Preview - SOCOM: U.S. Navy Seals - Fireteam Bravo : SOCOM: U.S. Navy Seals - Fireteam Bravo

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Nach den erfolgreichen Einsätzen auf der PlayStation 2 plant das 'SOCOM'-Team die Invasion auf die PSP. Wir haben uns in den mobilen Antiterror-Einsatz gewagt und berichten von unseren Eindrücken im Preview.

Dass ein Shooter auch auf der PSP ziemlich gut spielbar sein kann, bewies bereits Konami mit 'Coded Arms'. Nun zieht Sony nach und portiert einen Vertreter der beliebten 'SOCOM'-Reihe auf die PSP. Wir haben uns 'SOCOM: Navy Seals - Fireteam Bravo' schon im Vorfeld angeschaut und verraten euch unseren ersten Eindruck.

Im Prinzip handelt es sich praktisch um eine Light-Version des Shooters, die nicht so tiefgängig wie das Heimkonsolen-Vorbild ausfällt. In 'Fireteam Bravo' seit ihr mit einem weiteren Begleiter unterwegs, der euch stets Rückendeckung gibt und eine ordentliche KI an den Tag legt. Die insgesamt 14 Missionen verteilen sich dabei über mehrere Regionen angefangen in Chile, über Marokko und Polen bis hin zu Südasien. Einige Szenarios erinnern stark an 'SOCOM 3' auf der PS2, andere sind komplett neu. Das Missionslayout fällt sehr unterschiedlich aus und so gilt es beispielsweise Terroristencamps zu zerlegen und wichtige Dokumente einzusammeln oder auch mal Waffenlieferungen zu fotografieren und anschließend den Ort des Geschehens hoch zu jagen.

Aimbot

Bei der Steuerung gibt es nicht allzu viel zu erklären. Das Ganze spielt sich trotz der überladenen Tastenbelegung relativ simpel, was aber größtenteils am Autoaiming liegt, das euch das Zielen komplett abnimmt. Ihr rennt daher per Analogstick durch die Landschaft und könnt mit gedrückter linker Schultertaste um die Ecke strafen. Drückt ihr die rechte Schultertaste, wird das nächste Ziel erfasst. Alles was ihr dann nur noch tun müsst ist Schießen. Bei anvisiertem Ziel bewegt man sich als Spieler zudem im Kreis um den Gegner herum, was bei Angriffen aus der Deckung heraus die Steuerung deutlich erleichtert. Habt ihr die einzelnen Episoden der Kampagne geschafft, winkt euch im Übrigen ein Instant-Action-Modus, indem ihr die freigespielten Missionen immer wieder spielen könnt. Des Weiteren wartet natürlich ein ordentlicher WLAN-Modus auf euch. Hier lässt es sich nicht nur per lokalen WLAN, sondern auch Online mit insgesamt 16 Leuten munter drauflos ballern. Damit reizt der Titel die WLAN-Möglichkeiten des Handhelds sehr stark aus und dürfte nach der PS2 auch auf der PSP zu den besten Multiplayer-Spielen werden.

Polygonterror

Die Präsentation und Aufmachung orientiert sich am PS2-Vorbild und bleibt sehr stark der 'SOCOM'-Linie treu. Bei der Grafik musste man dennoch sehr stark abspecken und so 'glänzt' die Landschaft meist eher durch sich wiederholende Texturen und ziemlich schwache Vegetation. Immerhin sehen die Charaktere ordentlich aus und die Bebauung hebt sich positiv aus der eher öden Landschaftsoptik hervor. Bei der Framerate erhält man dafür stets eine sehr flüssige Grafik und Ruckler oder Slowdowns haben wir im Rahmen des Previews nicht erkennen können. Der Sound spielt leider eine eher untergeordnete Rolle und beschränkt sich auf das obligatorische Geballer, die Sprachausgabe und eine ordentliche Musikuntermalung. Mehr als das bekommt man nicht geboten, das ist zugegeben aber auch nicht nötig. Zu guter letzt lässt sich die PSP noch mit dem PS2-Spiel 'SOCOM 3' verbinden, um verschiedene Boni Freizuschalten.

Fazit

von R Kwiecin
Insgesamt ist der Titel eine schnörkellose Portierung des großen PS2-Multiplayer-Shooters schlechthin, nutzt aber die Möglichkeiten der PSP-Plattform gut aus. Die Singleplayer-Kampagne wirkte in der Preview-Fassung noch etwas karg, dafür stehen im Mehrspieler-Part die Zeichen schon auf Hit.

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