Test - Quantum Theory : Ein Quantum Spielspaßspaltung

  • PS3
  • X360
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Pünktlich zum kalendarischen Herbstbeginn schickt sich der einst als PS3-exklusiv angekündigte Third-Person-Shooter Quantum Theory an, die Übergangszeit zwischen Sommer und Winter mit einem bleihaltigen Action-Allerlei einzuläuten. Ist der ambitionierte Titel erntereif oder doch nur ein weiteres verwelkendes Blatt, von dem in den kommenden Jahreszeiten niemand mehr spricht?

Erste Eindrücke lassen eher einen postnuklearen Winter befürchten. Die Geschichte hinter Quantum Theory zusammenzufassen, ist schon eine kleine Herausforderung, denn besonders anfangs ist alles zu wirr erzählt. Zu viele blasse Charaktere ohne offensichtliche Daseinsberechtigung werden aufgefahren, zu unlogisch und teilweise sogar stümperhaft wird das Ganze präsentiert - was unweigerlich zu zwei unterschiedlichen Verhaltensweisen beim Spieler führen wird: Entweder die Konsole wird zugunsten eines entspannenden Spaziergangs ausgeschaltet, um die konfusen Ereignisse zu verarbeiten, oder man lässt sich auf den unheimlich hohen Trash-Faktor ein. Man sieht über unübersehbare Mängel hinweg und kommt in den Genuss des wirklichen guten Schlussspurts der sechs- bis achtstündigen Story-Kampagne, die komplett mit englischer Sprachausgabe und deutschen Texten versehen wurde.

Turmhoch in the Dead

Als grimmiger, wortkarger Krieger Syd kämpft ihr euch in einer zerstörten Welt zu einem der mysteriösen Türme vor, die bedrohlich über den verfallenen Ruinen der menschlichen Kultur emporragen. Diese Türme sind nicht nur vollgestopft mit widerlichen Monstern und Mutanten, sondern wollen gar die restliche Menschheit ausmerzen. Und zwar durch einen unangenehmen Virus namens Diablose, der mit besonders fiesen Nebenwirkungen antritt. Nachdem seine Kameraden mehr oder weniger ehrenhaft im Kampf gefallen sind, trifft Syd auf Filena, die auf irgendeine Weise mit den Bauwerken verbunden ist.

Quantum Theory - Staaart! Die ersten 10 Minuten
Mehr als nur ein Gears-of-War-Klon? Wir haben Quantum Theory angespielt.

In dreizehn Kapiteln, die besonders zu Beginn strikt linear sind, ballert sich Syd von Raum zu Raum. Dabei nutzt er das allseits bekannte Deckungssystem und kann bis zu drei Waffenarten gleichzeitig sowie allerhand Munition mit sich herumschleppen. Beides muss beim Darüberlaufen noch per Steuerkreuz aufgenommen werden und reicht vom Standardrepertoire, wie Schrotflinte oder Maschinengewehr, bis hin zu Ausgefallenem, wie Kreissägenwerfer und Partikelbeschleuniger.

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