27.06.2012 - Christian Kurowski
Wie einst auf Nintendos Wii streift ihr nicht selbst durch die unterschiedlichen Areale, sondern bewegt euch, für das Rail-Shooter-Genre typisch, automatisch auf festen Bahnen. Manchmal dürft ihr jedoch entscheiden, welche Route eingeschlagen werden soll. Ansonsten ist eure Aufgabe einfach: Ihr schießt auf alles, was schlurfend über den Bildschirm wandert. Dafür zielt ihr mit eurem Move-Controller auf den Fernseher. Quick-Time-Events bringen dezent Abwechslung ins Spielprinzip, zum Beispiel wenn ihr speziellen Angriffen ausweichen oder euch aus den Klauen der Untoten befreien müsst.
Auf dem gut zehn Stunden langen Trip schlüpft ihr wahlweise in die Rolle von Leon S. Kennedy oder Jack Krauser, streift in Begleitung von Claire Redfield durch Raccoon City und besucht unter anderem die Polizeistation, die Resident-Evil-Fans aus dem zweiten Teil kennen. Claire Redfield ist auch im dritten Kapitel mit dabei. Zusammen mit Steve Burnside versucht ihr - in der Nacherzählung des indizierten Code Veronica - von Rockfort Island zu fliehen. Wer mit der Serie vertraut ist, bekommt also die Geschichte aus einer neuen Perspektive erzählt, die sogar noch einige offene Fragen beantwortet. Dabei trefft ihr viele bekannte Charaktere. Neueinsteiger werden sich hingegen ein wenig verloren fühlen.
Da ihr generell immer zu zweit unterwegs seid, könnt ihr die unterschiedlichen Horrorabenteuer mit einem Freund bestreiten, sofern ihr einen zweiten (Move-)Controller angeschlossen habt. Ist das nicht der Fall, wird der andere Charakter von der KI übernommen, die hier und da alibimäßig auf die Feinde schießt, ansonsten aber keine große Rolle spielt. Schade, dass es neben Ranglisten keinen Mehrspielermodus gibt. Die Wii hatte hier ja generell wenig zu bieten, aber mit dem PlayStation Network im Rücken hätte Capcom nachbessern können.
Damit ihr gegen die unterschiedlichen Feindeshorden besteht, habt ihr neben der Pistole noch andere Waffen, die ihr aufsammeln könnt, zur Verfügung. Neben Uzi oder Schrotflinte befinden sich irgendwann sogar Handgranaten in eurem Arsenal. Per Knopfdruck wechselt ihr im Handumdrehen zwischen den einzelnen Kalibern hin und her. Das ist auch bitter nötig, schließlich werdet ihr nicht nur mit Zombies konfrontiert, sondern auch mit untoten Hunden, den akrobatischen Lickern oder riesigen Spinnen. weiter...
Resident Evil: The Darkside Chronicles HD
Ab Ende Juni im PlayStation Store [1]
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Capcom enttäuscht von Verkaufszahlen [6]
Resident Evil: The Darkside Chronicles
Erscheint in Deutschland ungeschnitten [3]
Resident Evil: The Darkside Chronicles - Review [7]
Ballern wie auf Schienen? Sich nicht ums Laufen kümmern? Köpfe zum Platzen bringen? Das sind ja gleich drei...
Die Spiele im Juni 2012 kommentiert
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Kommentare zu Resident Evil: The Darkside Chronicles HD
An dem Spie merkt man mal wieder das Capcom einen Dreck auf Kunden Feedback gibt. Die Wackelkamera die anscheinend ein Parkinson kranker programmiert hat ist unverändert.
Wenn man wenigstens wie bei Dead Space Extraction die Intensität der Bewegung abschwächen könnte, aber so ist es echt schwer was positives zu sehen.
Egal, zumindest sieht es etwas augenfreundlicher aus auf einem Full HDTV. Optimal wäre natürlich eine PC-Version mit nativen 1920x1080, 16xHQAF, 4xSGSSAA und DX11. Aber das bleibt wohl ein Traum..
Hochauflösend? Hochskaliert!