09.10.2012 - Daniel Gräbner
Was die Verkaufszahlen betrifft ist Resident Evil 6 ein großer Erfolg, für Capcom hat der Titel sogar einen neuen Auslieferungsrekord aufgestellt (wir berichteten). Was das Spiel selbst anbelangt, hagelte es jedoch erneut Kritik. Via Twitter hat sich nun God-of-War-Schöpfer David Jaffe zu Wort gemeldet und verkündet, wie er Resident Evil wieder auf die Beine helfen würde.
"Kürzt das Entwicklungsbudget! Gebt einem kleinen, ambitionierten und hungrigen Team drei bis fünf Millionen Dollar, macht ein zwei- bis dreistündiges, ausschließlich digitales Spiel und verwendet das Geld für eine kreative Möglichkeit das Genre neu zu erfinden. [...] Oder, wenn ihr mit den großen Jungs mitspielen wollt: Holt euch einen AAAAA-Entwickler und steckt richtig Geld hinein. [...] Ich würde mich für die erste Variante entscheiden. [...] Wenn ich nicht gerade beschäftigt wäre, würde ich wahrscheinlich sogar eine Kickstarter-Kampagne starten, um für 400.000 bis 700.000 Dollar mein eigenes Super-Low-Budget-Horrorspiel zu machen. Mit dem Ziel das gruseligste Spiel aller Zeiten zu erschaffen", so Jaffe.
Wie würdet ihr die Marke Resident Evil wiederbeleben oder findet ihr RE6 gut wie es ist?
Capcom beseitigt Cutscene-Fehler [1]
Resident Evil 6 x Left 4 Dead 2
Capcom und Valve spendieren gegenseitig Inhalte
Nächster Film: Jovovich & Anderson an Bord [5]
Resident Evil 6 x Left 4 Dead 2 - Mercenaries No Mercy Gameplay Trailer
Die L4D-Charaktere im Einsatz
Kostüme für den Mercenary-Modus freischalten
Steam-Achievements zum DLC "Siege Mode"
Steam-Achievements zum DLC "Survivors"
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare zu Resident Evil 6
Capcom hat es eindeutig zu weit getrieben.So weit, dass sich bereits sogar die berühmtesten Videospielentwickler zu Wort melden und nicht nur die Fans.Sie haben doch nicht wirklich gedacht,dass die Leute es einfach so stillschweigend akzeptieren.Es akzeptieren,dass Capcom ganz dreist völlig andere Spiele entwickelt und sie unter dem alten Resident Evil Namen veröffentlicht.
Langsam wird es einfach nur nervig dir alles vorzukauen.
Ich habe schon zum Review geschrieben dass eine glaubwürdige Games-Seite die Formel Kunst=Natur-X von den Naturalisten zu Herzen nimmt. Ich habe nicht gesagt dass ein Test zu einem Spiel 100% objektiv sein muss. Aber seriöse Games-Seiten sollten sich bemühen so nah wie möglich an die 100% zu kommen. 4Players hingegen bemüht sich nicht einmal überhaupt an die 80% zu kommen.
Reviews sind immer nur SUBJEKTIVE Meinungen von gewissen Leuten (Testern), also mit deiner Argumentation brauchst du gar keine Seite im Netz mehr ansurfen sondern müsstest nur in deinem Kämmerchen sitzen und dir selbst eine Meinung bilden.
