Test - Silverfall : Neue Konkurrenz für Diablo 2 & Co.?

  • PC
Von Kommentieren

Nur noch diese Horde Untoter erschlagen, noch einmal hochleveln. Ach, was soll's, schnell noch einen Heiltrank eingeschmissen und das Level zu Ende gebracht. Und schon wieder geht die Sonne auf und wir haben eine weitere Nacht mit Hack'n'Slay vertrödelt. Wer kennt das nicht? Es ist einfacher, mit dem Rauchen oder Sex aufzuhören, als die Finger von der Maus zu lassen, wenn man mitten in einem guten Action-Rollenspiel steckt. Nur ist nicht jedes Spiel so gut. Wir haben 'Silverfall' getestet und konnten feststellen, ob die Nächte wieder viel zu schnell vorbei waren.

Nichts ist so einfach!

'Silverfall' beginnt mit der Einnahme der gleichnamigen Stadt durch Horden von Untoten. Ihr schlüpft in die Rolle eines Erzmagiers und schickt euch an, den bösen Kreaturen den Garaus zu machen. Hierbei stehen euch unterschiedlichste Sprüche zur Verfügung, vom Feuerball bis hin zu extrem wirkungsvollen Tornados ist alles dabei, was das Magierherz begehrt. In Nullkommanichts habt ihr mit den Unterwelt-Schergen aufgeräumt. Wow, das war aber leicht! Leider war dies nur das Tutorial, das euch die wesentlichen Spieltechniken erläutert und die Story in Gang bringt. Und wie im wirklichen Leben ist es im restlichen Spiel natürlich nicht annähernd so einfach.

Ihr beginnt 'Silverfall' mit einem neuen Charakter im Flüchtlingscamp der Überlebenden inmitten eines gegnerverseuchten Sumpfes. An spielbaren Rassen stehen euch Menschen, Elfen, Trolle und Goblins zur Auswahl. Menschen sind Allrounder, die gut mit Waffen, aber auch Magie umgehen können. Elfen sind erstklassige Zauberer und Bogenschützen, Trolle sind unschlagbar im Nahkampf und Goblins sind vor allem geschickte Techniker und Handwerker. Wer jetzt denkt, dass hier schon die Klassen vorgegeben werden, der irrt. Jede Rasse kann ebenso effektiv mit Waffen kämpfen wie auch Magie einsetzen. Rassenabhängig sind nur bestimmte passive Fähigkeiten, die ihr im Laufe des Spiels entwickeln könnt.

Immer wieder Zombies

Wie in jedem Spiel dieses Genres startet ihr auch in 'Silverfall' mit nichts als ein wenig Stoff auf eurer Haut und einer einfachen Waffe. Ehe ihr euch aber auf die Gegner stürzt, solltet ihr euch erst einmal im Lager umsehen. Hier wimmelt es nämlich von Leuten, die euch die eine oder andere Quest bescheren können. 'Silverfall' unterscheidet hier in Haupt- und Nebenquests. Personen, die Aufgaben für euch bereithalten, erkennt ihr an einem Ausrufezeichen über ihrem Kopf. Gleich zu Beginn gibt euch die Elfin Kara den Auftrag, die Elfen am anderen Ende des Sumpfes um Unterstützung zu bitten. Also hurtig losmarschiert und eingetaucht in die unheimliche Welt des Sumpflandes.

Schon nach wenigen Metern tauchen drei Zombies auf, die ihr mit Müh und Not endgültig ins Jenseits befördert. Ein Blick auf die Mini-Map zeigt euch, dass es auf eurem Weg nur so von Gegnern wimmelt. Aber schließlich seid ihr nicht zum Spaß hier, also macht ihr gleich noch ein paar der üblen Untoten nieder. Und – so schnell kann es gehen – schon seid ihr eine Stufe aufgestiegen. Jetzt schaltet ihr in den Pausenmodus und verteilt jeweils vier Punkte auf eure Charakterattribute und Fähigkeiten. So gerüstet geht euch das Monsterschnetzeln schon leichter von der Hand. Trotzdem ist Vorsicht angebracht: Einige Gegner sind nämlich schon am Anfang kaum zu besiegen. Da hilft es, sie erst einmal mit einem Fernangriff zu schwächen, vielleicht noch mit einem Eiszauber einzufrieren und ihnen dann im Nahkampf den Rest zu geben.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel