Test - Shinobido 2: Revenge of Zen : Mini-Meuchel-Meisterwerk?

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Mit dem Erscheinen der PS Vita am 22. Februar kommen auch Fans von Schleichspielen nicht zu kurz. Doch kann Shinobido 2: Revenge of Zen die Herzen alteingesessener Tenchu-Veteranen für sich gewinnen?

Angesiedelt in der Zeit des feudalen Japan, findet die Handlung sechs Monate nach den Geschehnissen von Shinobido: Weg des Ninja statt. In der Region Utakata tobt ein Bürgerkrieg, in dem drei verschiedene Fraktionen erbittert um die Vormachtstellung kämpfen. Doch welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der mysteriöse Tenma-Spiegel? Das herauszufinden, liegt ganz bei euch.

Ihr schlüpft dabei in die Rolle von Zen. Nur knapp dem Tod entkommen, ist er von Rache getrieben und erledigt im Namen der verschiedenen Fraktionen diverse Aufträge. Das beeinflusst nicht nur das Mächtegleichgewicht, sondern auch den Verlauf der Geschichte. Die Entwickler selbst nennen es eine "dynamische Storyline".

Ninja-Alltag

Nach ein paar kurzen Einführungsmissionen geht es auch gleich ans Ninja-Tagesgeschäft. Die über das Menü anwählbaren Missionen sind alle sehr simpel und wirken recht uninspiriert. So gilt es, bestimmte Zielpersonen zu eliminieren, sich wertvolles Gut unter den Nagel zu reißen, Geiseln zu retten oder unentdeckt allerlei Kräuter und Pilze einzusammeln. Aus diesen lassen sich später mithilfe eurer Alchemiefähigkeiten nützliche Hilfsmittel wie etwa ein Erholungstrank herstellen. Dank der Near-Funktion könnt ihr hier sogar Zutaten von anderen Spielern erhalten.

Erwartet beim Erfüllen eurer Aufträge aber nicht allzu viel Gegenwehr. Die KI-Gegner stellen sich nämlich nicht selten recht ungeschickt an. Verschwindet man um die nächste Ecke und aus ihrer Sichtweite, ist es, als wäre man nie da gewesen.

Shinobido 2: Revenge of Zen - Gameplay Trailer
Auch vom neuen Stealth-Action-Spiel Shinobido 2: Revenge of Zen gibt es wieder neue Spielszenen zu begutachten.

Die Levelareale gestalten sich weitläufig. Auf welchem Weg ihr also euer Ziel erreicht, bleibt euch überlassen. Ob durch Gassen oder über Dächer, der Überblick geht nie verloren, sorgt euer Kompass doch für die nötige Orientierung. Die per Touchscreen ausziehbare Karte lässt euch zudem das gesamte Gebiet einsehen, zeigt aber nicht euren Bestimmungsort an.

Schade nur, dass sich einige Levels immer wieder abwechseln. Viel Neues zu entdecken gibt es hier nicht.

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