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Rift - Preview

Typische MMO-Kost

Die erneute Anspielphase von Rift bestätigt das, was wir bereits vermuteten. Spielerisch fußt Rift auf dem alteingeschworenen MMO-Spielprinzip. In der Praxis müsst ihr also Wälder und Dungeons durchkämmen, fleißig Quests erledigen und bessere Ausrüstungsgegenstände ergattern. Erfahrungspunkte wandern ganz nebenbei natürlich auch auf euer Konto. Was man festhalten kann, ist, dass Rift das Rad nicht neu erfindet. Einzig und allein das vielversprechende Klassensystem, das durch seine Flexibilität punkten will, hebt sich von der Masse ab.

Jede der vier Basisklassen - Krieger, Magier, Schurke und Geistlicher - verfügt über acht Unterklassen, die man je nach Bedarf auswählt. So formt ihr aus eurem gut gepanzerten Tank-Krieger innerhalb weniger Mausklicks einen Paladin oder lasst einen eben noch mit guten Angriffswerten ausgestatteten Magier hauptsächlich Flüche auf Gegner wirken. Der Grund, warum dieses Klassenkonzept hilfreich ist, liegt laut Cook auf der Hand: Zum einen ist es nicht mehr nötig, teils stundenlang nach geeigneten Mitstreitern für eine spontane Raid-Gruppe zu suchen, auf der anderen Seite können defensive Charaktere ihre Gesinnung auf Angriff umstellen und alleine auf Questtour gehen.

Dass ihr einem Quasi-Abbild eures Alter Egos über den Weg lauft, ist in der Welt von Telara so gut wie ausgeschlossen. Zu Beginn der Präsentation wurde der umfangreiche Charakter-Editor präsentiert, der allerlei Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Neben den üblichen Werten, wie Hautfarbe, Größe und Frisur, werden auch Kinngröße und Gesichtsform nach Bedarf eingestellt sowie Tattoos auf den Körper gepinselt. Der Charakter-Editor bietet insgesamt deutlich mehr optische Variationen als Konkurrenz-MMORPGs.

Rift - Cry Havoc Trailer

Ein Aspekt von Rift sind die Zonen-Events, die schon jetzt ziemlich interessant wirken. In unregelmäßigen Rhythmen öffnen sich Portalrisse am Himmel und entsenden eine Vielzahl an Monstern. In solch einem Fall ist Not am Mann und alle in der Umgebung befindlichen Rift-Spieler müssen sich gegen die drohende Übermacht verbünden. Die Massenschlachten werden laut Cook mehrstufig ausfallen und sich dynamisch an die Anzahl der Spieler anpassen. Es handelt sich dabei um offene Quests, bei denen Spieler jederzeit ein- und aussteigen können.

Auch die Inszenierung stimmt: Die fabelhafte Idylle schwenkt schlagartig in trügerische Stille um, Dunkelheit dominiert das Bild, am Himmel erstrecken sich Gewitterwolken und das Gras verwelkt. Die Akustik nimmt kurz darauf dramatische Formen an. Als Belohnung winken nicht nur Erfahrungspunkte, sondern auch besonders rare Items.

Updates über Updates

Cook machte während der Präsentation auch seinen Standpunkt in Bezug auf neue Inhalte deutlich. Ihn stören die zeitlich weit auseinanderliegenden Inhalts-Add-ons, die meist im Rythmus von sechs Monaten erscheinen. Eine solche Philosophie vertrete Trion Worlds nicht. Die Welt von Rift soll sich in kürzeren Abständen durch neue Inhaltsupdates weiterentwickeln. Wie diese Updates genau aussehen und wie groß sie ausfallen werden, hat der Lead-Designer aber noch verschwiegen.

