17.07.2012 - Andreas Altenheimer
Die Katastrophenmeldungen häufen sich: Die Nachrichten berichten von Explosionen auf der ganzen Welt, die Indizien weisen auf feige Terroranschläge hin. Nachdem ihr als Spieler diese Bilder “live“ im Intro zu Gesicht bekommt, folgt eine nüchterne Textmeldung mit dem Inhalt “60 Stunden vorher“. Resonance zeigt demnach im Vorfeld, was am Ende unwiderruflich passieren wird.
Dem kurzen Tutorial folgen vier kleine Kapitel, in denen ihr jeweils einen anderen Charakter steuert. Bennett ist ein etwas beleibter Polizist, der mitten in der Gosse einen Verdächtigen beschattet. Ray gibt sich als Wartungsarbeiter aus, um einem Hochleistungs-Mainframe-Computer ein Geheimnis zu entlocken. Ed, ein junger Wissenschaftsassistent, ist gerade auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle, als er während einer U-Bahn-Fahrt mit der hübschen Anna ins Gespräch kommt. Und genau diese Anna träumt just in der gleichen Nacht, sie sei wieder ein Kind und müsse sich vor einem bösen Monster verstecken.
All diese Episoden markieren den Start einer Geschichte, in der die hochbrisante Entdeckung sowie Erfindung eines gewissen Dr. Morales eine gewichtige Rolle spielt. Sie allein könnte dafür sorgen, dass die Menschheit auf ewig in Frieden lebt – oder, falls sie in die falschen Hände gerät, dem Untergang geweiht ist. Mehr verraten wir nicht.
Warum? Weil wir euch den Spaß nicht verderben möchten. Die Handlung von Resonance ist das absolute Glanzstück des Spiels, egal ob auf den vielversprechenden Ansatz, die Motive der Charaktere oder die Entwicklung des dramatischen Finales bezogen. Rechnet mit ein paar richtig schockierenden Handlungswendungen, die ihr in der Form bei einem schnöden Computerspiel nie und nimmer erwarten würdet. Und obwohl das Adventure nicht das umfangreichste seiner Art ist und allem voran ein paar Räumlichkeiten mehr vertragen könnte, macht es einen runden, abgeschlossenen Eindruck, nicht zuletzt dank dreier unterschiedlicher Enden sowie verschiedener Lösungswege. weiter...
Erste Szenen aus dem PC-Adventure
Mal wieder die Welt retten
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Kommentare zu Resonance
Ein Spoiler ist für mich eine Info zum Inhalt, die mir denselbigen in welcher Weise auch immer, "verdirbt" (es steckt im Wort!).
(natürlich nicht komplett, aber auf jeden Fall bemerkenswert).
Warum ist jetzt Watch_Dogs in aller Munde? Bestimmt nicht, weil vorher viel zum Inhalt gesagt wurde.
Schöner Test, und natürlich ist es KEIN Spoiler, sondern die Bewertung eines kaufentscheidenden Aspekts.
.oO( Spoiler, also wirklich jetzt... *g* )
Nun, ich würde mal sagen: GEKAUFT!
Toller Test, weiter so!
Oh. Skandalös. Wie konnten wir nur den wertungsrelevanten Aspekt der Handlungswendungen und deren Qualität explizit erwähnen. Sorry, aber das ist nun wirklich kein Spoiler, sondern ein notwendiger Bestandteil dieses Tests.

Ein Spoiler wäre, wenn wir die Wendungen an sich verraten
Nein, sorry, aber Spoiler werden anders definiert. Hier geht es eher um eine subjektive Wahrnehmung. Du magst solche "Vorschauen" halt nicht, aber Spoiler ist es trotzdem keiner. Würde mir davon jetzt nicht ein gutes Adventure vermiesen lassen.
“Rechnet mit ein paar richtig schockierenden Handlungswendungen, die ihr in der Form bei einem schnöden Computerspiel nie und nimmer erwarten würdet.“
Gut, dass das jetzt schon so gesagt wurde, dass man unvoreingenommen und nicht in der Erwartung großer Story Twists an das Spiel rangeht..
Ist so ähnlich wie “Man, das Ende! Das wirst du nie erraten, damit hätte man nie gerechnet!“
Wenn ihr uns wirklich nicht den Spaß verderben wollt, dann lasst doch bitte zukünftig solche sehen Spoiler (ja, das sind Spoiler).