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Sacred 2 - Review

Blubber-Story

Wir zitieren von der Packungsrückseite des Spiels: "Ancaria befindet sich am Rande der Zerstörung und droht, im Chaos zu versinken. Eine geheimnisvolle Energie breitete sich in der Welt aus, die Mutationen und namenloses Entsetzten verursacht. Diese lebende Energie wird zu dem seidenen Faden, an dem das Schicksal der Welt ..." - schnarch.

Was ihr auch von Sacred 2 erwartet, eine spannende, lustige oder gar innovative Story sollte nicht dazugehören. Egal, für welchen Charakter ihr euch entscheidet und welche der beiden Kampagnen ihr spielen möchtet: Die Geschichte wird fast über die gesamte Spieldauer hinweg nur in Form kleiner Textkästen und eventuell begleitender Sprachausgabe erzählt. Richtige Zwischensequenzen, ausgearbeitete Nebencharaktere oder sonstige Präsentations-Goodies dieser Art sind absolute Mangelware.

Es sei gleich betont, dass Sacred 2 auf solche Dinge gar keinen Wert legen möchte. Hier geht es um niedere Instinkte, welche da heißen: jagen und sammeln. Ob ihr euch rein auf die Hauptquests stürzt, den charakterspezifischen Aufgaben folgt oder die unzähligen Nebenaufträge Stück für Stück abarbeitet: Letztendlich marschiert ihr über eine riesige Spielwelt und tötet dabei mehr Monster als in allen anderen Rollenspielen des Jahres zusammengenommen.

Wahltag

Fangen wir ganz von vorne an: Sechs Spielcharaktere stehen zur Auswahl, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Wenn ihr beispielsweise mit dem Schattenkrieger spielt und dessen Nahkampftechniken zu schätzen lernt, dann seht ihr den Einsatz von Zaubersprüchen in Sacred 2 als völlig unnütz oder gar hinderlich. Eure Meinung wird sich jedoch ins absolute Gegenteil verkehren, sobald ihr einmal die Fähigkeiten der Hochelfe ausprobiert und den ersten Pulk Gegner mit einem Schneesturm malträtiert.

Auch was die optische Komponente anbelangt, bieten die potenziellen Helden eine enorme Vielfalt. Die Seraphim dient als leicht bekleideter Hingucker, der Tempelwächter erfreut den Technik-Freak und der Inquisitor erzeugt bei jedem Folterfetischisten allein mit solch Künsten wie Schändung, Versklavung oder Verstümmelung für krankhaftes Entzücken. Bevor Jugendschützer jetzt aufschreien: Letztendlich stecken hinter diesen Namen "gewöhnliche" Magien oder Fähigkeiten, die einem abgebrühten Ego-Shooter-Fan nicht mehr als ein Schmunzeln entlocken. Trotzdem sorgte wohl das Pixelblut beim Zerplatzen von Gegnern für eine Altersfreigabe ab 16 seitens der USK, was für ein Action-Rollenspiel durchaus ungewöhnlich ist.

Zurück zum eigentlichen Spielgeschehen: Ihr steuert aktiv immer nur euren Charakter und werdet höchstens von automatisch agierenden NPCs begleitet. Auch bei der Entwicklung müsst ihr euch nur auf den eigens gewählten Helden konzentrieren. Neben dem schlichten Prinzip "Monster geben Erfahrungspunkte, Erfahrungspunkte erhöhen Level, Level bestimmt allgemeine Stärke" sowie natürlich der Charakterwahl selber gibt es drei Faktoren, welche die Individualität eurer Figur bestimmen: Fertigkeiten, Künste und Ausrüstung.

Sechs Eimer voller Fähigkeiten

Fertigkeiten sind nichts anderes als spezifische Attribute, welche über das simple Stärke-, Abwehr- oder Intelligenzdenken hinausgehen. Jeder Charakter kann maximal zehn Fertigkeiten trainieren, welche beispielsweise den Umgang mit bestimmten Waffentypen verbessern oder sich auf einen bestimmten Block der zur Verfügung stehenden Künste fokussieren. Solch ein Block wird schlicht als Aspekt bezeichnet. Jeder Charakter besitzt drei Aspekte, welche jeweils fünf Künste zusammenfassen.

