Test - Radsport Manager 2004-2005 : Radsport Manager 2004-2005

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Wie jedes Jahr hat mit dem Juli das härteste Radrennen der Welt begonnen und dazu passend kommt auch die neue Auflage des ’Radsport Managers’ auf die Ladentische. Bleibt die Frage, ob das Spiel auch die erwarteten großen Verbesserungen zum Vorgänger bieten kann.

Wie jedes Jahr hat mit dem Juli das härteste Radrennen der Welt begonnen und dazu passend kommt auch die neue Auflage des ’Radsport Managers’ auf die Ladentische. Bleibt die Frage, ob das Spiel auch die erwarteten großen Verbesserungen zum Vorgänger bieten kann.

Die Qual der Wahl

Wie in den vergangenen Jahren dürft ihr aus sämtlichen bekannten Mannschaften von Telekom bis US Postal euer Lieblingsteam aussuchen und managen. Allerdings sind nicht alle Original-Namen enthalten, was aber nicht sonderlich negativ auffällt. Natürlich müsst ihr auch nicht alleine antreten, sondern könnt über LAN oder Internet eure Freunde zu einem kleinen Wettkampf herausfordern. Es stehen vier Schwierigkeitsstufen zur Auswahl; damit ist für jeden, vom Anfänger bis zum Experten, etwas dabei. Das Spiel gliedert sich in zwei verschiedene Teile, einerseits das Management des eigenen Teams und andererseits die Rennen selbst.

Umfangreiches Management und tolle Rennen

Als Manager verfügt ihr über ein bestimmtes Budget, das von der Schwierigkeit der Ziele abhängt, die ihr euren Fahrern setzt. Über Co-Sponsoren könnt ihr euch ein paar Scheinchen dazuverdienen und natürlich gibt es für Erfolge noch ganz ordentliche Prämien.

Die Hauptaufgabe ist aber, das Training zu überwachen und einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. Neuerdings dürfen sich die Stars auch in Trainingslagern um die Wette quälen. Dafür könnt ihr in der Transferzeit mit neuen Fahrern verhandeln oder auch eigene Fahrer anbieten. Die Fahrerstatistiken wurden stark erweitert und Aspekte wie zum Beispiel das bevorzugte Wetter miteinbezogen. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die Ausrüstung: Ihr könnt euch aus einer Vielzahl von Reifen, Rahmen und Helmen eure Traumausrüstung für die verschiedenen Strecken zusammenstellen, sofern ihr das nötige Kleingeld besitzt.

Das Spiel bietet einige sehr schöne Features: Ihr könnt euch die Rennen individuell zusammenstellen und müsst euch für die großen Highlights erst einmal qualifizieren oder auf eine Greencard hoffen. Vor jedem Rennen wird übersichtlich aufgelistet, welche Fahrer am besten platziert sind und welche am ehesten für den Etappensieg in Frage kommen. Ihr könnt das Rennen entweder komplett simulieren lassen oder ihr greift in das Geschehen ein, indem ihr den Fahrern Befehle gebt, wann sie angreifen oder sich ausruhen sollen und wann sie sich einer Ausreißergruppe anschließen sollen. Das Fahrverhalten der Gegner ist sehr realistisch und die KI wurde stark verbessert, so dass sehr viel Geschick dazu gehört, die entscheidenden Etappensiege zu landen.

Starke Präsentation

Die Grafik des Spiels ist sehr ansehnlich und glänzt durch einen hohen Detailreichtum. Ihr könnt die Kamera relativ frei zoomen und drehen und habt so das Geschehen immer im Blick. Lediglich die konfigurierbare Benutzeroberfläche wirkt manchmal etwas überladen und es ist schwierig, alle Statistiken und Einstellungen auf einmal zu kontrollieren. Sound und Hintergrundmusik sind recht abwechslungsreich und passen gut zum Spiel.

Fazit

von Wolfgang Korba
Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger sind eindeutig und vor allem die ausgemerzten Bugs sorgen dafür, dass dieses Spiel in der Sammlung keines Fans virtuellen Radsports fehlen sollte.

Überblick

Pro

  • starke KI
  • umfangreiches Teammanagement
  • sehr gute Grafik

Contra

  • manchmal etwas unübersichtliche Steuerung
  • nicht alle Original-Namen

Wertung

  • PC
    79
    %

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