Special - Die 5 schwersten Stealth-Spiele : Mucksmäuschenstill

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    Es ist schon etwas ganz besonderes, unerkannt an seinen Feinden vorbeizuschleichen. Das Genre der Stealth-Spiele hat vor allem zur Jahrtausendwende einen großen Aufwind erfahren. Dazu steht mit Styx: Shards of Darkness ein weiterer Schleichtitel in diesem Jahr in den Startlöchern. Wir präsentieren euch heute die fünf schwersten Spiele dieser Art, die jeder wahre Stealth-Experte gemeistert haben sollte.

    Mark of the Ninja (2012)

    Der Indie-Titel Mark of the Ninja vereint den typischen Sidescroller und Schleicheinlagen. Dieses Spiel ist aufgrund seiner Plattformer-Elemente sehr schwer, eine weitere Tücke ist jedoch das dynamische Lichtsystem. Jede Lichtquelle wirft Schatten, die ihr zu eurem Vorteil nutzen könnt. Wenn sich die Lichtquelle jedoch bewegt, müsst ihr auf Zack sein, um nicht plötzlich gesehen zu werden. Mit fortschreitendem Spielverlauf wird das immer schwerer. Ein toller Titel, der noch immer ein kleiner Geheimtipp ist.

    Styx: Master of Shadows (2014)

    Der kleine Goblin Styx hat bis heute viele Spieler zur Verzweiflung gebracht. Der Titel setzt die Schwierigkeitsstufe bereits im Tutorial so hoch an, dass selbst erfahrene Zocker ins schwitzen kommen. Die Stealth-Elemente fordern euer maximales Geschick und jeder Fehler wird ausnahmslos bestraft. Kürzlich erhielten wir die Chance, mit Lead Designer Guillaume Blanchard zu sprechen. Er verriet uns, dass die angekündigte Fortsetzung weiterhin fordernd sein soll, dafür aber Einsteigern etwas unter die Arme gegriffen wird.

    Splinter Cell: Chaos Theory (2005)

    Selbst nach zehn Jahren fühlt sich Splinter Cell: Chaos Theory wie eine wahre Schleichsimulation an. Sowohl die Licht- als auch die Geräuschanzeige machen es möglich, genau abzuschätzen, ob man gerade entdeckt werden kann oder nicht. Speziell zum Ende des Spiels hin verzeiht die KI der gegnerischen Einheiten keine Fehler. Wer jedes Level unentdeckt abschließen will, hat alle Hände voll zu tun. Zwar ist die Steuerung des Titels nur bedingt gut gealtert, dadurch ist die Herausforderung jedoch heute noch größer.

    Metal Gear Solid 3: Snake Eater (2004)

    Die Metal-Gear-Reihe von Hideo Kojima ist für ihren herausfordernden Schwierigkeitsgrad bekannt, der Höhepunkt bleibt bis heute Snake Eater. Während der erste Teil des Spiels in den offenen Arealen noch viele Möglichkeiten zum Verstecken bietet, wird es im späteren Spielverlauf in den Militärkomplexen sehr schwierig, den Gegnern auszuweichen. Dazu bemerkt die feindliche KI auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad jedes kleine Geräusch von euch. Einmal enttarnt, ist es sehr schwer, den feindlichen Soldaten zu entkommen.

    Thief: The Dark Project (1998)

    Das erste Stealth-Spiel in der First-Person-Perspektive war Thief: The Dark Project. Da das Shooter-Genre zu diesem Zeitpunkt von vielen Doom-Klonen überschwemmt wurde, bot der Titel bereits damals mit seinen Schleichelementen eine willkommene Abwechslung. Obwohl Thief einen völlig neuen Weg ging, scheute Entwicklerstudio Looking Glas Studios nicht davor zurück, mit einem sehr herausfordernden Schwierigkeitsgrad zu starten. Die künstliche Intelligenz der Gegner ist stellenweise zwar ungerecht, umso belohnender ist jedoch das Gefühl, wenn man schließlich den Abspann von The Dark Project sieht.