Grafisch weiß Rift zu gefallen, wenngleich nicht die Opulenz der großen Genrekönige geboten wird. Der Grafikstil lässt sich am ehesten mit dem von Wahrhammer Online vergleichen, wobei einige Gebiete denen aus World of WarCraft ähnlich sind. Der Unterschied: Rift verzichtet auf die bonbonbunte Knuddeloptik der Blizzard-Konkurrenz und fußt auf einem erwachseneren Grafikstil. weiter...

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Kommentare zu Rift

  • So, ein Wort zu den Quests:
    Der Standardkram Marke "töte x Mobs" überwiegt natürlich. Ab und zu sind aber durchaus Perlen darunter. Mal muss ne feindliche Basis infiltriert werden, mal darf man Tiere zähmen und mein absoluter Liebling: Ich wurde von einem NPC bewußtlos geschlagen und wachte in der Stadt mit dem Debuff "fehlende Niere" auf. Dann durfte ich erstmal meiner Niere hinterherjagen bevor diese auf dem Schwarzmarkt verkauft wurde.

  • Ein MMO wie UO wird es *vielleicht* wieder geben - Aber nicht mit einem Budget wie Rift und WoW. Interessant könnte da vielleicht auch "EQ Next" sein, welches, laut Sony, ja wieder wie das alte EQ sein soll. Aber das ist bisher nur Marketinggeblubbere.

  • Ja danke für die Aufklärung - ich habe selber UO mit leidenschaft gespielt. Außerdem wurde ich gefragt, was ich will und nicht was ich denke, was kommt oder ob es das wieder geben wird.

    Aber mal prophetisch betrachtet: Videogames sind etabliert. Klar versucht jeder was vom Kuchen abzukriegen und die große Mainstream schiene läuft. Gut so.

    Aber schau ich mal auf Buch oder Film gibt es da natürlich ebenfalls die großen Mainstreamprodukte die viel Geld einbringen. Aber es gibt da ebenfalls auch immer wieder die kleinen Nieschen, die bedient werden und das sogar detailliert und ausführlich. Also wieso sollte das Games groß anders kommen? Tatsächlich sind ja die ganzen Minigames der letzten Zeit ja schon ein Anfang.
    zurück zu MMO:
    Eve Online ist ja auch "erfolgreich" und speziell. Also wieso sollte es nicht auch mal wieder andere MMOs geben wie Ultima Online?

    Ich bin da erstmal ganz entspannt. Freue mich für Rift auf jeden Fall für den gelungen Start und wünsche Ihnen eine erfolgreiche Community. Denn viele Konkurrenzprodukte tun sich ja doch schwer.

  • Zitat
    Wieso kein Haus bauen/kaufen?


    Gab es bei UO und gibt es bei Vanguard. EQ2 (und diverse andere) bietet stattdessen mietbare (Instanz-)Wohnungen an. Das Problem bei den Häusern: Wo sollen die alle hin?

    Zitat
    Wieso nicht nur den Schreiner eines Dorfes spielen können?


    In UO hatte man nicht genügend Fähigkeiten um Handwerker UND Kämpfer zu sein. Auch in Horizons war man entweder Handwerker oder Abenteurer. Problem: Handwerker und Abenteurer müßten zusammenarbeiten um erfolgreich zu sein, nichts für Egoschweine.

    Zitat
    Wieso gibt es sowieso keine Dörfer die lebendig nach Leben aussehen?


    In Shadowbane gab es keine richtigen NPC-Städte, Spieler mußten sich selbst Städte bauen und diese mit NPCs ausstatten um eine Grundversorgung an Vorräten zu haben. Das war zwar auch nicht lebendig, aber auch nicht mehr ganz so statisch.

    Zitat
    Dann gibt es eben Quests die man nur Abends machen kann und welche die nur tagsüber gehen.


    Problem: Dann beschweren sich zu viele Spieler, dass sie jetzt, zur aktuellen Zeit, nicht Quest XYZ machen können.

    Zitat
    Ich würde mir glaube ich wieder mehr Ecken, Hürden und Kanten in diesen Spielen wünschen.