Was sollte dieses Gelaber von Wurzeln, Herr Kobayashi? Ich bin schwer enttäuscht. Capcom serviert entgegen seiner Versprechen einen Actionzombiebrei ohne Charakter. Warum nimmt man sich einen dämlichen Military-Shooter zum Vorbild, wenn man eine wertvolle eigene Tradition hat? Es geht mir nicht um Nostalgie oder um ein Resident Evil anno 1996! Aber man sollte Respekt vor etablierten Werten haben, dann ist auch kreativer Fortschritt möglich. Und wenn es schon der Westen sein soll: Warum orientiert man sich nicht an der morbiden Faszination à la The Walking Dead? Warum gibt es so selten Zombies in diesem Spiel, die mit ihrer Masse ängstigen? Das wenige Gute: In der Kampagne mit Leon blitzt zumindest das Potenzial auf, alles ist nahtlos kooperativ spielbar und es gibt vier Perspektiven mit 30 bis 40 Stunden primitiver Story. Schon der hoffnungsvoll startende Leon lässt im Laufe seiner acht, neun Stunden immer stärker nach, erreicht höchstens mittelmäßiges Ballerniveau - kein Vergleich zum grandiosen Terror eines Resident Evil 4. Spätestens mit Chris ist das Spiel genau das, was man befürchten musste: Call of Duty. Hier hat man das Gefühl, von einer Explosion zur nächsten gescheucht, von einem Abgrund in den nächsten gehetzt und von nicht enden wollenden, teilweise lächerlichen Bossmutationen verfolgt zu werden - von billigen Rätseln und dämlichen Dialogen unterbrochen. Capcom hat sich viel zu weit auf durchlöchertes Shooter-Terrain begeben. Damit stürzt Resident Evil in eine Belanglosigkeit, die der Reihe das Genick bricht. Und das tut einem Fan richtig weh.
Wer sowas als "Weiterentwicklung" sieht tut mir einfach nur noch leid.
Lies dir mal die Kommentare durch und denk erst mal nach.
Ich habe die Diskussion nicht angefangen weil ich die Weiterentwicklung unterstütze. Im Gegenteil: Ich finde es schade dass es sich nach dem 4. Teil immer mehr Richtung Action entwickelt hat. Aber dass du den 4. Teil als simple Ballerei runtertust da habe ich ein Problem mit dir. Denn ich hab zero gespielt und finde es nicht mal halb so gruselig wie RE4, da haben sogar nicht-horror-Spiele mir das Gruseln besser gelehrt.
Ach ja, du kannst es dir sparen, 4Players zu zitieren. Die glänzen an objektiver Kritik ungefähr so viel wie Computer Bild. 55%!? Pah, dass würde heißen das RE:ORC besser ist.
Das habe ich auch nicht geschrieben. Du begrüßt halt wie sich RE entwickelt hat (weil du anscheinend sowieso nicht mal alt genug bist um überhaupt das Original zu kennen..) und sowas ist schlimm. 4Players beschreibt das Spiel eigentlich am besten:
Was sollte dieses Gelaber von Wurzeln, Herr Kobayashi? Ich bin schwer enttäuscht. Capcom serviert entgegen seiner Versprechen einen Actionzombiebrei ohne Charakter. Warum nimmt man sich einen dämlichen Military-Shooter zum Vorbild, wenn man eine wertvolle eigene Tradition hat? Es geht mir nicht um Nostalgie oder um ein Resident Evil anno 1996! Aber man sollte Respekt vor etablierten Werten haben, dann ist auch kreativer Fortschritt möglich. Und wenn es schon der Westen sein soll: Warum orientiert man sich nicht an der morbiden Faszination à la The Walking Dead? Warum gibt es so selten Zombies in diesem Spiel, die mit ihrer Masse ängstigen? Das wenige Gute: In der Kampagne mit Leon blitzt zumindest das Potenzial auf, alles ist nahtlos kooperativ spielbar und es gibt vier Perspektiven mit 30 bis 40 Stunden primitiver Story. Schon der hoffnungsvoll startende Leon lässt im Laufe seiner acht, neun Stunden immer stärker nach, erreicht höchstens mittelmäßiges Ballerniveau - kein Vergleich zum grandiosen Terror eines Resident Evil 4. Spätestens mit Chris ist das Spiel genau das, was man befürchten musste: Call of Duty. Hier hat man das Gefühl, von einer Explosion zur nächsten gescheucht, von einem Abgrund in den nächsten gehetzt und von nicht enden wollenden, teilweise lächerlichen Bossmutationen verfolgt zu werden - von billigen Rätseln und dämlichen Dialogen unterbrochen. Capcom hat sich viel zu weit auf durchlöchertes Shooter-Terrain begeben. Damit stürzt Resident Evil in eine Belanglosigkeit, die der Reihe das Genick bricht. Und das tut einem Fan richtig weh.
