17.08.2012 - Michael Zeis
Bereits der Vorgänger Sonic & SEGA All-Stars Racing bot eine große Auswahl verschiedener Sonic- und Sega-Charaktere. Die Fortsetzung steht dem in nichts nach. Im fertigen Spiel werden über 20 unterschiedliche Figuren anwählbar sein. Neu hinzustoßen werden unter anderem NiGHTS aus NiGHTS into DREAMS und Joe Musashi aus der Shinobi-Reihe. Abhängig von der Spielplattform wird es aber zu leichten Unterschieden kommen, da manch Charakter nur exklusiv für eine Konsolenversion erhältlich sein wird. Um wen es sich dabei handelt, wurde aber nicht verraten.
Das Spielkonzept wird vor allem durch die Transformationsfähigkeiten der einzelnen Fahrzeuge erweitert. Je nachdem, was euch während der Raserei für Hindernisse erwarten, transformiert sich der fahrbare Unterbau. So macht ihr die Strecken nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser und in der Luft unsicher. Die Verwandlungen geschehen automatisch, ihr müsst euch lediglich auf das Fahren konzentrieren.
So konnten sich die Entwickler, was das Strecken-Design angeht, noch mehr austoben und liefern weitaus abwechslungsreichere Rundkurse als noch im Vorgänger ab. Optisch orientieren sich die Strecken an bekannten Spielereihen und greifen deren Besonderheiten auf. Während des an Golden Axe angelehnten Kurses durchstreifen wir diverse Höhlen und eine von Lavaströmen durchzogene, riesige Schmiede. Aber besonders die Panzer-Dragoon-Strecke erzeugt mit den zerklüfteten Canyon-Landschaften und Drachen eine besondere Atmosphäre.
Ansonsten solltet ihr stets Ausschau nach Beschleunigungspfeilen und alternativen Routen halten, die erheblich zum Sieg beitragen können. Sollte das zum Gewinnen nicht genügen, könnt ihr ja immer noch auf das reichhaltige Waffenarsenal zurückgreifen. Das wurde ebenfalls um neue Power-ups erweitert. Unter anderem um einen Baseball-Handschuh, der gegnerische Projektile abfängt und auf Knopfdruck zurückschleudert, und einen Wirbelsturm, der das Fahrerfeld vor einem durcheinanderbringt.
Die Steuerung ist weiterhin eingängig und fühlt sich, unabhängig davon, ob ihr in der Luft, auf dem Wasser oder auf befestigten Straßen unterwegs seid, äußerst gut an. Einziger Unterschied zum Vorgänger ist, dass ihr Drifts (die auch in luftigen Höhen möglich sind) nicht mehr per Extraknopf, sondern mittels gleichzeitigen Drückens von Bremse und Gas ausführt. Altbekannt: Je länger ihr es schafft, den Drift aufrechtzuerhalten, desto länger fällt der anschließende Turbo aus.
Damit auch Einzelspieler länger an die Konsole gefesselt werden, wird es neben dem Karrieremodus, in dem man die Werte des gewählten Fahrers beziehungsweise des Karts nach den eigenen Vorstellungen modifizieren kann, auch spezielle Herausforderungen geben. Da besteht die Aufgabe beispielsweise darin, möglichst schnell durch eine bestimmte Anzahl von Ringen zu fliegen und den nächsten Checkpoint zu erreichen, bevor die Zeit abgelaufen ist. Aber auch neue Battle-Modi sollen in absehbarer Zeit angekündigt werden. weiter...
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