    Dann mußte in die Zeit zurückreisen. Muha, heute gibt's ja nichtmal mehr für's Sterben richtige Bestrafungen.


    Kurz zusammengefasst: Alles, was du dir wünscht Gambit, gab es irgendwann schonmal. Erfolgreich war jedoch keines der Spiele.

  • Zitat von »Alamar«
    In diesem Zusammenhang: Was hättet ihr denn gerne als Quests? Bzw welche Art von Quests kann man in so einem MMORPG überhaupt umsetzen, ohne sie in eine Instanz zwängen zu müssen?


    Ich sag ja auch nicht, dass das einfach ist. Aber ich bin auch kein Entwickler von Videospielen. Ich versteh ja auch die Industrie und ich betrachte mich sogar als Mainstreamkompatibel. Und natürlich will man mit dem was gut ankommt und funktioniert nicht zu sehr kollidieren.
    Shooter mit neuem Setting und Grafik? Ja gerne mal wieder. Weil da macht mir einfach das Zocken laune.
    Aufbaubasenstrategie mit neuer Geschichte? Ich bin dabei und habe immer wieder Spaß daran.
    Rennspiele? Ebenso.

    Aber die Abarbeitsquest in den MMOs frustrieren mich dann doch. Weil da macht das Spielen an sicht oft nicht soviel Laune, sondern eher das Ergebnis. Sprich neue Items. Coole neue Zauber oder ein neues Gebiet angucken. Aber das questen an sich ist eher Arbeit. Und das macht mir vielleicht 20Stunden Spaß, aber ich habe noch HighEndContent in meinem Leben gesehen (ups) und denn noch einige MMOs gezockt. Also ja vielleicht bin ich dann auch das falsche Klientel (brauche bessere Communitys, straffere Treffen oder was weiß ich).

    Ich würde mir wünsche (wenn ich mal träumen darf:) Mehr Verwirklichung: Wieso kein Haus bauen/kaufen? Wieso nicht nur den Schreiner eines Dorfes spielen können? Wieso gibt es sowieso keine Dörfer die lebendig nach Leben aussehen? Immer nur statische Questgeber - schrecklich.
    Generell würde ich mir einfach mehr Leben wünschen. Tag/Nachtwechsel. Dann gibt es eben Quests die man nur Abends machen kann und welche die nur tagsüber gehen. Oder nur 14Uhr oder was weiß ich. Ich würde mir glaube ich wieder mehr Ecken, Hürden und Kanten in diesen Spielen wünschen. Nicht dass immer alles geht für jeden und sowieso geht.

    Na ja keine Ahnung. Rift ist ein feines Spiel und ich werde sicherlich mal reinschauen. Aber finanziell kann es mir gerade auch nicht erlauben und nach 2 Monaten WoW und 1 Monat Rift Beta bin ich auch erstmal wieder bedient. Meine Sammel und Abarbeitswut ist befriedigt.

    Soweit Gambit.

  • Also in diese Gameplay diskussion möchte ich nicht einsteigen.

    Aber als iMac Besitzer muss ich mich als sehr zufrieden mit der Performance outen: Native Mac auflösung bei hohen Settings PLUS kompleten Schatten ruckelfrei.

    4Kern i5 mit 2,8GHz, 4GB Ram und Radeon 5750 also eher Mid-End.

    Und Mal ehrlich Warhammer Online dazumal hat geruckelt WIE SAU!

  • Zitat
    UO habe ich schon haeufig gehoert, allerdings habe ich diese Zeit damals wohl verpasst. Was mich wundert ist, dass Du in Minecraft so schnell gelangweilt warst, in UO aber wohl nicht und es auch nach dem 'Macht was ihr wollt'-Konzept funktioniert. Wo bestehen da die Unterschiede?