Wer sowas als "Weiterentwicklung" sieht tut mir einfach nur noch leid.
Wünsche dir und der Call of Duty-Generation viel Spaß mit euren Hirnlos-Ballereien - die ihr auch noch "Wandlung der Spiele" nennt, Omg
Aha nur weil ich den 4. Teil am besten finde stehe ich auf hirnlos-geballere. Ja klar.
Werde erwachsen.
Wurde hier ja schon angesprochen: Die RE-Charaktere sind mittlerweile Veteranen, ja, mittlerweile können sie sogar laufen während sie mit dem Messer schwingen. Man könnte natürlich neue Charaktere einfügen, aber dadurch würde das Universum etwas überquellen. Immerhin hat man mittlerweile Wesker begraben.
Zudem sind "Zombies" für die Spielwelt nichts wirklich unbekanntes mehr. Auch der Bio-Organische Terrorismus ist weltweit bekannt, eine ähnliche Atmosphäre ist also nur schwer herzustellen.
Von den "neuen" Teilen hat mir Teil 4 übrigens am besten gefallen, gefolgt von 5 und 6.
Allerdings trauere ich dem alten Gameplay nicht wirklich hinterher. Gruselig war's für mich nicht (mal abgesehen von den Hunden die durch's Fenster purzeln) und ständig Schreibmaschinenbänder suchen zu müssen ist auch nicht mehr so prickelnd. Beklemmende Atmosphäre kann man aber auch trotz Action einbauen, siehe Teil 4. Aber Capcom wird sich wohl nicht mehr vom Coop-Element trennen wollen.
Aber hey, vielleicht trauen sie sich zu einem Experiment bei einem Spinoff.
Keine Ahnung wegen anderer Meinung? Ok, alles klar.
Wünsche dir und der Call of Duty-Generation viel Spaß mit euren Hirnlos-Ballereien - die ihr auch noch "Wandlung der Spiele" nennt, Omg
Warum schreien wohl alle nach einem Resident Evil 2 Remake aktuell?
Weil es den Survival Horror perfekt eingefangen hat und jeder will sowas in aktueller Grafik. Resident Evil Remake am Gamecube ist das gleiche Prinzip wie RE1 anno 1996 und es zählt als das beste Survival Horror Games am Markt. Resident Evil 6 spiegelt nichts anderes wieder als das Shooter-Genre, und das ist Themenverfehlung hoch zehn.
Wenn es nur RE6 wäre. Aber du ziehst auch Resident Evil 4 in den Dreck, und das ist das Problem. Ich wette, viele hatten Angst und Schrecken bei Resident Evil 4 gehabt, den du hier als simples Geballere abtust, obwohl bei vielen Seiten es als einer der besten Horrorspiele gepreist wurde. Wenn RE4 simples Geballere wäre, was ist dann bitte schön Dead Space? Noch leichteres Geballere?! Du hast keine Ahnung.
Das Alter hat nichts damit zu tun ob ein Spielprinzip funktioniert oder nicht! Resident Evil hat so funktioniert wie es war, und das zählt. Ich habe auch schon Beispiele gebracht die einfach nur ignoriert wurden: Das Prinzip der Maus+Tastatur gibt es seit über 30 Jahren (!) und jede "Neuerfindung" (Trackball etc.) verschwand in der Versenkung weil es schlicht unnötig und überflüssig war. Das Prinzip eines normalen Fernsehers funktionert seit fast 50 Jahren und es hat sich außer Auflösung und Features nichts getan. Weil es funktioniert.
Warum schreien wohl alle nach einem Resident Evil 2 Remake aktuell?