Eine Kunst kann alles möglich sein: ein besonders starker Angriff, ein Energieschild, eine elementabhängige Magie, eine Beschwörung von toten Gegnern, eine nochmalige Verstärkung der Attribute, ein Heilspruch und so weiter. Um eine Kunst zu verbessern, benötigt ihr eine Rune mit dem gleichen Namen. Diese sammelt ihr entweder zufällig während der Kämpfe ein oder tauscht sie bei einem Runenmeister gegen für euren Charakter unbrauchbare Runen.

Wie bereits angedeutet sind diese Aspekte so sortiert, dass die sechs zur Wahl stehenden Charaktere unterschiedliche Schwerpunkte in Sachen Nahkampf, Fernkampf und Zauberei besitzen. Es wird noch komplexer, denn ihr könnt jede Kunst modifizieren oder, salopp ausgedrückt, aufmotzen. Ein Heilspruch wird so auf die befreundeten NPCs ausgeweitet, ein Angriff macht zusätzlichen Eisschaden oder die vom Himmel herab strahlende Lichtsäule zieht die Gegner wie ein Magnet an sich heran. weiter...

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Kommentare zu Sacred 2

  • Avatar von VampireGladiator (Gast)

    Teil 1 vs. Teil 2

    Keine Ahnung, wieviele Monate ich gesamt an Sacred (+Underworld) gesessen bin, aber es hat IMMER Spaß gemacht und es wurde auch nie langweilig (bis sich mein PC ständig verabschiedete)... Nun hab ich Den 2. Teil auf der PS3 und die ersten 4-5 Stunden hinter mir - Bisheriges Fazit: Mich fesselt es so gut wie gar nicht. Die Kameraführung ist "stuhl", die Quests nervig, die Karte kaum vergrößerbar, der "Humor" zu doof und alles wie bereits von anderen erwähnt nicht innovativ, sondern eher sehr eintönig. Ich bin froh, dass ich die Platinum-Version für ca. 20 € gekauft und nicht den vollen "Anfangspreis" bezahlt hab. Schade - ich hab mir eigentlich so viel mehr versprochen. :( Naja, ich spiel's trotzdem weiter und hoff mal auf Überraschungsmomente.

  • Man hat doch recht viel Leerlauf und die vielen Ratten nerven irgendwann. Kann mir einer verraten, warum es im Gegensatz zum Sacred 1 keine Pausetaste im Einzelspielermodus gibt ? Oder hab ich was übersehen ?

  • RE: Sacred 2--pro un Contra

    Quest finde ich gibt es zuwenig
    Zu wenig Quests?? Also ich hör immer nur, dass es jedem zu viele Quests sind. ^^
    Aber ansonsten stimmt es schon. Könnten etwas weniger, dafür stärkere Gegner sein. Naja, und Abwechslung in einem Hack&Slay...was soll man außer Gegner kloppen denn sonst machen?

  • Sacred 2--pro un Contra

    Also :

    An un für sich ist [color=#ff0000]Sacred 2[/color] ein gutes Spiel--aber man hätte doch einiges besser machen können ![color=#ff0000] Probleme[/color] traten bei mir erst nach dem [color=#ff0000]installieren des 1.ten Patches[/color] auf :cursing: -voher funktionierte alles X( -----Grafikmäßig ist es ok aber es gibt besser aussehende Spiele und mit der Zeit wird das Spiel etwas [color=#660066]Monoton ?( --[/color]weil man ja eigentlich immer jemanden suchen un verprügeln oder bzw töten muß und oft ewig durch de Landschaft läuft bzw reitet--normal Quest finde ich gibt es zuwenig--Man hätte das Spiel[color=#009900]anspruchsvoller [/color]machen können--lieber mal paar Gegnerhorden weniger und dafür [color=#009900]intiligenterre[/color] un [color=#009900]schwerere[/color] Gegner--ein paar anständige Bossgegener oder größere Zwischengegner hätten dem Spielverlauf gut getan--ich finde es komisch das wenn ich als Spielfigur durch sammeln der Erfahrungspunkte eine Stufe aufsteige das dann auch gleichzeitig bei den Monstern geschieht :cursing:

    Fazit--es ist ein gutes Spiel aber es gibt bessere !!!

  • Hallo Andreas Altenheimer!

    Du schreibst: (Zitat) "aber lobenswert ist die Arbeit der QA-Abteilung bestimmt nicht".

