Special - Rocket League : Wird es endlich wieder gut?

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Am 22. März erscheint das neue Dropshot-Update für Rocket League und bringt endlich das bereits lang ersehnte Ende der dritten Season. In einem Blogpost hat Psyonix nun offenbart, welche Probleme mit dem neuen Update adressiert werden sollen. Scheint das Entwicklerstudio tatsächlich endlich auf die Rufe der Community zu hören?

Die Liste an Problemen in Rocket League ist aktuell sehr lang. Das Ranking-System sorgt für Frust statt für Motivation, die Server machen immer wieder Probleme und trotz des Like/Dislike-Systems für Arenen hat es den Anschein, als entscheide der Zufall, welche Arena im Endeffekt ausgewählt wird. Das alles soll jedoch ab dem 22. März ein Ende haben. Neben dem neuen Dropshot-Modus hat Psyonix an weiteren Verbesserungen gearbeitet, die vor allem der vierten Season entgegenkommen sollen.

Der größte Fokus liegt auf dem Rangsystem. Anstatt der Einteilung in Silber, Gold, Blau und Champion soll es ab sofort noch weitere Ränge geben, damit ihr der „Elo-Hölle“ entkommen kommt. Insgesamt 20 statt bisher 16 Ränge sollen dafür sorgen, dass ihr nur noch gegen Spieler antretet, die euren Fähigkeiten entsprechen. Vor allem der aktuelle Gold-Bereich ist voll mit Spielern, die auf deutlich höheren Rängen spielen könnten. Das ist insbesondere dem Punkte-Reset zum Beginn der dritten Season zur verdanken.

Damit es nicht wieder zum selben Problem kommt, wird dieses Mal auf einen Anfang bei Null verzichtet. Zwar spielt ihr erneut eure Platzierungsmatches, werdet jedoch zu Beginn an euren Rang der letzten Season angepasst. So startet ihr nicht mehr wie zuvor auf den unteren Plätzen, sondern könnt angepasst anfangen. Dadurch tretet ihr nicht mehr wie zur letzten Season gegen Profispieler an, die euch die Hosen ausziehen. Außerdem gibt es eine Division weniger pro Rang, damit mehr Veränderung passieren kann.

Nur noch faire Arenen

Was ebenfalls erfreulich ist: Die Season soll nicht mehr so lang laufen. Zwar hat sich Entwickler Psyonix erneut nicht dazu geäußert, wie der zeitliche Rahmen für die Season aussehen soll, dennoch spricht er von „kürzeren“ Wettbewerben und dass man auf das Feedback der Spieler diesbezüglich hören möchte. Das generelle Matchmaking-Ranking wird ebenfalls angepasst. Ihr sollt ab dem 22. März nicht mehr nur noch an Siegen und Niederlagen gemessen werden, sondern es greift ein neuer, intelligenter Prozess. Wie dieser genau funktioniert, ist nicht bekannt. Es soll jedoch vermieden werden, dass Spieler aus Versehen deutlich unter ihrem Rang platziert werden.

Das Voting-System der Arenen wird an Bedeutung gewinnen. Wenn die Hälfte des Servers eine Arena rot markiert hat, wird sie 50 Prozent seltener ausgewählt. Wenn alle Spieler sie deaktiviert haben, wird sie gänzlich aus dem Map-Pool gestrichen. Neo Tokyo verschwindet zudem aus den kompetitiven Arenen. Letztere fiel durch ihre besondere Bauart immer wieder negativ auf und spielte sich deutlich anders als alle anderen Arenen.

Obwohl es gedauert hat, erweckt Psyonix den Anschein, endlich auf all die Kritikpunkte eingehen zu wollen, die vor allem in der vergangenen Season für viele negative Stimmen gesorgt haben. Einzig die Server-Situation bleibt weiterhin ungeklärt. Zwar wurde kürzlich bekannt gegeben, die Server-Struktur sei ausgebaut worden, dennoch machen die Verbindungen gerade in den letzten zwei Wochen immer wieder Probleme. Wir hoffen, dass daran ebenfalls noch gearbeitet wird.

Was haltet ihr von den Änderungen, die in Rocket League stattfinden? Seid ihr noch immer am Ball oder schafft es das neue Update eventuell sogar, euch zurück ins Cockpit des raketenbetriebenen Autos eurer Wahl zu holen?

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