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Razer StarCraft-II-Peripherie - Special

PC

Gebrandete Hardware? Das klingt immer nach irgendwelchen Fan-Artikeln, die schon beim bloßen Ansehen in hundert Teile zerbröseln. Dieses Hardware-Bündel stammt aber von Razer. Und weil der Kalifornier in der Vergangenheit ordentliche Arbeit ablieferte, dürft ihr hiervon weitaus mehr erwarten. Außerdem werden euch die Geräte nicht gerade zum Nulltarif nachgeworfen. 80 Euro will Razer für die symmetrische Maus Spectre sehen, 120 Euro für die Tastatur Marauder sowie 120 Euro für das Headset Banshee. Das technische Trio setzt dabei auf ein einheitliches Kleidchen im StarCraft-Look inklusive schicker Lichteffekte und fülliger Treiber. Somit gelten die gleichen Ansprüche wie für andere Gaming-Hardware aus dem High-End-Sektor.

Flinke Gaming-Maus: Razer Spectre

Rein von den Daten passt der auf Spectre getaufte Nager ins gehobene Feld. Unter seiner flachen Haube versteckt sich ein Laser-Sensor mit maximal 5.600 DPI, den ihr per Treiber in feinen 100er-Schritten anpassen könnt. Bis zu fünf DPI-Stufen lassen sich auf der Maus mit Kabelzwang speichern und wie gewohnt per Knopfdruck wechseln. Die vertikale und horizontale Abtastrate dürft ihr dabei unabhängig voneinander festlegen.

Fünf frei programmierbare Tasten lauern verteilt auf dem Gehäuse. Damit ist sie definitiv kein Knopfparadies, zumal nur eine Taste übrig bleibt, wenn ihr die Abtastrate per Knopfdruck ändern möchtet. Zwei längliche Daumentasten hocken wie üblich an der linken Seite, die andere direkt auf dem Mausrad. Das wiederum entpuppt sich durch eine klar definierte Rasterung als äußerst präzise, allerdings ohne die sonst übliche Vier-Wege-Technologie.

Aus der Kategorie "Verdammt, warum ist da bisher niemand draufgekommen?" stammt der Schalter auf der Unterseite. Mit ihm könnt ihr den Druckpunkt der linken Haupttaste über die drei Stufen "niedrig", "medium" und "hoch" definieren. Tatsächlich bemerkt ihr einen deutlichen Unterschied beim Klickgefühl. In Strategiespielen eignet sich meistens der weiche Druckpunkt am besten, könnt ihr mit ihm doch mehr Klicks als mit sonst üblichen Klickwiderständen ausführen. Die härteren Klickstufen eignen sich hingegen eher für Shooter.

Vom Handling her läuft die Spectre in der oberen Mausliga mit. In unserem Praxistest spuckt sie eine durchweg präzise Handhabe aus, sei es in StarCraft II als Paradedisziplin oder hektischen Shootern. Durch das relativ geringe Gewicht und den hochwertigen Laser-Sensor beschleunigt die Maus sehr schnell bei gleich bleibend exzellenter Präzision, sodass ihr euch nicht nur auf Blizzards Titel beschränken müsst. Die beiden Seitentasten liegen für Rechtshänder in gut erreichbarer Position, Linkshänder haben hingegen mächtig Probleme, die Tasten ordentlich mit dem kleinen Finger zu drücken.

Das Feedback fällt aufgrund des klaren Druckpunkts so deutlich aus, dass ihr ohne weiteres Überprüfen sicher sein könnt, auch wirklich die Taste getroffen zu haben. Als besonders hilfreich stellt sich dabei der einstellbare Druckpunkt der linken Maustaste heraus. Bei weichen Einstellungen laufen die Befehle in StarCraft II tatsächlich viel schneller von der Hand als mit dem standardmäßig härteren Widerstand. weiter...

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Kommentare zu Razer StarCraft-II-Peripherie

  • Will ich haben *_* =)

  • Die Maus sieht nicht gerade nach guter Ergonomie aus, da ist man besseres gewohnt. Auch beim Headset seh ich das ähnlich. Die Tastatur sieht net aus aber da liegt auch bei mir Logitech unangefochten vorn.

    Naja wer auf blau Lichter steht... für die hälfte von dem Geld bekommt man auf jeden wesentlich bessere Hardware.

  • Alles was das Nerdherz begehrt??

    Also bei der Maus fehlt mir ein Feedback über deren Füße.Gabs nichtmal als große Neuerung so Teflonfüße für Mäuse die alles noch geiler machen sollten?Oder ein Gimmick was ich mal bei Gaminghardware gesehen habe waren Gewichte die man in die Maus packen konnte.Sowas wäre mal gut gewesen aber ne Maus die für so einen satten Preis in meinen Augen keinen Vorteil verspricht, naja, aber leuchtet schick, wenn auch sinnlos....

    Das soweit von der Nerdfront.Aus meiner non-Nerdsicht finde ich den Preis unverschämt.SC Pros sind meist sowieso eher Puristen nach meiner Erfahrung aber für kleine Kiddies mit zuviel Geld wird das sicher ein toller Einkauf.

  • Naja vielleicht für eingefleischte Fans interessant - ich bin mit meiner Logitech G15 refresh immer noch sehr zufrieden. Hab gerade wieder eine nachbestellt bei amazon um 55 Euro.

Informationen zu Razer Spectre

Titel:
Razer Spectre
System:
PC
Hersteller:
Razer
Distributor:
Razer
Kategorie:
Maus
Release:
November 2010
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Test-System:

  • Prozessor: Intel Core i7 975 Extreme Edition @ 4,12 GHz (31x Multiplikator)
  • CPU-Kühler: Scythe Mugen 2 Rev. B
  • Mainboard: Gigabyte GA-EX58 UD5
  • Arbeitsspeicher: 6 GB Corsair Dominator (DDR3-1600C8 - Triple-Channel)
  • Festplatte: Western Digital VelociRaptor WD1500HLFS
  • Grafikkarten: MSI N580GTX Twin Frozr II/OC
  • Betriebssystem: Windows 7 (64 Bit)

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