Test - Razer Tiamat 2.2 v2 : Dual-Subwoofer-Headset im Test

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Greift zu, wenn...

… ihr zu viel Geld habt und unbedingt ein Razer-Headset haben wollt.

Spart es euch, wenn...

… ihr einen ausgewogenen, klaren Gaming-Sound haben wollt, der nicht von Bässen erdrückt wird.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Bequemes Headset mit mäßigem Sound

Mit dem Tiamat 2.2 v2 hat sich Razer keinen Gefallen getan. Das knapp 140 Euro teure Analog-Headset ist zwar gut verarbeitet und überaus bequem, der Sound lässt aber zu wünschen übrig. Ob mit vier oder nur zwei Treibern, die Bässe sind dumpf ohne richtigen Punch, den Mitten fehlt die Durchschlagskraft und die Höhen sind quasi nicht existent. Hinzu kommt erschwerend, dass bei der Sprachübertragung per Mikrofon ein deutliches Hintergrundbrummen zu hören ist.

Die Verarbeitungsqualität an sich wird dem hohen Preis durchaus gerecht, alles andere haben wir selbst bei Headsets für deutlich weniger als 100 Euro schon viel besser erlebt. Bei dem hohen Preis muss man einfach mehr erwarten können, zumal Konkurrenten wie LucidSound oder Teufel längst vorgemacht haben, dass da deutlich mehr drin ist. Von unserer Seite daher leider ein klares „Finger weg“.

Überblick

Pro

  • solide verarbeitet
  • extrem bequem dank weicher, geräumiger Ohrpolster
  • lange Kabel und Kabelbedienteil
  • dezentes Design
  • breiter Klang mit guter Ortung von Geräuschquellen

Contra

  • sehr prägnanter, aber leider auch dumpfer Basssound
  • deutliche Schwächen bei Mitten und Höhen
  • Hintergrundbrummen bei eingeschaltetem Mikrofon
  • viel zu teuer für die gebotene Qualität

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