Preview - Rise of The Tomb Raider 20th Anniversary : Zu Laras Feste das Allerbeste

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Bereits auf der diesjährigen gamescom konnten wir bei Square Enix Rise of The Tomb Raider 20th Anniversary kurz anspielen. Wir wollten nach dem kurzen Messeeinblick gerne mehr über den Koop-Modus, Laras Kampf gegen Zombies und die unterschiedlichen Steuerungsmodi in der VR erfahren. Während eines Square-Enix-Events versuchten wir nun mit Lara in einer feindlichen Umgebung zu überleben und Zombies aus ihrem Anwesen zu vertreiben. Dabei haben wir gelernt, dass einige VR-Modi nicht für jedermann sind.

Solltet ihr die Gamescom-Vorschau zu Rise of The Tomb Raider 20th Anniversary verpasst haben, raten wir euch, sie ebenfalls zu lesen, um ein vollständiges Bild zu den Inhalten, Neuerungen und weiteren VR-Modi der Jubiläumsversion zu erhalten. Dieser Artikel ergänzt die auf der Messe gewonnenen Eindrücke um neue Informationen aus dem erwähnten Event.

Unstillbarer Appetit

Der Koop-Modus wirft euch und euren Mitspieler in eine lebensfeindliche Umgebung, in der ihr nach Nahrung und Artefakten suchen müsst, um zu überleben. Auch die Wärme eines Feuers ist notwendig, da das eisige Klima ordentlich an der armen Lara zehrt. Für Feuer wird Holz benötigt – und eine passende Stelle, an der es entfacht werden kann. Die gefundene oder gejagte Nahrung teilt ihr automatisch mit eurem Koop-Partner. Während ihr ums Überleben kämpft, trefft ihr auf Feinde, die keine Fans eurer Überlebenskünste sind. Schafft ihr es jedoch, sie zu erledigen, könnt ihr deren Körper nach nützlichen Gegenständen durchsuchen, wie zum Beispiel Upgrades für eure Waffen.

Diese lassen sich bei einem gemütlichen Feuer anlegen. Im weiteren Verlauf findet ihr neue Waffen, etwa Pistolen oder automatische Gewehre. Dieses schwere Gerät ist notwendig, wenn ihr die 20 Tage überleben und in gefährlichen Höhlen nach Artefakten suchen wollt. Bei der Erkundung der Gegend stoßt ihr auf oftmals schwer bewachte Eingänge zu diversen Höhlen, die nicht nur besagte Artefakte beherbergen können, sondern auch überlebensnotwendige Gegenstände oder einfach nur etwas Wärme.

Reiß dich zusammen, Lara

Unsere nächste Station war der actionreiche Albtraummodus, in dem Laras Nerven wohl blank liegen. Wie wir bereits wissen, will Laras Onkel das Croft-Anwesen für sich beanspruchen. Der Gedanke daran, die hübsche Hütte zu verlieren, bereitet der jungen Croft Albträume und Kopfzerbrechen. Ob Lara träumend im Bett liegt oder die Zombies, die nun durch das Anwesen streifen, Laras mentalen Kampf gegen den Verlust ihres Hauses darstellen sollen, können wir euch noch nicht sagen. Fakt ist allerdings: Sie wollen euch tot sehen. Dieser Zombie-Modus hat es in sich. Es gibt oftmals nicht viel Platz zum Ausweichen und die unterschiedlichen Zombies machen die ganze Geschichte noch schwerer.

Rise of the Tomb Raider - gamescom 2016 20 Year Celebration Gameplay Demo
Hier könnt ihr euch über 11 Minuten lang Spielszenen aus der neuen Edition von Rise of the Tomb Raider zu Gemüte führen.

Ein Kopfschuss ist natürlich die beste Lösung, um die Untoten auszuschalten. Wenn sie allerdings Helme oder sogar Schilde tragen, die sie aus Laras persönlichem Museum geklaut haben, sind andere Taktiken gefragt. Auch hier lassen sich neue Waffen und Ausrüstung finden, die den Kampf leichter gestalten. Ein wenig erinnert das alles an den Zombies-Modus der Call-of-Duty-Spiele. Wir konnten zwar eine Zeit lang überleben und ein paar der Herausforderungen abschließen, den Schlüssel, der zum Öffnen der anderen Areale des Anwesens benötigt wird, aber leider nicht finden.

VR für Stahlmägen

Zu guter Letzt zogen wir uns die VR-Brille über und konnten das Croft-Anwesen nun endlich in Ruhe ohne Zombies erkunden. Auf der gamescom hatten wir dies bereits getan, allerdings nur mit der Möglichkeit, Lara durch das Anwesen zu teleportieren und durch das Bewegen unseres Kopfes die Richtung zu ändern. Diesmal saßen wir und bewegten Lara mit der gewohnten Twin-Stick-Steuerung. Zu unserer Überraschung machten unsere Augen nach nur wenigen Minuten „schlapp“. Während die Steuerungsmethode auf der gamescom perfekt für uns funktionierte und keine Nebenwirkungen verursachte, konnten sich unsere Augen bei der neuen Methode nicht an die Bewegung der Kamera gewöhnen und leichte Übelkeit setzte ein.

Fazit

Marek Orzechowski - Portraitvon Marek Orzechowski
Vollständige Version für Fans und Erstkäufer

Auf der diesjährigen gamescom hat mich Rise of The Tomb Raider 20th Anniversary hauptsächlich mit dem VR-Modus begeistert. Aber auch die Erkundung des Croft-Anwesens hat Spaß gemacht. Viel Liebe zum Detail und eine düstere Atmosphäre erweckten das Anwesen zum Leben.

Leider sind solche Gamescom-Termine meist recht kurz. Deswegen war es schön, auf dem Square-Enix-Event etwas mehr Zeit mit den verschiedenen Inhalten der Jubiläumsversion zu verbringen. Zum Beispiel mit dem Koop-Modus, der definitiv für ein paar nette Runden Überlebenskampf sorgen könnte, solltet ihr jemanden haben, der an eurer Seite nach Nahrung und Artefakten suchen will.

Der Albtraummodus hingegen, in dem Lara in ihrem Anwesen Zombies bekämpfen muss, dürfte nicht jedermanns Sache sein. Ich habe nichts gegen etwas mehr Action in einem Tomb Raider, verstehe es aber, wenn einige Fans der Serie diesen Modus links liegen lassen werden.

Auch der VR-Modus könnte einige von euch umhauen, je nachdem mit welcher Steuerungsmethode ihr spielt. Auf der gamescom steuerte ich Lara per Teleportation und drehte die Kamera mit meinen Kopfbewegungen. Diesmal streifte ich via Twin-Stick-Steuerung durch das Anwesen und verspürte nach ein paar Minuten eine leichte VR-Übelkeit. Das dürfte sich aber von Person zur Person unterscheiden. Wer Interesse an Rise of The Tomb Raider 20th Anniversary und einem PlayStation-VR-Headset hat, muss damit rechnen, dass nicht alle Steuerungsmethoden angenehm sind.

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