02.10.2012 - Yves Günther
Eines der beherrschenden Themen der E3 2010 war Sonys Vorstoß, viele seiner PlayStation-3-Spiele auch mit 3-D-Unterstützung auszustatten. Zuvor war von Seiten der Filmindustrie und den TV-Herstellern der Impuls ausgegangen, dieser Technologie abermals eine Chance auf dem Markt zu geben.
Im Hinblick auf die Spieleindustrie hat dieser Markt zwei Jahre später jedoch vorläufig eine deutliche Sprache gesprochen, wie Feral Gara, Chef von Sony in Großbritannien, im Interview mit Eurogamer sagte: "Es ist angemessen, zu sagen, dass die Kunden entschieden haben, dass [3-D] zu diesem Zeitpunkt nicht außerordentlich wichtig ist."
"Es ist eine Möglichkeit, die wir haben", schließt Gara an. "Es hat möglicherweise auf lange Sicht eine größere Bedeutung. [...] Zurzeit ist es nicht das wichtigste Alleinstellungsmerkmal, daher hat man sehen können, dass wir unsere Bemühungen in Richtung neuer Marken verlagert haben."
Gara sieht den Grund für die geringe Kundenresonanz in erster Linie bei der Technologie, die zur Umsetzung des dreidimensionalen Effekts noch immer auf spezielle Brillen setzt.
PlayStation Network - Der Daten-GAU - Special [74]
Tagelang war das PlayStation Network nicht verfügbar. Ohne Begründung. Nun kommen langsam die erschreckenden...
Sony - E3 2013 Pressekonferenz
E3 Sony Pressekonferenz ungekürzt
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare zu Sony Computer Entertainment Inc.
Ich hab nen 3D HDTV von Samsung - vor 3 Jahren gekauft und seitdem 2-3mal in 3D geguckt. Auflösung und generell gutes Bild sind viel wichtiger als 3D-Spielerei. Es ist und bleibt ein Gimmick.
Ich persönlich verabscheue 3D sowohl in Spielen als auch in Filmen.
Hoffentlich konzentrieren sich die Hersteller eher auf Debugging, anstatt die Zeit in Performance-Verbesserungen für 3D zu investieren, die letztenendes ohnehin nur 10% nutzen möchten und wegen des fehlenden Monitors nicht mehr als 2% überhaupt nutzen können...