Preview - Saints Row: The Third : GTA in Absurdistan

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Saints Row ist das abgedrehte Pendant zu GTA. Jetzt kommt Teil 3 mit neuer Technik und noch verrückteren Ideen. Doch bleibt dabei der Spielspaß erhalten?

Die Saints sind mittlerweile nicht mehr einfach nur eine Gang, sondern ein kulturelles Phänomen geworden. Statt kleine Brötchen zu backen, werben Johnny Gat und Co. für den hauseigenen Energy-Drink, während sie wie Popstars gefeiert werden. Dennoch hat man das illegale Geschäft noch nicht an den Nagel gehängt. Ganz im Gegenteil, der nächste Coup soll wieder mal zeigen, dass die Saints noch immer die Könige der Unterwelt sind. Sie überfallen kurzerhand eine Bank und wollen den gesamten Tresorraum bei einer spektakulären Aktion mit einem Helikopter stehlen. Doch irgendwie kommt alles anders. Die Aktion geht schief und unsere vermeintlichen Helden befinden sich plötzlich hinter schwedischen Gardinen beziehungsweise in den Händen des ominösen Syndikats.

Das Syndikat ist eine internationale Verbrechensgesellschaft, welche die Kontrolle über Stillwater anstrebt. Deswegen unterbreitet Phillipe Loren, einer der Anführer des Syndikats, den Saints in seinem Privatjet ein verlockendes Angebot: Die Saints werden am Leben gelassen, sofern sie die Kontrolle über Stillwater abtreten. Das schmeckt Johnny Gat natürlich überhaupt nicht und so wird das Angebot ausgeschlagen und ein unerbittlicher Kampf in dem Privatjet entbrennt. Während Johnny Gat versucht, die Angreifer zurückzuhalten, fliehen wir mit Shaundi indem wir kurzerhand aus dem Flugzeug springen. Statt gemütlich zu Boden zu gleiten, müssen wir etliche Angriffe im freien Fall abwehren. Doch aller Widerstand bringt nichts und die Saints ziehen von Stillwater nach Steelport, ihrer neuen Heimat, wo der Kampf um Macht, Geld und Territorien von vorne losgeht.

It's in the game

Was sich nach einem schicken Intro anhört, ist bereits Teil des Spiels. Sei es der Banküberfall am Anfang, die Ballerei im Jet oder der freie Fall Richtung Boden, ihr habt hier bereits die Zügel in der Hand und seid voll in der Action. Und hier offenbart das Spiel auch gleich seine Stärken. Auch wenn grundsätzlich sehr viel und nur geballert wird, ist die Inszenierung doch unglaublich abwechslungsreich. Und eben auch lustig, was an den verschiedenen Charakteren liegt. In einer Sequenz seid ihr zum Beispiel zu zweit im Auto und müsst zu einem bestimmten Punkt auf der Karte fahren. Währenddessen unterhalten sich die beiden Fahrer so lange, bis im Radio ein Lied der Band Sublime gespielt wird, und fangen kurz darauf an, das Lied mitzusingen.

Saints Row: The Third - Shock & Awesome Trailer
Saints Row: The Third stellt sich dem winterlichen Konkurrenzkampf mit Modern Warfare 3 und Battlefield 3 auf die etwas andere Art und Weise.

Man merkt einfach deutlich dass die Entwickler von Saints Row unglaublich viel Spaß bei ihrer Arbeit hatten und Ideen umsetzen konnten, die man so bei der Konkurrenz meistens nicht sieht. Dazu gehört auch ein Raketenwerfer, der kleine Oktopoden verschießt. Sobald ihr jemanden damit trefft, fängt die Person zu tanzen an. Zumindest bis ihr den Oktopus über eine der Schultertasten in die Luft sprengt. Ähnlich abgedreht sind die Professor-Genki-Missionen, wo ihr in einer Art Spiel-Show um Highscores kämpft.

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