Weil es den Survival Horror perfekt eingefangen hat und jeder will sowas in aktueller Grafik. Resident Evil Remake am Gamecube ist das gleiche Prinzip wie RE1 anno 1996 und es zählt als das beste Survival Horror Games am Markt. Resident Evil 6 spiegelt nichts anderes wieder als das Shooter-Genre, und das ist Themenverfehlung hoch zehn.
Call of Duty hat mit jedem Teil ein anderes Setting und "Story". Ich bin sicher nach 5 Teilen mit der selben Kamera, der selben Trägheit und den selben lahmen Zombies hätte RE eine gleiche Stellung wie Call of Duty.
Was interpretierst du denn schon wieder rein? Kannst du bitte auch mal lesen was wir schreiben? Zitier mal wo steht, dass CoD ein Survival Horror ist, danke!

Wie du so schön schreist SpielPRINZIP.Wieso muss zum Vergleichen eines SpielPRINZIP das Genre das selbe sein?
Ich habe übrigens RE6 nicht gekauft und daher auch nicht gespielt. Nur auf GamesCom die Leon-Kampagne angespielt. Aber es geht hier halt um dein liebes PRINZIP.
Ich wünsch dir noch viel Spaß beim meckern der weiteren 20 Jahre, wenn 20 weitere Teile als Action rausgekommen sind und du noch nicht verstanden hast, dass sich die Serie geändert hat
Survival Horror hat mit Call of Duty nichts zu tun, und die ersten vier RE-Teile (RE1-3 + Code Veronica) waren Survial Horror Spiele, während es ab RE4 nur noch Action-Geballere war.
Durch eure Reaktion könnte man meinen ihr wollt euer gekauftes und heiß geliebtes RE6 bis aufs Blut verteidigen und schimpft dabei auch noch auf den Zwilling - Call of Duty. Ironie at its best.
Die Ironie at its best ist dass ich weder re 6 habe noch kaufen werde und somit dein Schubladendenken nicht bestätigt wird. Und wenn du ein wenig mehr nachdenken würdest wüsstest du was ich gemeint habe. Es hat sich auf deinen "muss sich immer alles neu erfinden? Kann man nicht alles beim alten lassen?" Kommentar bezogen.
Und ich sage dir ins Gesicht: RE4 konnte im Vergleich zu Zero und 5 am besten Angst und Schrecken verbreiten.
Außerdem: Wenn man alles beim alten belässt würde es genauso wie Call of Duty als jährliches Update bezeichnet werden, ob das besser ist sei eine Frage über die wir streiten können.
Kein Problem, ich diskutiere auch nicht mit Leuten die ein SpielPRINZIP (!) mit einem jährlichen Update eines Moorhuhn-Verschnitts vergleichen. Und beleidigt wurde übrigens nur ich, denn wegen "Leuten wie mir" gibt es ja jährlich CoD
Survival Horror hat mit Call of Duty nichts zu tun, und die ersten vier RE-Teile (RE1-3 + Code Veronica) waren Survial Horror Spiele, während es ab RE4 nur noch Action-Geballere war.
Durch eure Reaktion könnte man meinen ihr wollt euer gekauftes und heiß geliebtes RE6 bis aufs Blut verteidigen und schimpft dabei auch noch auf den Zwilling - Call of Duty. Ironie at its best.
Beleidigend muss man also als Erwachsener auch werden.
Da du ja selber sagst dass du alle Spiele auf der höchster Schwierigkeitsstufe spielst und selbst die zu einfach ist, will ich mich mit Mr. Perfekt auch nicht anlegen
Von müssen war nicht die Rede, aber hast du ja nicht gelesen.
Wie gesagt, Resident Evil ist schon Jahre anders. Mittlerweile sollte man es verstanden haben...
Kauft es halt einfach nicht und fertig.
CoD ist auch es auch nur das Spielprinzip (Ballern durch Gebiete). Aber sonst war es anders. Andere Story und Orte. Nur ist RE tiefgreifender. Naja egal, keine Lust mit dir zu diskutieren.
Danke sehr. Wollte gerade sowas ähnliches schreiben.