Test - Rome: Total War - Alexander : Rome: Total War - Alexander

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Nachdem ihr das alte Rom zu neuen Siegen geführt habt, steigt in Creative Assemblys aktuellem Add-on zur bekannten Strategie-Reihe 'Total War' der Puls aller Altgriechen-Fans. Mit 'Alexander' könnt ihr nämlich dem wohl bekanntesten Feldherrn aller Zeiten unter die Arme greifen.

Wer schon immer einmal herausfinden wollte, warum Alexander „der Große“ hieß, und außerdem ausprobieren will, ob er die gesamte bekannte Welt erobern und halten kann, der hat jetzt die Möglichkeit mit dem Add-on zu 'Rome: Total War' namens 'Alexander'. Mit einer Engine, die auch von der BBC zur Nachstellung historischer Schlachten genutzt wurde, und einem extrem knackigen Schwierigkeitsgrad setzt das Spiel Maßstäbe – allerdings nicht für Anfänger.

Das Jahr 335 vor Christi Geburt

Im Gegensatz zum Hauptspiel legt 'Alexander' nicht so viel Wert auf Aufbaustrategie, Diplomatie und langsames Gameplay. Das Add-on ist bestimmt durch konstanten Krieg, schnell aufeinander folgende Kämpfe und eine Geschwindigkeit, die jeden nicht komplett konzentrierten Spieler nach einiger Zeit den Anschluss verlieren lässt. Schnell wird die am Anfang imposante Armee dezimiert und Nachschub muss herangeschafft werden. Normalerweise würden wir nun rekrutieren; dies geht in den von uns eroberten Gebieten meistens nicht, da das Spiel nach dem Prinzip „verbrannte Erde“ vorgeht und wir zwangsläufig alles zerstören müssen, was uns im Weg steht.

Historisch nicht ganz akkurat, da Alexander der Große nicht alles zerstörte, was er eroberte, sondern viele Städte gnädig verschonte. Auf unserem Weg in Richtung Indien müssen wir stets auch die Westfront gegen die Perser absichern und schon bald gibt es große Probleme, genügend Truppen heranzuschaffen. Die Söldnertruppen sind – wie schon vorher – wieder nicht zuverlässig, was zu logistischen Problemen führen kann. Insgesamt ist der Weg, den die Truppen zurücklegen müssen, zu lang, da die Front im Laufe des Spiels sehr weit im Osten liegt.

Diejenigen von euch, die sich auf viele Intrigen und diplomatisches Geschick gefreut haben, kommen nicht wirklich auf ihre Kosten. Das liegt an dem Kriegsgeschehen im Spiel, das nichts anderes zulässt als einen unablässigen Eroberungsfeldzug. Dieser ist schwierig und durch logistische Probleme, wie die Truppenbeschaffung, keinem Spieler, der neu in diesem Bereich ist, zuzutrauen. Auch alteingesessene Spieler werden viele Stunden brauchen, um die Kampagne zu schlagen. Dauernd muss abgewogen werden, wie viele Truppen in welche Richtung gesandt werden. Solltet ihr euch überlegen, direkt in Richtung Westen zu marschieren, um die Perser zurückzuschlagen, macht ihr eure nordöstliche Flanke frei und die Hauptstadt Pella wird von den Barbaren eingenommen.

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