Test - Resident Evil 6 : Die Hoffnung stirbt

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Sieben Personen. Vier Handlungsstränge. Zahlreiche Schauplätze. Unzählige Mutationen. Resident Evil 6 lässt euch mit bekannten Veteranen wie Chris Redfield oder Leon S. Kennedy auf Zombiejagd gehen. Gleichzeitig werden aber auch neue Gesichter vorgestellt. Da wäre zum einen der Söldner Jake Muller. Hinter dem unscheinbaren Namen verbirgt sich der Sohn von Albert Wesker. Dann gibt es noch die Gefährten von Leon, Chris und Jake. Erstgenannter hat Beistand von der attraktiven Helena Harper, während Chris auf seinen Kameraden Piers Nivans bauen kann. Herr Muller hat Sherry Birkin als Partnerin. Abgerundet wird die Gruppe spielbarer Charaktere von Ada Wong. Die mysteriöse Spionin mit einem Faible für enge Lederhosen ist als Einzige solo unterwegs.

Auch vor obszönen biologischen Experimenten macht die Globalisierung anscheinend nicht halt. So breitet sich 15 Jahre nach den grauenhaften Ereignissen in Raccoon City ein echtes Horrorvirus über die ganze Welt aus.

Merry Christmas!

Innerhalb der Zeitspanne von Dezember 2012 bis Juni 2013 besucht ihr die unterschiedlichsten Orte auf dem Erdball, um die Machenschaften von Bioterroristen aufzuklären. Die Weltreise geht von den USA über Osteuropa bis nach China. Die Motive der Charaktere beim Kampf gegen die Verbrecher und ihre Mutantenexperimente sind dabei so unterschiedlich wie ihre Persönlichkeiten. Während einige nur an einer möglichst dicken Lohntüte interessiert sind, stürzen sich andere aus persönlichen Rachegelüsten in den Kampf gegen das Böse. Jeder der Hauptcharaktere kämpft sich mit seinem Mitstreiter durch jeweils fünf Kapitel. Der Clou: An bestimmten Stellen eurer Missionen laufen die gesponnenen Handlungsfäden zusammen, die Charaktere treffen dann direkt aufeinander.

Die Reise von Leon beginnt auf einem Uni-Campus in den Vereinigten Staaten. Nachdem ihn der US-Präsident höchstselbst in die bedrohliche Lage und die Machenschaften der Bioganoven eingeweiht hat, flieht Leon in der aus den letzten beiden Teilen bekannten Third-Person-Perspektive aus der zombieverseuchten Stadt, um der Ursache für den Angriff auf den Grund zu gehen. An seiner Seite ist Helena Harper, die ihre Schwester sucht. Die Odyssee des Duos führt euch durch eine zerstörte Innenstadt, dunkle Katakomben, weitläufige Höhlen und geheimnisvolle Labore. Mit dem digitalen Steuerkreuz greift ihr auf Feuerwaffen und Granaten zu oder füllt euren Energiebalken mithilfe des guten alten Heilkrauts auf. Attackieren euch anfangs noch normale Zombies, bekommt ihr es später mit zahlreichen neuen Mutantenarten zu tun.

Einmal Doppel-Whopper mit Käse

So stampft irgendwann ein Doppel-Whopper auf euch zu. Dieser extrem übergewichtige Zombie ist zwar langsam, wenn er euch aber erwischt, wird es im wahrsten Sinne eng. Dem fauligen Fettsack ballert ihr am besten die Kniescheiben weg, damit er bewegungsunfähig ist. Der Shrieker hingegen achtet zwar aufs Körpergewicht, schreit dafür aber schrill in der Gegend rum. Befindet ihr euch dabei in seiner Nähe, strapaziert das euer Trommelfell und eure Lebensenergie. Normales Zombiefußvolk solltet ihr per Nahkampf aus dem Weg räumen. Diese Attacken führt ihr mit der Schultertaste aus, die auch zum Abfeuern von Waffen dient.

Resident Evil 6 - Story Trailer (engl.)
Der TGS Trailer zu Resident Evil 6 zeigt einige Szenen der Story.

Waffen gibt es eine ganze Menge. Von der klassischen Pistole über eine mächtige Magnum bis hin zu Schrotflinte, Scharfschützengewehr, Maschinenpistole oder Sturmgewehr ist alles vorhanden, was man so zur Abwehr eines globalen Biowaffenangriffs braucht. Die ganz dicken Wummen solltet ihr euch für die Bossgegner aufheben. Die Konfrontation mit den Brocken bildet einen der vertrauten Höhepunkte der Serie. Hier klotzt Capcom, statt zu kleckern. Riesenschlangen, Tentakelviecher, absurde Flugmutanten: Alles, was perfekt in einen Albtraum passt, hat einen Auftritt in Resident Evil 6. In guter Tradition hat jeder Obermotz einen bestimmten Schwachpunkt, den ihr mit der passenden Waffe bearbeiten solltet. Falls sonst gar nichts mehr geht, könnt ihr immer noch eine der Hand- oder Brandgranaten werfen.

Rätsel für zwei

Seid ihr mit Leon oder Ada unterwegs, warten auch diverse Rätseleinlagen auf euch. Bei Leon ist häufig die Hilfe von Helena vonnöten. An diesen Stellen müsst ihr gleichzeitig zwei Schalter umlegen, um neue Bereiche betreten zu können. Allerdings greifen euch die Mutanten weiter an, während ihr wehrlos am Hebel wartet. Braucht euer KI-Gefährte also zu lange, um zu dem entsprechenden Gegenstück zu gelangen, verarbeiten euch die Geschöpfe des Grauens zu Hackfleisch. Ferner müsst ihr Gemälde auf Hinweise analysieren, Statuen verschieben, Monster in bestimmte Bereiche locken oder auch nur ganz schlicht den entsprechenden Schlüssel für die mit einem Symbol versehene, verschlossene Tür finden. An diesen Stellen blitzt es mal wieder durch, das gute alte Resi-Spielgefühl.

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