    Lass dir bitte gesagt sein, dass die QA mit Sicherheit nicht der Grund ist für die vielen Bugs. Ich habe selber 2 Jahre Erfahrung in der QA und es ist _nicht_ die QA, die die Schuld trägt. Fehler werden in der Regel gefunden und dokumentiert, aber die Geldgeber haben nun einmal eine Vorstellung davon wann das Produkt in den Läden zu stehen hat. Wenn die Programmierung es bis zu dem Zeitpunkt nicht schaft die von der QA dokumentierten Bugs zu fixen, so trifft die QA keine Schuld. Eine QA kann nur Probleme aufzeigen, aber sie nicht lösen.

    MfG
    Dennis Filipovic

  • dann aba die alte area zu einer ganz andren zeit einfach der hamma


    Jaa~ und dass man von dem alten Gebiet garnichts mehr erkennt und es irgendwie aussieht, als hätte man komplett was neues zusammengeschustert. Einfach der Hamma, echt ey, boah!

  • ich bin ja schon mit teil 1 zufrieden aber teil 2 ist um vieles verbessert worden. zB neue klassen dann aba die alte area zu einer ganz andren zeit einfach der hamma

  • einfach nur spitze dieses game

  • Also für mich ist Sacred 2 die gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Jeder Bereich des Spiels wurde - teilweise ein wenig, aber an einigen Stellen auch deutlich - ausgebaut und verbessert. Wirkt jetzt alles viel durchdachter und der Charakterbaukasten wurde um viele interessante Dinge erweitert. Ich freu mich schon auf die nächsten Monate, in denen ich mich mit den ganzen Charakteren und verschiedenen Skillungen austoben werde. :)

    Abgesehen vom Itemsystem (was zugegebenermaßen in Diablo 2 doch noch deutlich besser ist) ist es für mich das bisher beste Hack&Slay.

  • Löst für mich Diablo 2 als bestes action rpg ab...

  • Meiner Meinung nach beeinflusst der erste Sacred-Teil die bewertungen drastisch. Nur weil der erste Teil ein einziger Bug war wird nun der zweite akribisch auseinandergelegt und jeder kleinste Bug auf die größe eines Himalaya aufgeredet.
    Ausser des Sound Bugs mit den Wiederholungen und den manchmal unsichtbaren Wänden mitten im Weg stört mich kaum was.

    Von der Story hab ich ehrlich gesagt auch nicht mehr erwartet, von dem Aspekt her find ichs persönlich also nicht so schlimm.

    Die Kamera ist manchmal wirklich nervig, aber ich seh in dem Spiel, wie ja oben schon gesagt, ein solides Hack'n'Slay. Nur muss einem das Spiel, wie jedes andere auch, gefallen -> sonst reinfall.

  • Zitat
    Trotzdem sorgte wohl das Pixelblut beim Zerplatzen von Gegnern für eine Altersfreigabe ab 16 seitens der USK, was für ein Action-Rollenspiel durchaus ungewöhnlich ist.


    Diablo 2 und Silverfall sind auch ab 16. Auch bei Sacred 1 rechnete Publisher Take 2 damals mit ner 16er Wertung (ironischerweise wurde S1 dann ab 12, obwohl man dort Körperteile abschlagen konnte).

    Zu der Sprachausgabe:
    Auch Sacred 1 hatte ja diese "lustigen" Sprüche, allerdings waren sie weitaus dezenter und sie durchbrachen nicht die vierte Wand.

    Ansonsten stimm ich dem Review eigentlich zu, Sacred 2 ist solide, aber irgendwie nicht das, was der erste Teil war. ... und die Story ist einfach nur zum Einschlafen und in zwei Sätzen zusammenfassbar.

  • Hmmm. Also, ich muss hier ausnahmsweise mal der Redakteursmeinung widersprechen.

    Ich zocke mittlerweile mit einem Lvl-40 Charakter und es wird einfach nicht langweilig. Mittlerweile droppen auch die ein oder anderen Champions richtig brauchbare uniques, was die Sammelwut antreibt.

    Das schnetzeln und das Ausbauen und tüfteln mit dem geilen Skillsystem macht einfach dauerhaft Laune. Eine tolle Story hab ich wirklich nicht erwartet, vielmehr einen Spielkasten.

    Ich kann teilweise mit dem Spielen nicht aufhören, weil ich immer noch was ausprobieren will. Wenn man dann auf einmal einen Mob, der vorher noch Probleme bereitet hat, wegfegt, freut man sich wie ein Scheekönig.

