Test - SingStar: The Dome : SingStar: The Dome

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Getränke, Knabberkram und Ohropax bereithalten – Sony lädt mit ’SingStar: The Dome’ erneut zur Karaoke-Party vor der PlayStation 2 ein. Wir haben uns das Mikro geschnappt und verraten im Review, was euch bei dem Titel an Neuem erwartet.

Auf in den Dom!

Nach 'Singstar' und 'Singstar Party' geht Sonys beliebte Karaoke-Reihe mit 'The Dome' in die dritte Runde und wie es der Titel schon nahe legt, richtet sich diesmal die Gesangsauswahl eher an ein jüngeres Publikum. Habt ihr euch in den Vorgängern noch munter durch die letzten drei Jahrzehnte geträllert, ist nun alles hip, was es momentan auf MTV und RTL2 zu hören gibt. Entsprechend singt ihr diesmal mit den 'Fantastischen Vier', zeigt Robbie, wie man richtig 'entertaint', oder geht mit PUR ins 'Abenteuerland'. Wie man sieht, sind unter den 30 Tracks genügend deutschsprachige Lieder vorhanden, um Nicht-Anglisten zumindest kurzzeitig zufrieden zu stellen. Echt Klassikerluft schnuppert ihr dagegen nur mit 'Born to be Wild' von Steppenwolf.

Doch nicht nur die Musikauswahl richtet sich nun an ein jugendlicheres Publikum, auch der Schwierigkeitsgrad wurde gehörig nach unten geschraubt. Während man in den vorigen 'SingStar'-Episoden auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad zumindest im Ansatz die Note treffen musste, werden bei 'The Dome' selbst absolute Stimmvergewaltiger noch mit hohen Punktzahlen belohnt. An der tadellosen Gesangerkennung des Produktes ändert dies jedoch nichts. Und wer es schwerer mag, kann, wie gehabt, aus drei Schwierigkeitsmodi auswählen.

Ab zwei Spielern aufwärts

Die wichtigsten Juroren dürften jedoch wie schon bei den Vorgängern eure Mitspieler sein. 'Singstar: The Dome' spielt sein ganzes Spielspaß-Potential erst bei der empfohlenen Maximalspielerzahl von acht aus. Alleine lohnt sich die Trällerscheibe bestenfalls zu heimlichen Übungs-Sessions vor dem ersten Auftritt. Zumal Sony am Einzelspieler-Modus gespart hat. Mehr als ein Übungssingen bietet das Spiel leider nicht.

Dafür finden sich zwei andere Neuerungen. Da nun erstmals auch Rap und HipHop in 'Singstar' vertreten sind, gibt es in den jeweiligen Liedern eine neue Anzeige, die den Schwerpunkt weg von der Melodik auf das richtige Taktgefühl verlagert. Zudem könnt ihr nun erstmals Medleys, also Verschmelzungen verschiedener Lieder singen. Leider fällt die Umsetzung des Medley-Features recht plump aus. Anstatt die Lieder fließend ineinander übergehen zu lassen, bricht 'The Dome' nach jedem Part kurz ab und fügt erst dann den neuen Song ein. Dies erleichtert euch zwar den Wechsel, ein musikalischer Hochgenuss sind die Medleys dadurch jedoch nicht.

Fazit

von Sven Mittag
Mehr vom Bekannten – 'Singstar: The Dome' bietet zwar kaum spielerische Neuerungen, aber genug frisches Gesangsmaterial, um Aushilfs-Chartstürmer für Wochen zu unterhalten. Leider fehlt erneut ein motivierender Einzelspieler-Modus.

Überblick

Pro

  • große Auswahl an modernen Songs
  • Rap-Modus
  • leichter als der Vorgänger
  • neue Medley-Funktion …

Contra

  • … die jedoch recht plump ausfällt
  • lange Ladezeiten
  • nichts für Solo-Sänger

Wertung

  • PS2
    82
    %

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