Special - Essen in Videospielen : Virtuelle Haute Cuisine

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Richtige Zocker ernähren sich ausschließlich von Tiefkühlpizza und Cola – so weit das Klischee. Dass unser liebstes Hobby aber auch zur delikaten Hochkultur aufschließen kann, wissen nur die wenigsten. Deswegen zeigen wir euch nun, was Videospiele mit Essen zu tun haben.

Essen in Videospielen - Spielen geht durch den Magen
Wir Gamer essen gerne - sind wir doch mal ehrlich. Aber Essen und Videospiele passen einfach sehr gut zusammen.

Kulinarische Köstlichkeiten finden sich im Zockerfutter seit jeher als Gegenstände, welche die Punktzahl oder die Lebensenergie erhöhen. Angefangen hat das Ganze wohl beim Pillenjunkie Pac-Man. Der gelbe Vielfraß isst nicht nur für den höchsten Highscore, sondern auch, um Blinky, Pinky & Co. den Garaus zu machen. Natürlich gibt es auch noch gelegentlich erscheinende Erdbeeren, Pfirsiche und andere Obstsorten für besonders viele Extrapunkte. Ein weiterer berühmter Vertreter aus den Arcade-Hallen ist Ataris Gauntlet. Hier liegen unter anderem fertig zubereitete Fleischkeulen inklusive Besteck in der Gegend herum, um die Lebenskräfte der Helden wiederherzustellen.

Noch berühmter dürfte da nur Nintendos Vorzeigeklempner Mario sein. Seit Super Mario Bros. auf dem NES bedient sich der Italiener allerlei Pilzen, um zu wachsen oder Extraleben zu ergattern. Aber auch Blumen gehören zum Speiseplan – mit ihnen kann er sogar Feuerbälle verschießen. In den vielen Nachfolgern kamen allerlei Nahrungsmittel hinzu: In Super Mario Land 2 zum Beispiel verleihen ihm Karotten Hasenohren, um galanter durch die Luft schweben zu können. Und im neuesten Ableger 3D World gibt es Kirschen, die Klone des Latzhosenträgers produzieren.

Pizzen, Äpfel, Kaugummis ...

Seit den 80ern wurde Nahrung als Power-up quasi zum Videospielstandard gemacht. So stocken die Kampfschildkröten aus Turtles in Time und anderen Serienablegern ihre Lebensenergie durch Pizzen auf, Crash Bandicoot sammelt fleißig Äpfel ein, die Tiny Toons auf dem Game Boy müssen mit den jeweils passenden Lebensmitteln gefüttert werden und in Final Fantasy sowie anderen Rollenspielen gibt’s Mana-Flaschen in rauen Mengen.

In der Zelda-Reihe sind seit jeher neben den Herzen auch allerlei Elixiere, Milchflaschen und Deku-Nüsse zu finden. Letztere sind aber nicht zur Verköstigung gedacht, sondern werden mithilfe der Schleuder auf Feinde abgefeuert. Einen sehr realistischen Ansatz verfolgte SEGA bei Shenmue für die kommerziell gleichermaßen „erfolgreiche“ Dreamcast. Von Kaugummis aus dem Automaten über Instant-Nudelsuppen bis hin zu Onigiri gibt es alles, was das Herz begehrt. Und dann war da schließlich noch der Kuchen aus Portal, den uns GlaDos als ultimative Belohnung versprach. Alles nur eine Lüge ...

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