Special - Mobile Spiele (November) : Smartphone- und Tablet-Spiele

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    Kingdoms & Lords

    Plattform: iOS, Android, Windows Phone | Smartphones, Tablets
    Preis: kostenlos

    Nachdem Kingdoms & Lords für iOS und Android schon seit ein paar Monaten erhältlich ist, erschien der Genremix auch für Windows Phones. Im Spiel herrscht ihr über ein kleines Dörfchen, über das eine Barbareninvasion hereinbricht und das von euch ausgebaut und verteidigt werden muss. Das Abenteuer besteht aus zwei unterschiedlichen Hälften: dem Simulations- sowie dem Strategieteil. In ersterem baut ihr ähnlich wie in der Siedler-Serie eurer Dorf nach und nach zum imposanten Reich aus. Dazu erbaut ihr Gebäude, pflanzt Getreide auf dem Acker und bildet ein Heer aus Bogenschützen, Schwertkämpfern und Kavallerie aus, um gegen den dunklen König ins Feld zu ziehen.

    Bei den Kämpfen kommt schließlich der Strategieaspekt des Abenteuers zum Tragen, denn alle Scharmützel laufen rundenbasiert ab und erfordern daher taktisches Geschick und Köpfchen. Sämtliche Waffen und Krieger lassen sich zudem verbessern – das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Dieses erhaltet ihr ebenso wie Rohstoffe in zahlreichen Haupt- und Nebenaufträgen. Nebenbei kümmert ihr euch um eure Wirtschaft und feilt am perfekten Warenkreislauf. Zu Beginn dürften sich Einsteiger schnell überfordert fühlen, aufgrund des Free-to-play-Modells könnt ihr Kingdoms & Lords aber kostenlos ausprobieren. Hinweis: Zum Spielen wird eine Internet-Verbindung vorausgesetzt.

    Wertung: 6.5

    Icycle: On thin Ice

    Plattform: iOS | iPhone, iPad
    Preis: 0,89 Euro

    Ein nackter Mann eiert auf einem Dreirad durch die klirrende Kälte einer Eiswelt, springt über herabstürzende Pkws und radelt über den Wolken durch das Ohr eines Riesenmannes. Wir wissen nicht, was für Bonbons die Entwickler von Icycle: On thin Ice gelutscht haben, aber die Universal-App ist so liebevoll und kreativ umgesetzt, dass ihr mehr Zeit in der Eiswüste verbringt als ein Schneemann auf dem Schulhof. Das liegt vor allem am Ideenreichtum des Spiels: Mal weicht ihr herabprasselnden Eiszapfen aus, mal schwebt ihr mit eurem Regenschirm durch eine Erdspalte, nur um in nächsten Moment unvorhergesehen ins Gras zu beißen. Icycle lebt nämlich vom Trial-and-Error-Prinzip, was dem Spielspaß aber keinen Abbruch tut.

    In den über 80 sehr kurzen Levels gilt es nicht nur den Ausgang zu finden und sich so im Laufe des Spiels aus der Eiswelt zu befreien, sondern auch diverse Herausforderungen zu bestehen und Eiskristalle einzusammeln. Letztere könnt ihr im Shop in neue Bikes oder schrullige Klamotten investieren. Mit Plüschohrenschützern, Schwimmflossen und einem Rettungsring um die Hüfte durch die Gegend gurken? Kein Problem. Der augenzwinkernde Humor wird auch in den gelegentlichen Slapstick-Einlagen deutlich, etwa wenn ihr versucht, eine vermeintliche Meerjungfrau zu knutschen, letztlich aber nur an den feuchten Lippen eines Karpfens klebt. Die In-App-Käufe lassen sich übrigens auch mit echtem Geld tätigen. Icycle zieht euch jedoch nicht das Geld aus der Tasche, sondern höchstens eure Mundwinkel nach oben, zumal die Reise grafisch wie akustisch keine Wünsche offenlässt.

    Wertung: 8.0

    Dead Trigger 2

    Plattform: iOS, Android | Smartphone, Tablet
    Preis: kostenlos

    Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz: Alle Spiele werden besser, wenn sie einen Mehrspieler- oder Kooperativmodus enthalten – und wenn sie sich um Zombies drehen. In Dead Trigger 2 ist mal wieder die Seuche ausgebrochen und ihr müsst den hirnlosen Kreaturen in der Ego-Perspektive das Licht ausblasen. Dazu stehen euch zahlreiche Waffen sowie Sprengkörper zur Verfügung, die ihr ebenso wie Heilpäckchen im spielinternen Shop kauft. Aufgrund der Free-to-play-Ausrichtung könnt ihr auch echte Euro investieren, im Test hatten wir jedoch zu keiner Zeit das Gefühl, in die Tasche greifen zu müssen.

    Der Zombie-Shooter ist eine konsequente Fortsetzung und überzeugt mit abwechslungsreichen Missionen und einer beeindruckenden Grafik. Darüber hinaus haben die Entwickler an der Bedienung gefeilt und sich ein cleveres Steuerungskonzept einfallen lassen: Visiert ihr einen Untoten an, schießt ihr automatisch. Somit gehört das ständige Umgreifen mit dem rechten Daumen der Vergangenheit an. Die unterschiedlichen Spielabschnitte sind allesamt kurz gehalten, doch der Überlebenskampf motiviert nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass ihr die eingestrichene Kohle nach jedem Auftrag in den Ausbau eures Unterschlupfes stecken und diverse Crew-Mitglieder anheuern könnt: Die Sanitäterin stellt Verbandskästen bereit, der Techniker bietet Granaten feil, der Büchsenmacher schraubt euch Schießprügel zusammen und beim Schmuggler erhaltet ihr Geld- und Erfahrungsbooster. Ein Pflichttitel für Shooter-Fans.

    Wertung: 8.0

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