PSP: 6,6 Millionen).
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