    Ich habe in Minecraft nur die kostenlose Version gespielt - und da kannste nicht mehr machen, als mit einem Legokasten. ;)

    Aber nochmal zu UO:
    Es war einfach schön, dass man dort durchaus was besonderes sein konnte. Beispiel: In "Sturmzeiten" standen in der Hauptstadt vielleicht fünf Schmiede herum die ihre Waren und Dienste feilboten (es gab weder ein Aktionshaus, noch einen Gebietschat). In einem heutigen MMORPG stehen je jeder Uhrzeit mindestens fünf Schmiede, zu Sturmzeiten das Zehnfache, und keiner bietet davon seine Dienste an, da sie entweder nur Privataufträge aus der Gilde bearbeiten oder das Zeug einfach in's Auktionshaus knallen.
    Generell wurde in UO deutlich mehr Wert in ein "Miteinander" gelegt - auch außerhalb des stupiden Grindens. Beispiele? UO hatte zwar ein Learning by Doing-System, d.h. deine Attribute sind automatisch gestiegen wenn du Fähigkeiten benutzt hast, aber es gab einen Maximalwert, d.h. du konntest nur ein paar FÄhigkeiten wirklich maximieren, die anderen sanken ab. Man konnte nicht alles lernen, man brauchte also die Hilfe von anderen Spielern.
    Nehmen wir als Beispiel jetzt eine simple Schatzsuche: Wir brauchen einen Fischer, der mit Glück und Fähigkeit eine Flaschenpost aus dem Wasser zieht. Die wird geöffnet und die gefundene Karte wird von einem Kartographen untersucht. Mit den herausgefundenen Koordinaten - und jemanden der ein Boot besitzt - suchen wir das X: Ein Bergmann gräbt den Schatz aus, mehrere Krieger sorgen für Schutz vor den Monstern die ausgebuddelt werden und ein Schloßknacker kümmert sich um die gesicherte Truhe. Zu guter letzt sollte noch jemand mit Gegenstandskunde die gefundenen Schätze identifizieren (isses magisch?) und dann war die Schatzsuche geglückt.

    Und heute? Die Schatzkarte droppt ein Mob. Das Questlog schickt einem zum X. Ein rechtsklick auf den Berghaufen steckt dir den Schat ins Inventar, jucheh.


    ...aber Rift macht mir aktuell noch Spaß :)

  • du hast doch gesagt sie reiche aus um alles darzustellen, was ich einfach verneint habe... also fahr mich net so an. Danke.

    Nein, das habe ich nicht gesagt.

    Und ja, die Animationen waren eins der Probleme. Wobei, beim Schurken gingen sie, aber die anderen Klassen und die Spelleffekte erst dazu, ich weiss nicht.

    Und die anderen Gebiete werde ich mir wohl bis zur Free Trial nicht ansehen koennen. :)

  • du hast doch gesagt sie reiche aus um alles darzustellen, was ich einfach verneint habe... also fahr mich net so an. Danke.

    Ich spiel auch ohne Ultra-Fein Rendering aber so ziemlich alles auf max. und bei mir sieht das Game erste Sahne aus.
    Warst mal Hochland etc.? Einfach nur Atemberaubend.

    Einfach mal Regler prüfen... Ich weiss absolut nicht, was man gegen solche Grafik in nem MMO auszusetzen hat.
    Ok AOC schlägts sicher nicht... aber schlecht ist was anderes. Die Leuchteffekte sind auch super.

