News - Lootboxen : E3-Veranstalter stellt sich schützend vor das kontroverse Thema

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Das Thema Lootboxen beherrscht derzeit die Gaming-Welt. Doch jetzt verteidigt der Veranstalter der E3 das umstrittene Feature.

Seit Star Wars: Battlefront 2 sind Lootboxen nicht mehr nur noch ein unliebsames Thema, sondern eines, dass sogar Regierungen beschäftigt. Nachdem Belgien dererlei Praktiken als Glücksspiel klassifiziert hat und europaweit verbieten lassen will und Hawaii kurz davor steht, nachzuziehen, gibt es kaum noch Fürsprecher, die Lootboxen verteidigen. In all dem Trubel hat sich nun der US-Spieleverband und E3-Veranstalter Entertainment Software Association (ESA) eingemischt.

In einer offiziellen Stellungnahme äußert sich die ESA wie folgt: „Loot-Boxen sind eine freiwillige Funktion in einigen Videospielen, die Spielern eine zusätzliche Möglichkeit bieten, an virtuelle Gegenstände zu gelangen. Diese können verwendet werden, um die Spielerfahrung zu verbessern, sind aber kein Glücksspiel. Je nach Spieldesign können sich solche Beutekisten verdient werden, andere lassen sich käuflich erwerben. Manchmal helfen sie Spielern Fortschritte in einem Videospiel zu erzielen, manchmal sind sie optional und für Erfolge im Spiel nicht erforderlich. In beiden Fällen trifft aber immer allein der Spieler die Entscheidung.“

Dass sich der E3-Betreiber allerdings hinter die Pro-Lootbox-Front stellt, überrascht nur wenig. Immerhin vertritt der Verband die Entwickler, zu denen auch Electronic Arts gehört, dem Publisher, der durch Star Wars: Battlefront 2 und Need for Speed: Payback im Mittelpunkt der aktuellen Aufmerksamkeit steht. Jeder Publisher mit Rang und Namen ist mitglied der ESA. Oberhaupt er organisation ist der Take-Two-Chef Strauss Zelnick.

Gameswelt News - Sendung vom 22.11.2017
Gameswelt News vom 22.11.17: Lootboxen, Black Friday-Sales, Warface und Bloodborne.

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