Special - Kaufberatung Spiele-PC 08/2018 : Die besten Spiele-PCs ab 600 Euro

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Für 200 Euro mehr hat dieser Spiele-PC deutlich mehr Leistung, vor allem die Grafikkartenreserven machen sich in hungrigen Spielen bemerkbar. Zockt ihr unter Full HD (1080p) oder WQHD (1440p), wird selbst bei maximalen Grafikdetails selten ein flotterer PC nötig sein. Das Grundfundament des Intel-PCs für 600 Euro ändert sich kaum, dafür können wir unter anderem eine SSD und eine schnellere Grafikkarte ergänzen.

  • Prozessor: Intel Core i5 8400 (Boxed) mit 6 x 2.80 GHz (BX80684I58400)

  • Prozessorkühler: EKL Alpenföhn Ben Nevis

  • Grafikkarte: XFX Radeon RX 580 GTS XXX Edition (8 GB) (RX-580P8DFD6)

  • Alternative Grafikkarte: KFA² GeForce GTX 1060 OC (6 GB) (60NRH7DSL9OK)

  • Arbeitsspeicher: Crucial Ballistix Sport LT, DDR4-2666 (8 GB) (BLS2C4G4D26BFSB)

  • Mainboard: MSI B360M Pro-VDH (7B24-003R)

  • Festplatte: Western Digital Blue, 1 TB (WD10EZEX)

  • SSD: Crucial MX500 250GB (CT250MX500SSD1)

  • Netzteil: Be quiet! Pure Power 10 (400W) (BN272)

  • Gehäuse: Corsair Carbide Series 100R (CC-9011075-WW)

Gesamtkosten: Etwa 820 Euro

Prozessor: Intel oder doch lieber AMD?

Der sechskernige Core i5 8400 liefert als Herzstück des Rechners für viele Jahre ausreichend Kraft, vor allem in Spielen kann kaum ein anderer Intel-Kollege das Preis-Leistungs-Verhältnis übertreffen. Virtuelle Threads werden den sechs Kernen zwar nicht hinzugefügt, allerdings profitieren Spiele ohnehin kaum davon.

Alternativ zum Intel-Prozessor buhlt AMDs ebenfalls starker Ryzen 5 2600 um eure Gunst. Im Gegensatz zum i5 8400 verdoppelt er seine sechs Kerne zu zwölf Threads, die sich vor allem bei Anwendungen außerhalb von Spielen positiv bemerkbar machen. In Spielen muss sich AMDs gleich teure CPU dagegen leicht geschlagen geben.

Werft euch am besten den Ryzen-Prozessor in den Einkaufswagen, wenn ihr 3-D-Rendering und andere rechenintensive Anwendungen ausführt. Spieler werden dagegen mit Intels i5 8400 glücklicher. Für die AMD-Kiste empfehlen wir euch das Mainboard ASUS Prime B350-Plus (90MB0TG0-M0EAY0) zusammen mit dem Arbeitsspeicher Corsair Vengeance LPX rot (CMK16GX4M2B3200C16R) vom Typ DDR4-3200. Das 8-GB-Kit kostet stolze 120 Euro und kann mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der 170 Euro teuren 16 GB nicht mithalten. Fragt allerdings beim Händler nach, ob auf dem Mainboard bereits ein BIOS-Update für den Ryzen 5 2600 aufgespielt wurde.

Grundsätzlich lohnen sich auch beim Intel-System 16 GB Arbeitsspeicher. Fast allen aktuellen Spielen reichen 8 GB zwar aus, trotzdem kommt es gelegentlich zu vereinzelten Framedrops. Zukunftssicherer erscheinen auf jeden Fall 16 GB. Für 16 GB RAM fallen 160 statt 75 Euro an, wie für die Crucial Ballistix Sport LT grau (BLS2C8G4D26BFSB). Wir halten es für sinnvoller, wenn ihr das Budget lieber auf eine gute CPU und GPU verteilt und dann eventuell später ein Arbeitsspeicher-Upgrade vornehmt.

Grafikkarte: Energieeffizient oder mehr Videospeicher?

Die Qual der Wahl habt ihr bei der Grafikkarte. Preislich liegen die GTX 1060 (6 GB) und RX 580 (8 GB) etwa gleichauf, dafür gibt es Unterschiede bei der Energieeffizienz. Nvidias Bildermacher nascht wesentlich weniger Strom aus dem Netzteil, vertraut aber auf 6 statt 8 GB Videospeicher. In DX11-Spielen kann sich die GTX 1060 knapp vor die RX 580 setzen, dafür gibt sie sich in DX-12-Spielen knapp geschlagen. Energiebewusste sollten daher eher zur GTX 1060 greifen, während Leistungsbewusste ein bisschen mehr mit der RX 580 zufrieden sein dürften.

Zwischen 800 und 1.200 Euro klafft eine große Preislücke, natürlich lässt sie sich durch zahllose Kombinationen stopfen. Beispielsweise lohnt es sich, den 800-Euro-PC um eine GeForce GTX 1070 und 16 GB Arbeitsspeicher zu erweitern, da Intels Core i5 8400 selbst bei viel flotteren Bilderfabriken nicht zum Flaschenhals mutiert.

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