    Ein WOW sollte man auch nicht erwarten (Comiclook) z.b.... Viele bemängeln nicht die Grafik an sich sondern die Stimmung weil alles ziemlich düster gehalten ist (Kriegsszenarios, Rifts etc.)... evtl. dort das Problem? Oder bei den Animationen der Figuren? Ist auch nicht jedermans Geschmack... aber wenn ich mit nem Sturmrufer in ner Instanz bin und die Blitze nur so umherschwirren... ein Augenschmaus an Grafik... oder wenn Braveheart magst: Das Hochland... einfach nur heiss ^^

    Oder komm mal nach Schmitthafen wo alles brennt :) oder die Burg welche halb im Nebel hängt (ja Wettereffekte gibts auch... dazu sogar auch Nebel)

    Hier mal ne instanz:
    www.youtube.com/watch?v=gxB8c0J3ojc

    Hier mein "Hochland" ak Steinfeld:
    www.youtube.com/watch?v=9Bb9fk7PMVI&feature=related

    und ja das sieht so bei mir aus.

  • Leistung

    nein eine GF560 reicht nicht aus.

    Sorry, aber das ist Bloedsinn. Warum? Weil sie damit nur 1-2% oder gar weniger der potentiellen Spieler erreichen wuerden. Ich weiss nicht was Du oder Trion Worlds unter 'ultra feinem Rendering' verstehen. Alles komplett hoch inkl. AA auf 16x? Gut, mag sein, dass es dann nicht mehr fluessig laeuft, duerfte aber auf ziemlich viele Spiele zutreffen. Davon abgesehen ist der Zugewinn wahrscheinlich recht gering. Ich hatte in der Beta die Grafikeinstellungen ziemlich weit oben, es lief fluessig, sah aber dennoch nicht so toll aus, wie einem hier einige weiss machen wollen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie einen Trailer (den ich in einem frueheren Post verlinkt habe) mit niedrigen Details ins Netz stellen. ;)

  • Quests

    Als ich bin mittlerweile Stufe 30 und es gab schon ab und zu ziemlich gute Quests :)

    Auch die Storyquests sind gut.
    Gibt auch knackige Questmobs die man ebene nicht Solo legen kann.
    Auch sowas wie Mobs übernehmen und mit dessen Hilfe "Elite" besiegen gibts in Rift.
    Es gibt Quests wo man Sachen zerstören muss.
    Es gibt Quests wo man sich tarnt und Lager inviltriert.
    Es gibt Quest wo man Verräter aufspüren muss.
    Es gibt Kurierquests.
    Es gibt PVP Quests.
    Es gibt Handwerksquest.
    Es gibt Artefakte die man sammeln kann um zusatzquests freizuschalten.
    Es gibt sogar Quests für Gilden um weiterzukommen.
    Daylies gibts auch :)
    etc. etc.

    Nur eben nicht gleich im Startgebiet alles ^^
    Einfach mal Augen auf und mal übers Startgebiet kommen.

    Dann wenn man Quest abgeben will kann es sein, dass das Dorf grad angegriffen wird durch einen RIF... immer wieder geil ^^ oder mitten im Questgebiet was schon hart ist auch ein Rift aufklappt... sind nette Herausforderungen. Auch kann man auf den Angriff eines Dorfen entscheidenden Einfluss drauf nehmen wenn man z.b. die Wächtersteine verzaubert oder bei Angriff auf einen Wächterposten NPC Verstärkung Ruft. Dies macht man über Ebenenenergie die man von den Rifts her gewinnt.

    Instanzen war ich bereits Eisengrab und Tiefenmine... sind sehr nett gemacht. Muss man sogar ab und zu sein Hirn gebrauchen wo purer DMG nicht weiterhilft ^^

    Das alles und ich hab net mal max. Level :) Ich freu mich schon auf die PVP Gebiet... dann gehts aaaaaaaaaaaaaab :D

  • Leistung

    nein eine GF560 reicht nicht aus.

    Rift kann sogar mit ultra feinem Rendering eine 570 GTX in die knie Zwingen :)

  • Ach muss man darauf stolz sein kein WoW gespielt zu haben? ;)

    Aber um auf deine Frage zu antworten zwei Beispiele, eins ist so naja, halt mal ein wenig Abwechslung, worunter ich diesen Punkt ja auch gepackt hatte und die andere fand ich wirklich nett, da auch herausfordernd.

