Test - Sacred 2 : Rollenspiel aus deutschen Landen

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Ein Ratespiel: Welche Action-Rollenspiele, angelehnt an den Klassiker ‘Diablo’, kennt ihr? ‘Titan Quest’? ‘Dungeon Siege’? ‘Sacred’? ‘Sacred’ ... das war doch dieses recht erfolgreiche Spiel aus Deutschland, mit einer riesigen Oberwelt und extrem vielschichtigen Rüstungsgegenständen. Was machen die Entwickler dieses Sleeper-Hits eigentlich? Hm, richtig: Einen Nachfolger, und den nicht nur für PC, sondern auch für Xbox 360.

Mit Erfolg zu noch mehr Erfolg

Deutsche Spiele gibt es massenhaft, und manche davon sind auch richtig gut, doch nur die wenigstens wirklich erfolgreich. ‘Sacred’ ist so ein Ausnahmefall: Das actionlastige RPG ist das meistverkaufte in Deutschland produzierte Spiel aus dem Jahre 2004 und erlangte sogar im Ausland einen Achtungserfolg, sowohl was die Absatzzahlen als auch die Kritikerwertungen anbelangte. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Entwickler Ascaron eine schicke Fortsetzung präsentiert.

Vorweg: ‘Sacred 2’ befindet sich noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium. Im Rahmen einer Präsentation bekamen wir ein paar Szenen direkt aus dem Spiel gezeigt, wir selbst durften leider nicht zur Maus greifen und mit Storydetails wurde noch gegeizt. Fakt ist, dass der Nachfolger ein Prequel wird: Die Geschichte spielt satte 2000 Jahre vor ‘Sacred 1’ und erörtert, wie die dort bekannte Welt entstanden ist. Zur Erkundung stehen euch sechs verschiedene Charaktertypen zur Verfügung, namentlich Tempelwächter, Dryade, Hochelf, Schattenkrieger, Inquisitor und Seraphim.

Licht und Schatten

Letztere ist für Fans des Vorgängers die einzige bekannte Rasse: Sie ist im Kampf schnell und dank ihrer außerplanetarischen Herkunft bewandert in allerlei technischem Schnickschnack. Die Seraphim wurden von den Göttern auserwählt, die Welt von Ancaria zu beschützen, weshalb sie zwingend den Weg des Lichtes bestreiten. Die andere Seite, der Weg des Schattens, ist dafür in fester Hand der Inquisitoren. Sprich: Wählt ihr eine dieser beiden von der Gesinnung her entgegengesetzt ausgerichteten Rassen, legt ihr euch weitläufig auf eine Art Gut-oder-böse-Schema fest. Dies gilt nicht für die anderen vier Charaktertypen, mit denen ihr beide Wege einschlagen dürft. Selbstredend verändert sich aufgrund der Licht-/Schattentrennung das Spiel bis hin zum Auftragsdesign: Was ihr beispielsweise auf der einen Seite beschützt, müsst ihr auf der anderen Seite zerstören.

Während der Präsentation zeigte uns Ascaron sowohl eine weibliche Seraphim als auch einen männlichen Schattenkrieger. Erstere lässt sich auf schnelle Angriffe, Magien und Techniken spezialisieren, Letzterer kann dank seiner Vergangenheit als ehemals verstorbener (!) General seine gefallenen Kameraden für kurze Zeit wiedererwecken und als Unterstützung während des Kampfes einsetzen. Ansonsten stellt der Schattenkrieger den klassischen Nahkämpfer, der mit Magie nicht viel am Hut hat. Die anderen Charaktere wurden uns nicht im Detail vorgestellt, allerdings soll sich jeder aufgrund seiner eigenen Charakteristik, spielerisch gesehen, deutlich von den anderen unterscheiden.

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