    Was ich WIRKLICH nervig finde, ist das fummelige Inventar mit rudimentärer Sortierfunktion, die auch nicht wirklich gut funktioniert.

    Naja - ist wohl Geschmackssache. Perfekt ist das Spiel sicherlich nicht, und die "Story" samt Nebenquests ist echt ein Witz. Die Texte interessieren null und werden schnell weggeklickt. Außerdem ist es 'ne komische Entscheidung, den Charakter durch Beschränkung des Interfaces zu "balancen", damit man nicht zuviele Kampfkünste auf einmal schnell anwählen kann. Da wäre doch eine Begrenzung der eigentlichen Fähigkeiten sinnvoller gewesen. Das Inventar ist wie gesagt verbesserungswürdig, das Questlog ebenso.

    Aber trotzdem machts mir verdammt viel Spass. :D

  • Hmm ehe ichs vergess, ich kann doch ein gutes Wort an Sacred 2 lassen, und zwar die die Musik supergut zum Spiel passt.

  • Also ich finde das Review spiegelt auch meine Spielerfahrung wieder.
    Die ersten Stunden wars top, dann Flopp.

    Mit den Bugs kann ich leben, auch wenn ich finde das Ascaron etwas schneller nachpatchen könnte.

    Aber die Laufwege sind so ziemlich unerträglich für mich, weil man wirklich immer nur von unzähligen Goblins angegriffen wird die auch noch 5-6 Stufen niedriger sind als man selbst. Sinnlos.

    Das Looten ist in meinen Augen auch langweilig da die Items "Zufallsgeneriert" wirken und keinen übersichtlichen Tooltip haben.

    Zudem frag ich mich obs wenigstens farmbare Bosse gibt?

    Ja und die Hauptstory ist total belanglos, die tritt total in den Hintergrund. Keine Ahnung wieso.
    Ich mein so Sachen wie Blind Guardians Quests gehn mal garnicht find ich, das macht die Atmosphäre kaputt.

    Und die Soundbugs erst, ohje, die sind mal richtig krass. Die führten bei mir dazu dass das Spiel derart ruckelte das garnix mehr ging. Erst nach einem Treiberupdate konnte ich einigermaßen angenehm zocken.

    Das fängt schon beim Intro an, der Inquisitor piept und fiept nur Stellenweise.

    Ne also für mich kein Hack n´Slay auf das ich mich gefreut hätte.

    Die Review ist schön sachlich geschrieben aber 79% ist eine viel zu hohe Wertung meiner Meinung nach. Denn nicht mal Hack n´Slays Fans werden da befriedigt.

    -Zu lange Laufwege
    -Lootsystem langweilig
    -farmbare Bosse?
    -niedrigstufige Gegner greifen immer wieder an, nervig!
    -Soundbugs

    Und der Multiplayer ist genauso langweilig. Der wirkt richtig billig. Kein Wunder das Ascaron sich entschieden hat den kostenlos zu machen. Dafür auch noch Geld zu zahlen würde ja an Dummheit grenzen.

    Naja, ich kann kein gutes Wort an dem Spiel lassen.
    Hab immerhin 35 Euro für ein konzeptloses Spiel ausgegeben. JA! Konzeptlos und langweilig!


Informationen zu Sacred 2: Fallen Angel

Titel:
Sacred 2: Fallen Angel
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
Ascaron Software
Publisher:
Deep Silver
Genre:
Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1-2 / Online: 2-16
Release:
02.10.2008
Off. Seite:
Watchlist:
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Test-System:

  • Intel Core 2 Quad Q6600 (4 x 2,4 GHz)
  • 4 GB RAM
  • ATI Radeon HD 4800 Series
  • Creative X-Fi Xtreme Music
  • Windows Vista

Systeminfos:

PC

  • 2,4 GHz Prozessor
  • 1 GB RAM
  • nVidia GeForce 6800 oder ATI Radeon X800
  • DirectX-fähige Soundkarte
  • Windows XP/XP64/Vista/Vista64

Features:

PC

  • 6 Charaktere
  • 11 umfangreiche Gebiete
  • über 200 Storyquests
  • über 400 Nebenquests
  • Multiplayer-Modus für bis zu 16 Spieler
  • 5 Schwierigkeitsgrade

Add-ons zum Spiel:

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