    Bei einer Questreihe sammelt man sich vorher Koerperteile von diversen Gegnern, die dann von den Untoten zu einer Monstrositaet zusammen gesetzt werden. Man geht dann zum Zielort und benutzt diese Monstrositaet um zuerst die Gegner 'einzusammeln' (sie greifen dann also an) und dann alle mitsamt der Monstrositaet in die Luft zu sprengen. Es ist zwar nicht der Oberknaller, aber witzig war es allemal.

    Eine andere Aufgabe (aus TBC-Zeiten) die ich sehr spassig und insbesondere herausfordernd fand, glaube aber auch keine Quest im eigentlichen Sinne war, ist es einen Elite-Daemonen im Schergrat(?) zu uebernehmen und mit ihm andere Elite-Viecher zu besiegen. Nach jedem besiegten Gegner schluepft man in dessen Rolle und muss mit ihm den naechsten besiegen. Jeder Daemon hat natuerlich andere Faehigkeiten gehabt. Ich glaub aber diese Aufgabe war den meisten zu schwer, ich habe fast nie jemanden dort gesehen.

    Anmerken moechte ich noch, dass ich nicht gesagt habe, dass diese Quests sinnvoll sind und/oder zu einer guten Story gehoeren. Ich habe sie bewusst unter dem Punkt 'Abwechslung' eingeordnet. Von daher hast Du durchaus recht, dass 90% der Spieler die Story wahrscheinlich eh wegklicken und einfach nur dumm grinden gehen/wollen.


    UO habe ich schon haeufig gehoert, allerdings habe ich diese Zeit damals wohl verpasst. Was mich wundert ist, dass Du in Minecraft so schnell gelangweilt warst, in UO aber wohl nicht und es auch nach dem 'Macht was ihr wollt'-Konzept funktioniert. Wo bestehen da die Unterschiede? Das ist eine durchaus ernst gemeinte Frage, evtl. waere das sogar genau das was mir fehlt, weil die meisten MMOGs finde ich schon recht langweilig (dazu gehoert uebrigens auch WoW ;)), da sie alle nach dem gleichem Schema funktionieren und zumeist nur die Story/Setting ausgewechselt wird.

  • Aber nochmal zum Verständnis:
    Was ist für dich eine gut verpackte Killquest? Ich hab kein WoW gespielt (worauf ich stolz bin) und hab daher auch keinen Vergleich. Ist es nicht so, dass selbst ne gut verpackte Killquest am Ende nur ne Killquest bleibt? Und dass ca 90% der Spieler die gut verpackte Story einfach wegklicken und denen es egal ist, *was* man *wo* tötet? Am Ende bleibt es ein ewiges Laufrad.

    Ich würde ja gerne mal wieder das alte UO aus der Versenkung holen: Ein MMORPG ohne Level, ohne richtige Quests. Einfach nur ne Fantasywelt in der man Spieler reingeworfen hat. Aber das "Macht was ihr wollt"-Konzept funzt ja nicht mehr, seitdem MMORPGs massenmarkttauglich geworden sind.

  • Nein, das weiss ich natuerlich nicht. Habe ich auch nie gesagt. Was ich aber weiss ist, dass mir keine solche Quest soweit ich gespielt habe untergekommen ist. ;)

Informationen zu Rift

Titel:
Rift
System:
PC
Entwickler:
Trion Worlds
Publisher:
Trion Worlds
Genre:
Online-Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: - / Online: - -
Release:
03.03.2011
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Features:

PC

  • Massively Multiplayer Online Rollenspiel
  • 6 Rassen in 2 Fraktionen
  • neuartiges Klassensystem
  • anspruchsvolle Quests
  • PvP-Kämpfe

Add-ons zum Spiel:

News zu Rift

  • PC Icon Rift

    Ab sofort auf Steam verfügbar

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    Spieleranstieg seit F2P-Umstellung [1]

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